Glaubensfundamente
Startseite arrow Bibellesung arrow Matthäus 10,28 - Leib, Seele und Hölle
Sunday, 20 September 2020
Hauptmenü
Startseite
Bibellesung
Fragen und Antworten
Gedanken zum Tag
Impressum
Preisrätsel
Themen
Wir über uns
Wort zum Sabbat
Datenschutzerklärung
Matthäus 10,28 - Leib, Seele und Hölle E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Friday, 05 July 2019

Matthäus 10,28 - Leib, Seele und Hölle

 

„Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle“ (Matthäus 10,28).
Lehrt Jesus in diesem Vers, dass die Seele unsterblich ist?
Eine genaue Untersuchung dieser Bibelstelle zeigt das Gegenteil:
Die Seele kann vernichtet werden.

 

Jesus warnt hier vor dem Gericht Gottes. Er ermahnt uns, diejenigen nicht zu fürchten, die nur unseren physischen Körper vernichten können (soma im Griechischen), sondern denjenigen zu fürchten – Gott –, der auch unser Leben (psyche) vernichten kann. In einfachen Worten ausgedrückt zeigt Christus, dass ein von Menschen herbeigeführter Tod nur vorübergehend ist. Gott kann Menschen entweder in diesem Leben auferwecken, siehe dazu

"Und als er in das Haus des Vorstehers kam und sah die Flötenspieler und das Getümmel des Volkes, sprach er: Geht hinaus! Denn das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff sie bei der Hand. Da stand das Mädchen auf." (Matthäus 9, 23-25);

 

"Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf .." (Matthäus 27, 52);

"Als er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen, und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löst die Binden und lasst ihn gehen!" (Johannes 11, 43-44);

"Und als Petrus sie alle hinausgetrieben hatte, kniete er nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabita, steh auf! Und sie schlug ihre Augen auf; und als sie Petrus sah, setzte sie sich auf. Er aber gab ihr die Hand und ließ sie aufstehen und rief die Heiligen und die Witwen und stellte sie lebendig vor sie." (Apostelgeschichte 9, 40-41);

"Es saß aber ein junger Mann mit Namen Eutychus in einem Fenster und sank in einen tiefen Schlaf, weil Paulus so lange redete; und vom Schlaf überwältigt fiel er hinunter vom dritten Stock und wurde tot aufgehoben. Paulus aber ging hinab und warf sich über ihn, umfing ihn und sprach: Macht kein Getümmel; denn es ist Leben in ihm. Dann ging er hinauf und brach das Brot und aß und redete viel mit ihnen, bis der Tag anbrach; und so zog er hinweg." (Apostelgeschichte 20, 9-11);

oder im zukünftigen Leben wieder auferwecken.

 

Wir müssen Gott „fürchten“, da nur er unser physisches Leben unwiderruflich beenden kann. Wenn Gott das Leben in der „Hölle“ vernichtet, ist diese Vernichtung endgültig.

Was ist die „Hölle“, die in diesem Vers erwähnt wird?
An dieser Stelle steht im Urtext das griechische Wort Gehenna, das sich aus der Zusammensetzung zweier hebräischer Wörter ableitet: ge und hinnom, mit der Bedeutung „Hinnomtal“. Mit dieser Bezeichnung war ursprünglich eine Schlucht im Süden Jerusalems gemeint,in der heidnische Götzen angebetet wurden. Aufgrund seines Rufs als Ort des Gräuels wurde die Schlucht später als Müllhalde benutzt. Dort wurde Abfall verbrannt, und Gehenna war so mit „Feuer“ verbunden.

Nur Gott kann die Existenz eines Menschen vollständig auslöschen, ohne jegliche Hoffnung auf eine Auferstehung von den Toten.

Die Bibel lehrt, dass Gott ein alles verzehrendes Feuer senden wird, um die Bösen zu Asche zu verbrennen:

"Denn siehe, es kommt ein Tag, der brennen soll wie ein Ofen. Da werden alle Verächter und Gottlosen Stroh sein, und der kommende Tag wird sie anzünden, spricht der HERR Zebaoth, und er wird ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen. Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Und ihr sollt herausgehen und springen wie die Mastkälber. Ihr werdet die Gottlosen zertreten; denn sie sollen Staub unter euren Füßen werden an dem Tage, den ich machen will, spricht der HERR Zebaoth." (Maleachi 3, 19-21).

 

Text entnommen aus der Zeitschrift "Intern" Juni 2019 der Vereinten Kirche Gottes.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Friday, 05 July 2019 )
 
Design by Mamboteam.com | Powered by Mambobanner.de