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Gottes Gedächtnis und Gnade E-Mail Drucken
Geschrieben von Paul Kieffer  
Friday, 28 December 2018

Gottes Gedächtnis und Gnade

Als Gott die Städte Sodom und Gomorra wegen ihrer Bosheit vernichtete, geschah etwas Interessantes:

"Und es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte" (1. Mose 19,29).
Gott hatte kurze Zeit zuvor Abraham besucht, begleitet von zwei Engeln:
"Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde .." (1Mose 18, 1-2 vgl. mit 1Mose 19, 1):

 

"Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde; ..."

Abraham hatte Gott und den beiden Engeln zu essen gegeben (1. Mose 18,8) und Gott kündigte die Geburt des verheißenen Sohnes für das nächste Jahr an (Vers 10).

 

Zum Schluss des Besuchs erzählte Gott Abraham sein Vorhaben, Sodom und Gomorra zu vernichten:

"Und der HERR sprach: Es ist ein großes Geschrei über Sodom und Gomorra, dass ihre Sünden sehr schwer sind. Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich gekommen ist, oder obs nicht so sei, damit ichs wisse." (1Mos 18, 20-21).
Dann folgte ein interessanter Austausch zwischen Gott und Abraham, bei den Abraham Gott bat, beginnend mit 50 Gerechten, Sodom — der Wohnort seines Neffen Lot — zu schonen, falls es dort zehn Gerechte gab:
"Und er sprach: Ach, zürne nicht, Herr, dass ich nur noch einmal rede. Man könnte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen. Und der HERR ging weg, nachdem er aufgehört hatte, mit Abraham zu reden; und Abraham kehrte wieder um an seinen Ort" (1. Mose 18,32-33).
Es gab jedoch keine zehn Gerechte in Sodom, sondern nur Lot, seine Frau und ihre beiden Töchter. Die zwei Engel, die Gott beim Besuch bei Abraham begleitet hatten, zogen nach Sodom weiter und kündigten Lot Gottes Vorhaben an, die Stadt zu zerstören. Deshalb sollten Lot und seine Familie die Stadt verlassen:
"Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du hier noch einen Schwiegersohn und Söhne und Töchter und wer dir sonst angehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte. Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben." (1Mose 19, 12-13).
Es gab zwar keine zehn Gerechte in Sodom, dennoch
"gedachte Gott an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte".
Die Bibel zeigt uns, dass Gott nicht tatenlos zusieht, wie Sünde und Gottlosigkeit überhandnehmen. Er warnt und mahnt und irgendwann handelt er. Gott bleibt aber den Seinen treu und gedenkt ihrer und zeigt sich gnädig. Gnade heißt Vergebung im Gericht bei Reue, Rettung vor dem Tod.

 

So zeichnet sich Gottes Gedächtnis durch Gnade aus:

"Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein" (Psalm 103,10-12).
In diesem Sinne wünsche ich allen einen gesegneten Sabbat.

 

Paul Kieffer

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Friday, 28 December 2018 )
 
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