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Satans Mitverantwortung für menschliches Leiden E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Friday, 06 September 2019

Satans Mitverantwortung für menschliches Leiden

Ein Hauptgrund für das menschliche Leiden ist Satander Teufel. Der Glaube an Satan als real existierendesWesen gilt in manchen Kreisen als kindisch. Manche sehen den Teufel lediglich als Symbolfigur für die Unmenschlichkeit des Menschen gegenüber seinen Mitmenschen.

Die Bibel hingegen offenbart Satan als buchstäbliches Wesen, ein Geistwesen, das großen Schaden anrichten kann. Aufgrund der Ablehnung des Teufels als reales Wesen ist er die unerkannte Ursache vieler Leiden.

Die Bibel nennt Satan den „Drachen“ bzw. „die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan“ (Offenbarung 20,2). Er herrscht über die Menschheit als der „[Fürst] der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt“ (Epheser 2,2; Elberfelder Bibel). Als „der Gott dieser Welt“ (2. Korinther 4,4) ist Satan der Verursacher eines Großteils des Elends auf Erden.

Petrus warnt Christen:

„Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wener verschlinge“ (1. Petrus 5,8).
Jesus erzählt uns in dem Gleichnis von dem Sämann, dass immer dann, wenn viele Menschen Gottes Wort erklärt bekommen,
„der Satan sogleich kommt und nimmt das Wort weg, das in sie gesät war“ (Markus 4,15).
Der Apostel Paulus wies Timotheus an, die „Widerspenstigen“ zu unterweisen und zu ermahnen, damit sie
„wieder nüchtern . . . werden aus der Verstrickung des Teufels, von dem sie gefangen sind, zu tun seinen Willen“ (2. Timotheus 2,25-26).
Jesus Christus sandte Paulus zu den Heiden,
„um ihnen die Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott“ (Apostelgeschichte 26,18).
Aus diesen Abschnitten können wir erkennen, dass Satan eine enorme und überzeugende Macht über die Menschheit ausübt. In der Bibel lesen wir:
„Die ganze Welt aber ist in der Gewalt des Satans“ (1. Johannes 5,19;Gute Nachricht Bibel).
Kurz vor der Rückkehr Christi werden Satan und seine Dämonen eine Zeit der Unruhe anstiften, die schrecklicher sein wird als jede Tragödie, die die Menschen je erfahren haben:
"Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt." (Matthäus 24, 21-22).
Ein unvorstellbares Leiden wird damit einhergehen. Zu dieser Zeit wird Satan die Menschheit durch einen „Gesetzlosen“ verführen, dessen Einfluss
„gemäß der Wirksamkeit des Satans . . .mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern derLüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit [erfolgt]“ (2. Thessalonicher 2,9-10; Elberfelder Bibel).
Satans Einfluss verursacht große Feindschaft zwischen Nationen, Rassen, Religionen und einzelnen Menschen. Die Bibel nennt ihn den „Versucher“:
"Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden." (Matthäus 4, 3).
Er nutzt unsere Schwächen aus, um uns in die Sünde zu locken:
"Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeit lang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt." (1.Korinther 7, 5).
Dadurch initiiert er Einstellungen und Verhaltensweisen in den Menschen, die Konflikte, Verletzungen, Leiden und Tod bringen. Gott begrenzt aber die Macht Satans über die Menschen:
"Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem HERRN." (Hiob 1, 12);

 

"Der HERR sprach zu dem Satan: Siehe da, er sei in deiner Hand, doch schone sein Leben!" (Hiob 2, 6).

Auch wird er Satan nicht erlauben,seinen Plan zur Errettung der Menschheit zu vereiteln,und deshalb behält Gott die oberste Kontrolle. Als Jesus Christus vor zwei Jahrtausenden auf die Erde kam, erhielt er einen Einblick in das Elend, das ihn umgab. Er wurde Zeuge der Notlage der ausgestoßenen Leprakranken, sah bedürftige Witwen und Menschenmit kräftezehrenden psychischen Störungen. Er reagierte voller Mitleid und linderte das Elend.

 

Jesu Sorge und Mitgefühl wurden deutlich, als er bei seiner letzten Reise nach Jerusalem offen weinte:

"Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt und weinte über sie und sprach:
Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient! Aber nun ists vor deinen Augen verborgen. Denn es wird eine Zeit über dich kommen, da werden deine Feinde um dich einen Wall aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten bedrängen und werden dich dem Erdboden gleichmachen samt deinen Kindern in dir und keinen Stein auf dem andern lassen in dir, weil du die Zeit nicht erkannt hast, in der du heimgesucht worden bist."
(Lukas 19, 41-44).
Er konnte das grausame Leiden vorhersehen, das der geliebten Stadt und ihren Bewohnern in den Jahren 67-70 n. Chr. bevorstanden. Ein jüdischer Aufstandführte zur Belagerung und Einnahme der Stadt durch römische Truppen – mit schrecklichen Folgen.

 

Jesus verstand, dass Leiden ein unabwendbarer Bestandteil des physischen Lebens in einer Welt ist, die Gottes Weg ablehnt. Er erinnerte seine Nachfolger:

„In der Welt seid ihr in Bedrängnis“ (Johannes 16,33; Einheits-übersetzung).
Doch er verkündete, dass er gekommen ist,
„zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen,und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen“ (Lukas 4,18).
Wann kommt diese Zeit?
Bei seiner Wiederkehr wird Jesus Christus eine neue Weltordnung etablieren, diesich auf die Liebe zu Gott und zum Nächsten gründen wird. So wird das Leiden in der tausendjährigen Herrschaft Christi allgemein beendet und dann ganz verbannt:
"und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen." (Offenbarung 21, 4)!

 

Text entnommen aus der Zeitschrift "Intern" August 2019 der Vereinten Kirche Gottes.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Friday, 06 September 2019 )
 
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