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Die Auferstehung der Erstlinge E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Thursday, 29 August 2019

Die Auferstehung der Erstlinge

Die Bibel berichtet von mehreren Auferstehungen zum irdischen Leben.
Das vielleicht eindrucksvollste Beispiel ist die Wiedererweckung des Lazarus (Johannes 11). Die Menschen, von denen in diesen Berichten die Rede ist, sind aber dadurch nicht unsterblich geworden. Paulus unterscheidet deutlich zwischen denen, die gestorben und zum irdischen Leben wiedererweckt worden sind, und denen bei der künftigen Auferstehung der Erstlinge Gottes:

„Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern nichtigen [d. h. physischen] Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann“ (Philipper 3,20-21; siehe auch 2. Korinther 5,1-5).
Paulus spricht von einem zukünftigen Leben auf einer ganz anderen Ebene.
Wie er schreibt, wird Christus „unseren nichtigen Leib verwandeln“, damit er „seinem verherrlichten Leibe“ gleich wird. Diese Verwandlung ist das Thema eines ganzen Kapitels im ersten Korintherbrief (Kapitel 15). Dort fängt Paulus mit einer Bestätigung der Auferstehung Christi an, geht aber dann über zu einer Erklärung der Auferstehung der Nachfolger, die in Jakobus 1, Vers 18 „Erstlinge“ genannt werden. Jesus ist aber der erste und damit vorrangige Erstling:
"Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch "einen" Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch "einen" Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; .." (1Korinther 15, 20-23).
Die Auferstehung der Erstlinge beschreibt Paulus so:
„Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib . . .
Der erste Mensch, Adam, ‚wurde zu einem lebendigen Wesen‘, und der letzte Adam [Jesus Christus] zum Geist, der lebendig macht . . . Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen [d. h. Adams], so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen [d. h. des Christus]. Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können“
(1. Korinther 15,44.49-50).
So wie der Körper Christi aus Geist besteht, so wird auch unser Körper aus Geist bestehen. Aus diesem Kapitel geht u. a. hervor, dass auch wahre Christen erst ins Reich Gottes eintreten können, wenn Christus zur Erde zurückkehrt. An die Wiederkehr Christi werden wir durch den Posaunentag erinnert, einen jährlichen biblischen Festtag = 3Mose 23, 24-25, der im September oder Oktober gefeiert wird:
"Sage zu den Israeliten: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr Ruhetag halten mit Posaunenblasen zum Gedächtnis, eine heilige Versammlung. Da sollt ihr keine Arbeit tun und sollt dem HERRN Feueropfer darbringen."
Bei der Wiederkehr Christi, wenn die letzte Posaune erschallt, werden die Toten in Christus auferstehen und wird Gott die Ernte seiner Erstlinge einsammeln. Wir lesen in 1. Korinther 15, Verse 51-52:
„Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden“ (siehe auch 1. Thessalonicher 4,16).
In jener Schicksalsstunde werden die Nachfolger Christi an der Auferstehung teilnehmen,
„die besser ist“ (Hebräer 11,35).
Das griechische Wort, das in Kolosser 1, Vers 15 als „der Erstgeborene“ übersetzt ist, lautet prototokos.
Nach dem Greek-English Lexicon of the New Testament and Other Early Christian Literature bezieht sich dieses Wort auf:
„Christus als Erstgeborenen einer neuen Menschheit, die verherrlicht werden soll, wie ihr erhabener Herr verherrlicht ist“.

 

Damit wird die Aussage in Kolosser 1, Vers 18 erhellt, wo es heißt, dass Christus

„der Erstgeborene von den Toten [ist], damit er in allem der Erste sei.“
Er ist der Erste, der von den Toten aufersteht, das heißt, in einer Auferstehung zum Leben auf der Geistebene. Die Menschen, die in diesem Zeitalter vor der Wiederkehr Christi als Erstlinge in die Kirche Gottes berufen sind, werden auch die „Gemeinde der Erstgeborenen“ genannt:
".. und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten .." (Hebräer 12, 23).
Jesus ist sowohl der erste der Erstlinge des Heils, als auch der erste der Erstgeborenen. Nach diesen Erstgeborenen werden noch andere Menschen folgen. Sie sollen in künftigen Zeitaltern in die Familie Gottes aufgenommen werden, wenn der ganzen Welt die Erlösung zugänglich gemacht wird.

 

Text entnommen aus der Zeitschrift "Gute Nachrichten" Mai-Juni 2019 der Vereinten Kirche Gottes.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Thursday, 29 August 2019 )
 
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