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2 Mose 21,24-25, Auge um Auge, Zahn um Zahn E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Friday, 29 December 2017

2 Mose 21,24-25, Auge um Auge, Zahn um Zahn

Die Absicht und das dem Gesetz zugrunde liegende Prinzip ist die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten:

"Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
Jesus aber antwortete ihm:
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt « (5.Mose 6,5). Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich:
»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.(Matthäus 22, 36 - 40).
Jesus Christus zeigte seinen Nachfolgern, wie wir unsere Mitmenschen behandeln sollen. Die Rechtsordnungen, die Mose von Gott bekommen hat, hatten zum Ziel, eine menschliche Gesellschaft mit all ihren Fehlern auf faire und gerechte Art zu regieren. Diese Prinzipien sind auch noch in Kraft.

 

Viele haben die Anordnungen in 2. Mose 21, Verse 24-25 mit entsetztem Erstaunen über den Gott des Alten Testaments gelesen:

„Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Beule um Beule, Wunde um Wunde.“
Viele Menschen kennen diesen Ausspruch, aber nur wenige verstehen den Sinn und die Bedeutung dieser Aussage im Gesetz Mose.

 

Sie nehmen an, dass jeder, der an dem Verlust des Auges eines anderen durch einen Unfall schuld ist, sofort ergriffen wird, damit man ihm als gerechte Vergeltung sein Auge ausstechen würde! Ist dies ein richtiges Verständnis des Verses?

Der Zusammenhang, in dem wir diese Anweisung „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ finden, erklärt das Prinzip einer gerechten Wiedergutmachung für getanes Unrecht. Schon der nächste Vers zeigt, dass ein Mensch, der an dem Verlust des Auges oder Zahns seines Sklaven schuld ist, diesen als Bezahlung für die Verletzung, freilassen muss – also eine Unfallentschädigung!

Die Verse 18-19 von 2. Mose 24 befassen sich mit dem Fall, dass einer einen anderen verletzt hat. Welche Strafe erfolgte darauf?

„Wenn Männer miteinander streiten und einer schlägt den andern mit einem Stein oder mit der Faust, dass er nicht stirbt, sondern zu Bett liegen muss und wieder aufkommt und ausgehen kann an seinem Stock, so soll der, der ihn schlug, nicht bestraft werden; er soll ihm aber bezahlen, was er versäumt hat, und das Arztgeld geben.“
Auch zeigt uns Vers 22, dass jemand bestraft werden soll, der daran schuld ist, dass eine schwangere Frau eine Fehlgeburt erleidet. Was ist die Strafe in diesem Fall?
„Wenn Männer miteinander streiten und stoßen dabei eine schwangere Frau, sodass ihr die Frucht abgeht, ihr aber sonst kein Schaden widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wie viel ihr Ehemann ihm auferlegt, und er soll’s geben durch die Hand der Richter.“
Der gesamte Zusammenhang des „Auge um Auge, Zahn um Zahn“-Befehls befasst sich mit einer
- gerechten Wiedergutmachung oder Bezahlung für zugefügte Verletzungen
– den „Wert eines Auges“ für ein Auge, oder
- den „Wert eines Zahnes“ für einen Zahn
.

 

Text entnommen aus der Zeitschrift "Intern" Dezember 2017 der Vereinten Kirche Gottes: Zahn um Zahn

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Friday, 29 December 2017 )
 
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