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Das Hauptthema der Botschaft Jesu Christi E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Monday, 16 September 2019

Das Hauptthema der Botschaft Jesu Christi

Die Antwort vieler bekennender Christen auf diese Frage wäre die Liebe.

Und es stimmt: Jesus sprach oft über die Liebe: die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten. In den vier Evangelien des Neuen Testamentes fordert Jesus seine Nachfolger mehr als 30-mal auf, Gott und ihre Mitmenschen zu lieben.

Doch Liebe ist nicht das Hauptthema in den Reden Jesu Christi gewesen!
Was war denn das Hauptthema der Botschaft Jesu Christi?
Lassen wir Jesus selbst die Frage beantworten.

„Nachdem aber Johannes gefangen gesetzt war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Markus 1,14-15).
Das Reich Gottes als Motiv zieht sich wie ein roter Faden durch die Reden und Gespräche Jesu Christi.
Das Bibellexikon Zondervan Pictorial Encyclopedia of the Bible stellt dazu Folgendes fest:
„Das Wort ‚Reich‘ kommt:
55-mal bei Matthäus, 20-mal bei Markus,
46-mal bei Lukas und
5-mal bei Johannes vor.

 

Berücksichtigt man dabei die Benutzung dieses Wortes für weltliche Königtümer und für die Parallelstellen mit gleichem Inhalt, wird der Ausdruck ‚Reich Gottes‘ mit verwandten Ausdrücken wie ‚Himmelreich‘, ‚sein Reich‘ ca.80-mal benutzt“ (Band III, Zondervan Verlag, 1976, Seite 804).

Jesus Christus sprach fast dreimal so oft über das Reich Gottes als über die Liebe!

„Diese Statistiken zeugen von der großen Wichtigkeit des Konzepts in der Lehre Jesu . . . Es kann daher kaum angezweifelt werden, dass der Ausdruck ‚Reich Gottes‘ das Hauptthema seiner Lehre darstellt“ (ebenda, Seite 804).

Das Wort Evangelium leitet sich vom Griechischen evangelion ab,womit eine königliche Mitteilung oder eine gute Nachricht über etwas Bedeutendes gemeint war. Evangelium bedeutet einfach eine gute Nachricht von Gott. Es ist Gottes Mitteilung an uns über sein Vorhaben mit den Menschen, das im wesentlichen mit dem Reich Gottes zu tun hat.

„Nachdem aber Johannes gefangengesetzt war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes“ (Markus1,14).

 

„Und es begab sich danach, dass er durch Städte und Dörfer zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm“ (Lukas8,1).

Vom Anfang seines öffentlichen Predigens an betonte Jesus das Reich Gottes. Er setzte die Botschaft fort, die Daniel und die anderen Propheten verkündet hatten.
Jesus benutzte immer wieder die Wörter König und Königtum bzw. Reich, um die gute Nachricht zu erklären.
Jesus setzte das ewige Leben dem Eintritt in das Reich gleich:
„Und siehe, einer trat zu ihm und fragte: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe?"
23-24 "Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme."
(Matthäus 19, 16. 23-24),
Er erklärte den Verlust des ewigen Lebens als Verbannung vom Reich:
„Da wird Heulen und Zähneklappern sein, wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen." (Lukas 13, 28).
Die Heilsbotschaft heißt „das Wort von dem Reich“:
„Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Böse und reißt hinweg, was in sein Herz gesät ist; das ist der, bei dem auf den Weg gesät ist." (Matthäus 13, 19).
Christen werden ermahnt, „zuerst nach dem Reich Gottes“ zu trachten:
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Matthäus 6, 33).
Die Gerechten werden die „Kinder des Reichs“ genannt:
„Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen." (Matthäus 13, 38),
und Christen müssen das Reich Gottes wie Kinder empfangen, sonst werden sie nicht in das Reich Gottes eingehen:
„Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen." (Markus 10, 15).
Darüber hinaus ist das Hauptthema vieler der Gleichnisse Christi das Reich Gottes:
44 "und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.
45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.
47 Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an, zu schreien und zu sagen: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!"
(Markus 10, 44-45 und 47).
Erwartete Jesus, dass alle seine Zuhörer seine Gleichnisse über das Reich Gottes verstanden?

 

Die meisten Christen nehmen an, Jesus habe Gleichnisse eingesetzt, um die Wahrheit verständlicher zu machen. Jesus hingegen sagte genau das Gegenteil:

„Und die Jünger traten zu ihm und sprachen:Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?“

 

Er antwortete und sprach zu ihnen:

„Euch ist’s gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist’s nicht gegeben ... Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht“ (Matthäus 13,10-13).

Der Begriff Reich Gottes bedeutet viel mehr als nur Jesu Christi Durchsetzung der gerechten Gesetze Gottes auf der ganzen Erde. Es umfasst auch die Kinder Gottes— Gottes Familie. Gott offenbart, dass die Angehörigen seiner Familie, an deren Entstehung er heute arbeitet, seine eigenen Söhne und Töchter sind, die an der Weltregierung Christi beteiligt sein werden.

 

Text entnommen aus dem Fernlehrgang Nr. 6 der Vereinten Kirche Gottes.

 

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Monday, 16 September 2019 )
 
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