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Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Wednesday, 05 February 2020

Sacharja 14,4 – JHWH ist Jesus

Frage eines Lesers:

In Sacharja 14, Vers 4 heißt es, dass die Füße des HERRN [JHWH] auf dem Ölberg stehen werden und dass er gegen die Heiden kämpfen wird.
Ich meine, dass damit Jesus bei seiner Wiederkunft gemeint ist, aber meine Bekannte sagt, dass es sich in diesem Vers um Gott, den Vater, handelt und dass er immer derjenige war, der im Alten Testament direkt mit den Menschen interagiert hat, z. B. mit Abraham und Mose.

 

Unsere Antwort:

Um Ihre Frage zu beantworten, gilt es zu klären, ob es sich um eine Prophezeiung für die Zukunft handelt. Wenn es keine Prophezeiung für die Zukunft ist, kann es sich nur um Ereignis handeln, das bereits zur Zeit des Alten Testaments stattfand.

Klären wir daher als Erstes, ob es sich um ein Ereignis zur Zeit des Alten Testaments handelt.

JHWH interagierte direkt mit einigen Menschen zur Zeit des Alten Testaments, wie z. B. Abraham (1. Mose 18) und Mose, über den JHWH sagte, er hätte mit Mose von Angesicht zu Angesicht geredet (2. Mose 33,11). Mose durfte sogar JHWHs Herrlichkeit sozusagen "von hinten" sehen (2. Mose 33,20-23).

Wer war der JHWH, der diese direkten persönlichen Kontakte mit den Menschen hatte?
War es Gott, der Vater?
Die Antwort finden wir im Johannesevangelium, das der Apostel Johannes ca. 60 Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung schrieb:

"Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt" (Johannes 1,18; alle Hervorhebungen durch uns).
Der Gott, den niemand zur Zeit der Abfassung des Johannesevangeliums gesehen hatte, ist Gott, der Vater, und der Eingeborene ist sein Sohn Jesus, der uns den Vater verkündigt hat. Mit seiner Feststellung bestätigt Johannes die Worte Jesu, als er sagte:
"Und der Vater, der mich gesandt hat, hat von mir Zeugnis gegeben. Ihr habt niemals seine Stimme gehört noch seine Gestalt gesehen" (Johannes 5,37).
Da Abraham und Mose JHWHs Gestalt sahen, kann es sich bei diesen Begegnungen nicht um Gott, den Vater, gehandelt haben.

 

Aufgrund dieser Fakten handelt es sich bei Sacharja 14 um eine Prophezeiung für die Zukunft.

In seiner Beschreibung der Auferstehung sagt uns der Apostel Paulus, wann Gott, der Vater, erstmalig direkten persönlichen Kontakt mit den Menschen haben wird:

"Ein jeder aber in seiner Ordnung:
als Erstling Christus;
danach, wenn er
[Jesus] kommen wird, die, die Christus angehören;
danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat.
Denn er
[Jesus] muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter seine Füße legt.
Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn alles hat er
[Gott, der Vater] unter seine [Jesu] Füße getan. Wenn es aber heißt, alles sei ihm [Jesus] unterworfen, so ist offenbar, dass der [Gott, der Vater] ausgenommen ist, der ihm [Jesus] alles unterworfen hat. Wenn aber alles ihm [Jesus] untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem [Gott, dem Vater] , der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem"
(1. Korinther 15,23-28).
Jesus wird seinem himmlischen Vater das Reich Gottes "übergeben", nachdem Jesus alle Herrschaft, Macht und Gewalt, die nicht im Einklang mit diesem Reich stehen, beseitigt hat. Zuletzt wird dann der Tod als letzter Feind beseitigt.
Diese Reihenfolge wird in der Offenbarung eindeutig bestätigt. Nachdem alle Menschen ihre Gelegenheit zur Errettung gehabt haben, heißt es:
"Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl" (Offenbarung 20,14-15).
Danach gibt es keine physischen Menschen mehr, sondern nur in Geist verwandelte Wesen, die die Gesamtheit der Familie Gottes sind.

 

Alle Herrschaft und der Tod sind dann besiegt, und erst dann kommt Gott, der Vater, auf die neue Erde, nachdem die neue Erde und der neue Himmel geschaffen worden sind:

"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr." (Offenbarung 21, 1).
Gott, der Vater, wird dann unter den (verwandelten) Menschen wohnen:
"Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach:
Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!
Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;.."
(Offenbarung 21, 3).
Da Gott, der Vater, dann erstmalig direkten, persönlichen Kontakt mit den Menschen haben wird, d. h. von den Menschen gesehen werden wird, wer ist JHWH in Sacharja 14?
Diese Frage lässt sich leicht beantworten, wenn wir die Situation, die in Sacharja 14 beschrieben wird, berücksichtigen. Wenn JHWH mit seinen Füßen auf dem Ölberg steht (Vers 4), ist bereits
"alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet" worden?
Keineswegs! Vor JHWHs Eingreifen wird Jerusalem von den Heiden erobert und besetzt (Vers 2). JHWH wird die Völker schlagen, die gegen Jerusalem kämpfen (Verse 12-13) und danach ist noch nicht klar, dass alle Nationen Gott gehorchen und das Laubhüttenfest halten werden (Verse 16-19).

 

Nun zu einigen Details, die alle mit Jesus Christus zu tun haben. Wird Jesus bei seiner Wiederkunft auf dem Ölberg stehen? Ja, denn Jesus fuhr vom Ölberg aus in den Himmel und wird bei seiner Wiederkunft wieder auf den Ölberg kommen:

"Und als er [Jesus] das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten:
Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel?
Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem ..."
(Apostelgeschichte 1,9-12).
In Sacharja 14, Vers 5 lesen wir:
"Da wird dann kommen der HERR [JHWH], mein Gott, und alle Heiligen mit ihm.“
Wer kommt aus dem Himmel mit den Heiligen? Jesus Christus!
"Und ihm [dem wiederkehrenden Christus] folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen" (Offenbarung 19,14).

 

"Siehe, der Herr [Christus] kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben" (Judas 14-15).

Wird Jerusalem zur Zeit der Wiederkunft Jesu von den Heiden besetzt sein?
Ja, denn "die heilige Stadt werden sie [die Heiden] zertreten zweiundvierzig Monate lang" (Offenbarung 11,2). Es ist der wiederkehrende Jesus Christus, nicht Gott, der Vater, der gegen den die Heiden kämpfen wird:
„Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß:
Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit ...
Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage;
und er wird sie regieren mit eisernem Stabe;
und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,
und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand
und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren ...
Und ich sah das Tier
und die Könige auf Erden
und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß,
und mit seinem Heer“
(Offenbarung 19,11. 15-16. 19).
Wenn Gott, der Vater, seinen Wohnsitz auf die Erde verlegt und erstmalig direkt mit den Menschen auf persönlicher Ebene interagiert (vgl. dazu Offenbarung 21,1-5), gibt es keine physischen Menschen mehr, sondern nur verwandelte oder auferstandene Kinder Gottes, die ewig leben werden.
Es wird keinen Widerstand gegen Gott mehr geben.

 

Deshalb kann sich Sacharjas Prophezeiung einzig und allein auf Jesus Christus beziehen.
Es sind seine — JHWHs — Füße, die auf dem Ölberg stehen werden.

GUTE NACHRICHTEN 04.02.2020

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Wednesday, 05 February 2020 )
 
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