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Wie ist Gott, der Vater, „allein wahrer Gott“ (Johannes 17,3)? E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Saturday, 05 October 2019

Wie ist Gott, der Vater, „allein wahrer Gott“ (Johannes 17,3)?

In der Bibel gibt es manche Schriftstellen, die, wenn sie ohne Rücksicht auf den unmittelbaren Zusammenhang und andere Verse zitiert werden, auf alle möglichen Arten missbraucht werden können. Eine dieser Schriftstellen finden wir in Johannes 17, Vers 3:

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (alle Hervorhebungen durch uns).
Diejenigen, die die Göttlichkeit Jesu verneinen, berufen sich auf diesen Vers und behaupten, dass Jesus selbst sagte, nur sein himmlischer Vater sei der wahre bzw. einzige Gott. Stimmt ihre Meinung?
Eine solche Auslegung von Johannes 17, Vers 3 steht im Widerspruch zu zahlreichen anderen Passagen in Johannes’ eigenem Evangelium und anderen Büchern der Bibel, in denen gesagt wird, dass Jesus Gott ist - z. B.:
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Dasselbe war im Anfang bei Gott.
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist."
(Joh. 1, 1-3).

 

"Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich." (Joh. 8,58).

"Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!" (Joh. 20, 28).

Thomas sagte das zu Jesus!
"»Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns." (Matthäus 1, 23);

 

".. aber von dem Sohn (Psalm 45,7-8): »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches."(Hebräer 1, 8).

Das sagt der Vater von seinem Sohn!

 

Johannes schreibt über Jesus in 1.Johannes 5,20:

"Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."
Damit sagt Johannes, dass auch Jesus Gott ist.

 

Jesus lehrte, dass die Schrift nicht gebrochen werden kann:

"Wenn er "die" Götter nennt, zu denen das Wort Gottes geschah - und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden -", (Johannes 10, 35),
d. h., die Schrift widerspricht sich nicht. Daher darf Johannes 17, Vers 3 nicht auf eine Weise interpretiert werden, die im Widerspruch zu anderen Bibelstellen steht. Sonst müssen Teile der Bibel als verfälscht und unzuverlässig eingestuft werden. Natürlich behaupten einige Leute einfach, dass Johannes 17, Vers 3 nicht dahin gehend verstanden werden darf, dass Jesus auch Gott ist. Doch die unbestreitbare Tatsache ist, dass Jesus von Gott, dem Vater, und anderen als Gott bezeichnet wird. Deshalb muss Johannes 17, Vers 3 mit der gesamten Heiligen Schrift harmonisiert werden. Was gilt es dabei zu bedenken?

 

Als Erstes weisen wir auf die vielen Feststellungen Jesu hin, mit denen er göttliche Autorität für sich in Anspruch nahm.

Welche Probleme ergeben sich bei der Anwendung der Logik, die Jesu Göttlichkeit ausschließt, in den nachfolgend zitierten Bibelstellen für Gott, den Vater?

„Denn es haben sich einige Menschen eingeschlichen, über die schon längst das Urteil geschrieben ist; Gottlose sind sie, missbrauchen die Gnade unseres Gottes für ihre Ausschweifung und verleugnen unsern alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus“ (Judas 4).
Bedeutet das, dass Gott, der Vater, nicht auch unser Herrscher ist? Gewiss nicht! Dennoch nennt Judas Jesus „unseren alleinigen Herrscher“ .
„Und als er sich auf den Weg machte, lief einer herbei, kniete vor ihm nieder und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein“ (Markus 10,17-18).
Nach der oben genannten Logik würde das bedeuten, dass Jesus nicht gut war.
War Jesus gut? Gewiss!
Eigentlich wies Jesus den Fragesteller auf seine wahre Identität hin, indem er ihm sinngemäß sagte:
„Sei dir dessen bewusst, was du mich nennst!“
„Ich, ich bin der HERR und außer mir gibt es keinen Retter“ (Jesaja 43,11; Einheitsübersetzung).
Sollen wir das dahin gehend verstehen, dass Jesus nicht unser Retter ist? Gewiss nicht!

 

In ihren inspirierten Schriften nannten die Apostel Paulus und Petrus Jesus mehrmals unseren Retter bzw. Heiland:

"Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat." (Epheser 5, 23);

 

"Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus,.." (Philipper 3, 20);

".. jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, .." (2Timotheus 1, 10);

"Simon Petrus, ein Knecht und Apostel Jesu Christi, an alle, die mit uns denselben teuren Glauben empfangen haben durch die Gerechtigkeit, die unser Gott gibt und der Heiland Jesus Christus:" (2Petrus 1, 1).

".. und so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilands Jesus Christus." (2Petrus 1, 11);

"Denn wenn sie durch die Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus entflohen sind dem Unrat der Welt, werden aber wiederum in diesen verstrickt und von ihm überwunden, dann ists mit ihnen am Ende ärger geworden als vorher." (2Petrus 2, 20).

Jesus war gekommen, um den Vater zu offenbaren:
"Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus?
Wer mich sieht, der sieht den Vater!
Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?"
(Johannes 14, 8-9);

 

"Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will." (Matthäus 11, 27).

Wie redete Jesus selbst über seinen himmlischen Vater?
„Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt“(Johannes 6,27; Einheitsübersetzung).
Jesus war der Erste, der seinen himmlischen Vater als Gott, den Vater, bezeichnete!

 

Nach seiner Auferstehung erschien Jesus Maria vor dem Grab, in dem er beerdigt worden war.

„Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu
meinem Vater und zu eurem Vater, zu
meinem Gott und zu eurem Gott“
(Johannes 20,17).
Wer war der Gott Jesu? Er war:
„der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit“ (Epheser1,17).
Wen meinte Jesus in Johannes 17, Vers 3?

 

Er meinte seinen Gott und unseren Gott, der allein wahrer Gott, der Vater, ist!

Text entnommen aus der Zeitschrift "Intern" April 2019 der Vereinten Kirche Gottes.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Saturday, 05 October 2019 )
 
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