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Freiheit unter der Knechtschaft Gottes E-Mail Drucken
Geschrieben von Siegfried Schönwald  
Sunday, 18 November 2018

Freiheit unter der Knechtschaft Gottes

Frei sein und doch Knecht sein – wie geht das?
Die Welt versteht unter Freiheit:
1. der Zustand, unabhängig, nicht unterdrückt oder gefangen zu sein. "In Freiheit leben".
2. Handlungsfreiheit. "Wir haben die Freiheit zu tun, was wir für richtig halten."

Alle Menschen wollen frei sein und zwar so, wie es sich ein jeder für sich selbst vorstellt.
Schauen wir uns die Welt und deren ganzen Geschichte bis heute an, so sehen wir, dass der Mensch schon immer um seine Freiheit gekämpft hat und immer noch kämpft. Jeder meint, er habe die richtige Lösung für die Freiheit. Manche sagen, dass jeder doch so leben soll, wie er will.

Das führt im heutigen Christentum so weit, dass sich viele auch durch die Gebote Gottes ihrer Freiheit beraubt fühlen und behaupten, dass im NT die Gebote abgeschafft sind und man könnte sie sowieso nicht halten. Jesus habe sie ans Kreuz genagelt, er und der Vater würden jetzt in uns leben und wir bräuchten nichts mehr tun, denn sie würden alles für uns tun, nur noch die Liebe sei wichtig. Was aber die Liebe lt. Bibel ist, verschweigen sie.

Als Beweis, dass wir frei vom Gesetz seien erwähnen sie Paulus, der folgendes an die Römer in Kap. 7 Vers 6 schrieb:

„Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und ihm abgestorben, das uns gefangen hielt, sodass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens."
Von welchem Gesetz sind wir abgestorben? Was bedeutet im neuen Wesen des Geistes?
So wie Luther und manche andere übersetzt haben, könnte man oberflächlich sagen, dass wir frei vom Gesetz sind. Aber das würde viele anderen Bibelstellen widersprechen und auch dem Urtext. In der Interlinear-ÜS sehen wir es deutlicher, nämlich, dass wir:
- nicht mehr im alten Zustand des Buchstabens,
- sondern in Neuheit des Geistes dienen sollen.

 

Und so übersetzt die Bibelübersetzung „Neues Leben“ diese Stelle folgendermaßen:

„ ..Deshalb können wir Gott von nun an in einer neuen Weise dienen - nicht wie früher durch Einhaltung jedes einzelnen Buchstabens des Gesetzes, sondern durch den Heiligen Geist.“
Hier steht nicht, dass das Gesetz abgeschafft ist, sondern, wie wir noch sehen werden, durch den heiligen Geist auf eine neue Art und Weise gehalten werden soll.

 

Sehen wir uns zunächst noch eine andere Bibelstelle an, die beweisen soll, dass wir nichts mehr bräuchten als nur noch die Liebe – Gal 5,1:

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“
Von welcher Freiheit und von welchem Joch hat uns Christus befreit?

 

Was ist das Joch der Knechtschaft von dem Paulus an die Galater spricht?
Der Verfasser der Klagelieder schreibt in Kap. 1, Vers 14:

„Schwer ist das Joch meiner Sünden;“
Die Sünde ist unser Joch und die Sünde macht uns unfrei, weil wir ihr dienen.
Nicht aber das Gesetz.
Wie aber ist das Joch Jesu? Was sagt Jesus zum Thema Knecht oder Joch:
„Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,30).
Deshalb sollen wir mit den Ungläubigen keine gemeinsamen Sachen machen, denn sie sind gesetzlos. Das schreibt Paulus an die Korinther:
„Macht nicht gemeinsame Sache mit Ungläubigen. Wie kann die Gerechtigkeit sich mit der Gesetzlosigkeit zusammentun? Wie kann das Licht mit der Finsternis zusammenleben.“ (2.Kor 6,14).
Auch diese Schriftstelle sagt ganz deutlich, dass das Gesetz noch gültig ist – warum?:
- der Ungläubige ist gesetzlos
- d. h. , der Gläubige ist gesetzestreu
- nur der Gläubige ist gerecht
Das wäre nicht möglich, wenn es das Gesetz nicht mehr gäbe.

 

Wie kann man Römer 7,6 also so auslegen, dass wir frei vom Gesetz sind, wenn Paulus in Röm 2, 13 folgendes ganz klar ausdrückt:

„Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz "hören," sondern die das Gesetz "tun," werden gerecht sein.“
Von welchem Gesetz hat sich Paulus also frei gesprochen:
„So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.“ (Rö 7,25).
Die Bibelübersetzung – Hoffnung für alle - übersetzt die Gedanken von Paulus sehr deutlich in den Versen 22-23 von Röm7:
„Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Gottes Gesetz zu erfüllen.
Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen.
Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt.“
Von diesem Gesetz der Sünde, von diesem Joch der Knechtschaft hat uns Jesus befreit.

 

Jesus hat den Fluch des Gesetzes ans Kreuz genagelt und nicht das Gesetz, sonst gäbe es ja keine Sünde mehr. Das beweist die nächste Schriftstelle. Was ist Sünde – 1.Joh 3,4 Menge -ÜS:

„Jeder, der Sünde (vgl. Joh 16,9) tut (oder: begeht), begeht damit auch Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“
Gehen wir noch weiter auf Römer 7,6 ein, wo es heißt, dass wir im neuen Wesen des heiligen Geistes dienen sollen. Wie wird durch den heiligen Geist Gott im neuen Wesen gedient?
Das hat Jesus in der Bergpredigt ganz klar in seiner Stellung zum Gesetz gesagt. In Mt 5,17 – 18 – (GN- ÜS) sagt er unmissverständlich:
»Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen und ihnen volle Geltung zu verschaffen.“
Dann erklärt er wie im neuen Wesen das Gesetz durch den heiligen Geist gehalten werden soll. Lehrt er das hier vor seinem Tode, damit seine Jünger nach seinem Tode sagen, das hat nur für die kurze Zeit vor seinem Tode bis zu seinem Tode Gültigkeit gehabt?
Jesus sagt in Mt 5; 21, 27, 33 und 38 : „Ihr habt gehört ..“ - immer wieder - „Ihr habt gehört“ dann erwähnt er einzelne Gebote, wie z. B. „Du sollst nicht töten“ und anschließend sagte er:
„Ich aber sage euch.“ und erhöhte dann das Gesetz vom fleischlichen Halten auf das Halten durch den heiligen Geist auf eine geistliche Ebene. Er verschärfte es: aus „wir sollen nicht töten“ sagte er, dass wir „nicht zürnen sollen; oder aus „wir sollen nicht ehebrechen“ machte er, dass wir keine andere Frau ansehen sollen, um sie zu begehren; usw.

 

Das ist in Röm 7,6 gemeint mit „ .. dienen im neuen Wesen des Geistes“

Nach Paulus sollen wir nun als Knechte Jesu den Willen Gottes tun – also nicht Jesus wird alles für uns tun, sondern wir müssen die Gebote, die Jesus erhöht hat, selbst tun und zwar:

„nicht mit Dienst allein vor Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern als Knechte Christi, die den Willen Gottes tun von Herzen.“ (Eph 6,6).
Wir sollen den Willen Gottes tun von ganzem Herzen.

 

Und nun werden manche sagen, dass ist doch noch viel schlimmer als vorher. Das ist doch keine Freiheit.
Bei Gott war und ist die Freiheit immer das Gleiche. Das sehen wir schon im AT. Jesaja schreibt in Kap. 61, Vers 1 über Jesus:

„Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir (Jesus), weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen;..“
Ist das keine bessere Freiheit als die , die wir hier auf Erden haben?
Diejenige, die die Gebote Gottes nicht mehr halten wollen sehen doch schon zum Teil ihre Lebensvorstellung verwirklicht:
Hier auf Erden wird doch frei gelebt und gehandelt. Sehr viele machen doch was sie wollen. Es werden Kriege geführt, Ländereien gestohlen, gemordet, die Ehe gebrochen, gestohlen usw. Ein Mörder wird schon nach ein paar Jahren wieder frei gelassen. Der Sex in jeder Richtung kann auch auf perverse Arten ausgelebt werden und wenn Kinder entstehen können sie umgebracht werden. - durch Abtreibung.

 

Was aber sagt Gott zu der Freiheit, wie sie viele, die sich zum Christentum bekennen, lehren und haben möchten - 2Petr 2, 19:

„und (sie) versprechen ihnen Freiheit, obwohl sie selbst Knechte des Verderbens sind. Denn von wem jemand überwunden ist, dessen Knecht ist er geworden.“
Es sind Knechte des Verderbens und deshalb sieht die Welt so aus, wie sie ist.

 

Jetzt kommt es noch schlimmer, für die, die ihre eigene Freiheit ohne Gottes Gebote wollen und dennoch Christen sein wollen. Wie werden die wohl damit fertig?

Wir müssen einerseits von der Knechtschaft oder Sklaverei der Sünde befreit werden und werden dann, wenn der Vater uns ruft, Sklaven Christi wie es in 1.Kor 7, 22-23 – Hoffnung für alle ÜS- heißt:

„Wer als Sklave Christus gehört, der ist von ihm aus der Sklaverei der Sünde freigekauft worden. Ein freier Mann aber, der dem Herrn gehört, ist dadurch ein Sklave Christi. Christus hat euch freigekauft; ihr gehört jetzt allein ihm. Lasst euch nicht wieder von Menschen versklaven!“
Wir waren vorher Sklaven der Sünde und als Christen sind wir wieder Sklaven.
Ist das Freiheit?

 

Gott nannte alle Menschen mit denen er zusammen arbeitete „meine Knechte „ , wie Mose, Abraham, Isaak, Jakob, Kaleb, Josua, der Sohn Nuns, David, die Propheten und die Israeliten als sie noch sein Volk waren. Die Jünger Jesu waren Knechte Jesu – Phil 1,1 + Jak 1,1.

Haben sich die Jünger je beschwert, dass sie Knechte Jesu sind – also Unfreie?

Was war mit Jesus? War er frei?

Wie nennt der Vater Jesus in Mt 12, 18 – 1. Teil:

»Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, und mein Geliebter, ..“
was hatte der Vater mit seinem Sohn vor – selbe Vers 2.Teil?:
„ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heiden das Recht verkündigen."
Jesus war als Knecht des Vaters hier auf Erden.
Jesus kam freiwillig als Knecht auf die Erde - er
„.. entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, .“ (Phil 2,7).
Paulus schreibt:
„Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit.“ (Apg 3,26).
Jesus war also auch als Knecht des Vaters auf Erden. Jesus unterstellte sich immer dem Vater ohne dass er sich unfrei fühlt:
„Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.“ (Jh 4,34).
Jesus hatte nichts dagegen, dass ihn sein Vater Knecht nannte. Er fühlte sich auch nicht dadurch unfrei. Er vollendete das Werk des Vaters. Er wird es auch in Zukunft tun, das sehen wir in folgenden Schriftstellen (Mt 22, 44 + Hbr 1,13 + Ps 110 ,1 ):
„»Der Herr (Vater) hat zu meinem Herrn (Jesus) gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich (der Vater) deine (Jesu) Feinde hinlege als Schemel für deine Füße«"
weiter zu diesem Thema in Jh 5,22:
„Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben,.."
und in Dan 7,13-14:
„Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. Der (Uralte) gab ihm (Jesus) Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.“
und in Eph 1,17:
„....der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, ..."
weiter in Eph 1,20 + 21:
"er (Gott) ( hat) ihn (Jesus) von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen."
Und Phil 2,9:
„Darum hat ihn (Jesus) auch Gott (der Vater) erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, …."
Jesus gab immer seinem Vater alle Ehre und Gehorsamkeit und wusste, dass die wahre Freiheit in seinem Vater ist – so schreibt es Paulus an die Korinther:
„Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ (2Kor 3,17).
So wie die Freiheit beim Vater ist, so werden wir auch durch Jesus frei:
„Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Joh 8, 36).
Was bedeuten diese Aussagen von Paulus und Johannes?
Sie bedeuten, dass alle, die den heiligen Geist haben frei sind!

 

Es gibt keine Freiheit ohne Gott und seine Gesetze, denn seine Gesetze garantieren die Freiheit.

Aber von was machen uns der Vater oder Jesus noch frei?

- frei von Satan und seinen Dämonen, von ihren Einflüssen :

„So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir in der Knechtschaft der Mächte der Welt.“ (Gal 4,3).
Wir dürfen nicht vergessen, dass Satan zur Zeit der Gott dieser Welt ist – 2Kor 4,4. Als Herrscher will er die Menschheit unter seine Regierungsgewalt, d. h. unter seine verdorbene Lebensweise bringen, wie sie auch heute praktiziert wird.

 

- von was machen sie uns noch frei:

sie erretten uns und vergeben uns unsere Sünden:

„Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, und alle, die auf ihn trauen, werden frei von Schuld.“ (Ps 34,23) - nicht vom Gesetz!

 

„Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.“ (Röm 6,18).

Indem man frei von den Sünden wird und gerecht lebt, ist man ein Knecht der Gerechtigkeit.

 

Ist das schlimm ein Knecht der Gerechtigkeit zu sein. Ist das unfrei?

Wohin die Freiheit der Menschen führt sehen wir von Anfang der Menschheit bis Heute.

Wohin führt uns aber die Knechtschaft im Vater und Jesu Christi?

* unsere Knechtschaft führt zur Liebe und zum Dienst untereinander - Gal 5, 13 – Neues Leben-ÜS:

„Ihr seid berufen, liebe Freunde, in Freiheit zu leben - nicht in der Freiheit, euren sündigen Neigungen nachzugeben, sondern in der Freiheit, einander in Liebe zu dienen.“
Hier schreibt Paulus von zwei Freiheiten, eine in der man sündigt und eine in der man in Liebe dient. Wir haben gesehen, dass die wahre Liebe die Gebote Gottes enthält.

 

* unsere Knechtschaft führt uns zur Wahrheit:

„.. und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh 8,32).
Johannes schreibt, dass uns die Wahrheit frei macht. Aber was ist die Wahrheit? :
„Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.“ (Ps 119,142).
Wie kann da das Gesetz abgeschafft sein? Im Ps. 119, 151 – lesen wir:
„HERR, du bist nahe, und alle deine Gebote sind Wahrheit.“
und im NT schreibt Johannes in 1Joh 2, 4:
„Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.“
Wenn die Gebote abgeschafft wären, dann wäre auch die Wahrheit abgeschafft.

 

* unsere Knechtschaft führt zur Gerechtigkeit:

„Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.“ (Röm 6,18).
Hier sehen wir, dass man nicht gerecht sein kann, wenn man sündigt.

 

Wohin führt unsere Knechtschaft zu Gott noch:

* Gottes Knechte werden heilig und erreichen das ewige Leben:

„Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben.“ (Röm 6,22).
* unsere Knechtschaft macht frei von Sünde und Tod:
„Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ (Röm 8,2).
* als Knechte haben wir direkten Zugang zum Vater:
„Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, .“ (Hebr 10,19).
Für diejenigen, die behaupten, dass wir frei von dem Gesetz Gottes sind und dass wir nichts als die Liebe bräuchten, aber nicht erkennen, was die Liebe zum Vater und Jesus laut der Bibel ist, sind die Gebote eine Last, besonders das Sabbatgebot:
„Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“ (1Joh 5,3).
Sie sagen, man bräuchte nichts mehr tun, denn Jesus habe für uns alles getan und tut noch weiterhin alles für uns. Nach ihrem Verständnis wäre eine Knechtschaft keine Freiheit, denn man muss das tun, was der Herr des Knechtes will. Freiheit bedeutet bei ihnen aber, dass Jesus alles für uns tut.

 

Die Freiheit, wie sie Gott versteht führt aber immer über die Knechtschaft:

Besonders schwer tun sich diejenigen, die immer zu den Oberen gehören wollen mit - Mt 20, 27:

„...und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, ..“
Der frei sein will, will machen was er will und duldet keinen über sich. Sie wollen nur sich selbst gehorchen.

 

Was aber tat Jesus als Knecht Gottes?:

„So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt.“ (Hebr 5,8).
Jesus musste das ganze Gesetz tun, sonst hätte er gesündigt:
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich (Jesus) gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ (Mt 5,17).
Wir sollen Jesus nachfolgen, denn für uns gelten die gleichen Gebote. Für Jesus und für uns gab und gibt es die gleichen Folgen für Sünde:
„Denn der Sünde Sold ist der Tod;“ (Röm 6,23).
Damit ist gemeint, wer den heiligen Geist hat und sich bewusst gegen Gottes Gesetz entscheidet, wird nicht in sein Reich kommen.

 

Jesus Christus hatte schon von Geburt an den heiligen Geist gehabt. Bei uns beginnt es mit der Taufe. Wir haben mit Gott durch die Taufe einen Bund geschlossen.
Gott sagt zu denen, mit denen er einen Bund geschlossen hat folgendes:

„Und die Fremden, die sich dem HERRN zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Sabbat halten, dass sie ihn nicht entheiligen, und die an meinem Bund festhalten,“ .. (Jes 56,6).
Wir sind heute die Fremden, denn wir sind eingepfropft – Rö 11,23 und somit auch seine Knechte.

 

Nur derjenige, der Gottes Gesetz der Freiheit nicht kennt, kann sagen, dass wir nichts mehr tun brauchen, sondern nur noch die Liebe bräuchten. Aber nur ein Täter des Gesetzes wird selig – gerettet:

„Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig (gerettet) sein in seiner Tat.“ (Jak 1,25).
Was sollen wir tun, wenn wir den heiligen Geist haben:
„So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam.“ (Röm 6,12).
Wir wissen ja, was Sünde nach 1.Joh 3, 4 – NL - ÜS ist:
„Wer sündigt, missachtet das Gesetz Gottes, denn Sünde bedeutet immer Auflehnung gegen Gottes Gesetz.“
Wir, die Knechte Jesu, sollen die Gefangenen der Sünde lehren, damit sie davon frei werden und dann wieder Gefangene Jesu werden. Damit tun sich viele bestimmt schwer.

 

 

Aber es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder ungehorsam sein, das zur Sünde führt oder gehorsam sein zur Gerechtigkeit

„Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“ (Röm 6,16).
Sehen wir uns einmal an, was Gott über seine Knechte sagt Jes 65, 13:

 

„Darum spricht Gott der HERR: 
Siehe, meine Knechte sollen essen, ihr aber sollt hungern; die nicht seine Knechte sind
siehe, meine Knechte sollen trinken, ihr aber sollt dürsten. „““““““““““““““““““““““"""""
Siehe, meine Knechte sollen fröhlich sein, ihr aber sollt zuschanden werden;“““““““““““""""""""
„ ..siehe, meine Knechte sollen vor Herzenslust jauchzen,“ (Jes 65, 14).

 

„ ..aber meine Knechte wird man mit einem andern Namen nennen.“(Jes 65,15).

„Ihr werdets sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Dann wird man erkennen die Hand des HERRN an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden.“ (Jes 66,14).

"Und mein Knecht David soll ihr König sein und der einzige Hirte für sie alle. Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun.“ (Hes 37, 24).

das ist bei der 1. Auferstehung und im 1000 jährigen Reich. Er wird König über ganz Israel sein. Da werden die Gebote wie sie waren und jetzt sind, auch gehalten.
„Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.“ (Joel 3,2) - AT

 

„und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.“ (Apg 2,18) - NT

„Gott der HERR tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten.“ (Amos 3,7).

Das sind gewaltige Unterschiede zwischen einem Knecht Gottes und einem Knecht des Menschen.
Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Wort Knecht so negativ auf uns wirkt. Der Knecht bei den Menschen wird meistens unterdrückt, ausgenutzt und schlecht behandelt. Das sieht bei Gott ganz anders aus.

 

 

Was geschieht mit denen, die kein Knecht Gottes sein wollen:

„Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.“ (Mt 25,30).
Was ist ein unnützer Knecht?
Einer der nicht gehorcht, also einer der nicht tut, was er soll. So ist es doch auch bei uns. Wenn wir nicht tun, was unser Chef von uns erwartet, werden wir entlassen. Wir sind auch unnütz, wenn wir selbstständig sind und nichts tun, dann werden wir auch nichts zu essen haben.

 

 

Was passiert unter der Freiheit, wo jeder tun kann was er will:

- „Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.“ (Mk 3,24).
- „Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.“ (Mk3,25).

Wir sollen sehr dankbar sein, dass wir Knechte Gottes und Jesu sein dürfen:

„Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde "gewesen" seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid.“ (Röm 6,17).
Wir haben als Knechte direkten Zugang zum Vater – zum höchsten Wesen, das es gibt.
Können wir da überhaupt negativ vom Knechtsein sprechen?
Wie sieht das Paulus:
„Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!“ (Röm 8,15).
Selbst die ganze Schöpfung unterliegt einer Knechtschaft:
„denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.“ (Röm 8,21).

Was hat Gott mit seinen Knechten vor?

Das schreibt Paulus an die Galater:
"So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott." (Gal 4,7).
Aber bevor wir das Erbe antreten können, kommt noch eine schlimme Zeit auf die Menschheit zu, aber seine Knechte wird er schützen:
„Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.“ (Offb 7,3).
Hier sehen wir den großen Unterschied zwischen einem Knecht Gottes und einem Knecht bei den Menschen. Gott beschützt seine Knechte. Gott sagt seinen Knechten was er vor hat:
„Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig; und der Herr, der Gott des Geistes der Propheten, hat seinen Engel gesandt, zu zeigen seinen Knechten, was bald geschehen muss.“(Offb 22,6).
Welcher menschliche Chef tut das?

 

Selbst sein Geheimnis sagt Gott seinen Knechten:

„sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten.“ (Offb 10,7).
Seine Knechte werden belohnt:
„Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen,“ (Offb 11,18).
Die Knechte Gottes und Jesu werden ihnen an ihrem Thron dienen. D. h. sie werden im Reich Gottes sein mit ewigem Leben:
„Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen.“ (Offb 22,3).
Wir sind nicht nur Knechte, sondern auch Kinder, dann auch Erben:
„Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi,“ (Röm 8,17) und
„damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung.“ (Tit 3,7).
Wir müssen aber selbst etwas dazu tun:
„Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.“ (Offb 21,7).
Was sollen wir überwinden - wir haben es gesehen - die Sünde!

 

Als die Kleinsten – also Knechte – werden wir, wenn wir gehorsam sind und damit beweisen, dass wir immer das Richtige tun wollen - also Gottes Willen tun – können wir das Höchste erreichen, was unter dem Vater und Jesus Christus möglich ist.

Ist es da so schlimm unfrei und ein Knecht Gottes zu sein?

In einer Freiheit, wo jeder tun und lassen kann was er will, gibt es keinen Frieden!

Jeder kann dort bestimmen, was richtig oder falsch ist. Jeder denkt zuerst an sich – es herrscht das Prinzip des Nehmens. Die Masse wird immer arm und unterdrückt bleiben. Diese Freiheit führt zum Untergang der Menschheit durch unermessliches Leid.

Aber in Gottes Reich wird es nichts Böses geben. Er wird immer in seiner Lebensweise bleiben.
Jesus hat diese Lebensweise auch für uns zugänglich gemacht, wenn wir die gleiche Einstellungen annehmen, die er und der Vater haben – Joh. 17, 20 – 24:

„Ich (Jesus) bitte aber nicht allein für sie (damit sind seine Jünger gemeint), sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden (damit sind wir gemeint), damit sie alle eins seien.( das geht nur, wenn wir genauso leben, wie Jesus es uns vorgelebt hat) Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. (der Vater und der Sohn haben keine unterschiedlichen Lebensauffassungen) Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, (für Jesus haben seine wahre Nachfolger bereits die Herrlichkeit, obwohl sie diese erst bei der Auferstehung haben werden) ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war." (Wir werden verwandelt sein, sonst könnten wir Jesus nicht so sehen ).
Nachdem was auf uns wartet, wenn wir als Knechte Gottes leben:

 

Lohnt es sich, ein Knecht Gottes zu sein?

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Sunday, 18 November 2018 )
 
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