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Vorbereitung der Erstlinge für das tausendjährige Reich Gottes E-Mail Drucken
Geschrieben von Siegfried Schönwald  
Wednesday, 03 June 2020

Vorbereitung der Erstlinge für das tausendjährige Reich Gottes

Warum bedarf es eine Vorbereitung der Erstlinge für das tausendjährige Reich Gottes?
Reicht es nicht, dass man den hl. Geist von Gott bekommt?

Jesus hatte auch den hl. Geist aber schon von Geburt an. Er war als Vorbild für alle Menschen hier auf der Erde. Als er mit seiner Hauptaufgabe begann, berief er die Jünger. Diese Jünger berief er nicht nur damit sie selbst gerettet werden, sondern, damit Jesus und die frohe Botschaft in die ganze Welt verkündet werden. Drei Jahre lang wurden sie intensiv von Jesus geschult und anschließend weiter von dem hl. Geist belehrt und geleitet.

Auch diejenigen, die der Vater heute beruft, werden nicht nur für ihre eigene Errettung gerufen, sondern für eine große Aufgabe und Verantwortung. In Gottes Plan sind sie die Erstlinge, mit denen er auch zur Zeit arbeitet. Dazu gehören alle Menschen, die bis zu Jesu 2.Kommen von Gott berufen wurden und noch berufen werden.

Wer sind also diejenigen, die zu diesen Erstlinge gehören dürfen? Matthäus gibt die Antwort darauf:

„Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.“ (Mt 24,13). - also gerettet werden.
In was sollen diese Erstlinge beharren um gerettet zu werden:
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“ (Joh 3,36).
Gehorsam führt zum rechten Glauben und dann zum ewigen Leben. Was bedeutet das? Wann ist die Auferstehung der Erstlinge?.
„Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.“ (Offb 20,6).
Die Auferstehung der Erstlinge erfolgt beim 2.Kommen Jesu nach 1Thes 4, 17:
„Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben (wenn Jesus wieder kommt), zugleich mit ihnen (den auferstandenen Toten), entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.“
Was geschieht dann mit allen diesen Erstlingen? Jesus sagt: Sie werden zu Königen und Priester ernannt nach Offb 1,6:
„ … [Jesus der] uns [die Erstlinge] zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“
Und wo werden sie Priester und Könige sein?:
„ … und sie werden herrschen auf Erden.“ (Offb 5,10). - nicht im Himmel !!!
Sie werden Jesus nach 1Thes. in die Luft entgegengehen, aber mit ihm nach Jerusalem zurück kommen.

 

Warum gerade die Erstlinge? Das geschieht, weil sie in ihrem Leben Jesus gefolgt sind und Überwunden haben wie wir lesen in Offb 2, 26:

„Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, ..“
Warum über die Heiden? Weil David über Israel König sein wird und die Jünger über die einzelnen Stämmen Israels. Aber auch Abraham, Isaak, Jakob und alle Propheten vom AT und NT werden im Reich Gottes sein – das sehen wir in Lk 13, 28:
„Da wird Heulen und Zähneklappern sein, wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen.“ - also diejenigen, die nicht gehorchen.
Alle Erstlinge, die überwunden haben, sitzen bei Jesus auf dem Thron im 1000jährugen Reich - Offb 3, 21:
„Wer überwindet, dem will ich [Jesus] geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.“
Wenn Jesus wieder kommt, wird er das tausendjährige Reich einführen und zwar weltweit.
Es werden Milliarden Menschen leben, die sehr unterschiedliche Lebensweisen, Glauben, Gesetze usw. haben. Sie sind sehr tief darin verwurzelt. Das wird überhaupt nicht leicht sein, sie umzulernen, auch wenn Satan entfernt sein wird.

 

Um Gottes Reich aufbauen zu können, muss man die Macht dazu haben. Die Menschen versuchten schon immer alles unter eine Regierung zu bringen. Das geht nur mit Gewalt und wird nie gelingen, wenn es auch immer wieder noch angestrebt wird, sondern wird in der Selbstvernichtung aller Menschen enden, was Jesus dann verhindern wird. Heute strebt man wieder nach einer neuen Weltordnung. Aber Jesus wird mit Macht dafür sorgen, dass sein tausendjährige Reich endlich beginnen kann. Bis dahin wird der Vater persönlich die Regierungsmannschaft berufen haben und dann sitzen diese Berufenen mit Jesus auf dem Thron.

Es bedarf aber eine Voraussetzung, um ein Reich zu führen. Die Regierenden müssen selbst wissen, wie und was nötig ist, um ein Reich so zu führen, dass es Frieden gibt, alle Menschen gleich behandelt werden, alle genug zu Essen haben, gesund sind und sorgenfrei das Leben genießen können. Dafür ist Jesus vorgesehen, wie es voraus gesagt wird von Jesus in Lk 10, 22:

„Alles ist mir übergeben von meinem Vater.“
Das bedeutet auch für das tausendjährige Reich, dass Jesus der König aller Könige sein wird - Offb 19,16:
„…. und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.“
Jesus hat die vollkommene und perfekte Voraussetzung wie es Johannes in Kp 10, 30 sagt:
„Ich [Jesus] und der Vater sind eins.“
Diese beiden Wesen sind in allem, schon von Ewigkeit her, was die Lebensweise betrifft, einer Meinung. Sie kennen keinen Streit, kein Neid, nichts Negatives, also keine Sünde. Sie kennen genau, was notwendig ist, um ein Reich zu führen.

 

Für die dann Mitregierenden ist eine Vorbereitung unbedingt erforderlich, um ein so gewaltiges Weltreich nach Gottes Vorstellungen aufzubauen. Dazu hat er ihnen seine Gebrauchsanweisung – die Bibel – gegeben. Ohne diese kann das tausendjährige Reich Gottes nicht aufgebaut werden. Alles was dazu benötigt wird steht darin, muss gelernt, geübt, beherrscht und in die Herrschenden eingepflanzt sein.

Man kann kein Weltreich regieren ohne Ordnung und das geht nicht ohne Gesetze.

Was gehört also zu den Anforderungen der Erstlinge im tausendjährigen Reich? Was müssen sie wissen, um die Menschen zu lehren? Es wird heute gelehrt, wir bräuchten nichts mehr tun, Jesus würde alles für uns tun. Welch ein leeres Geschwätz. Jesus hat eine große Regierungsmannschaft die ihm helfen soll und diese Mannschaft wird mit regieren und nicht zuschauen, wie Jesus tätig ist.
Die dann Regierenden müssen wissen, was Weisheit, Klugheit und die Furcht des Herrn ist.

Alle große Männer Gottes, die in der Regierungsmannschaft sein werden, wurden in ihrem Leben von Gott belehrt und ausgebildet.

Israel sollte als sein Volk nach seinen Ordnungen und Gesetzen, der Welt vorleben und dadurch zeigen, wie durch das Halten dieser Anweisungen alle Menschen zu Frieden und Wohlstand kommen werden. Das schreibt Hesekiel in Hes 20, 11:

„.. gab ihnen meine [Gottes] Gebote und lehrte sie meine Gesetze, durch die der Mensch lebt, der sie hält.“
Der Mensch kann nur in Frieden und gut leben, wenn folgende Voraussetzungen bestehen :
„Einerlei Gesetz, einerlei Recht soll gelten für euch und für den Fremdling, der bei euch wohnt.“ (4Mos 15,16).
Das Gleiche lehrte auch Jesus im NT den Juden im Tempel:
„Und es begab sich eines Tages, als er (Jesus) das Volk lehrte im Tempel und predigte das Evangelium, ..“ (Lk 20,1).
Er predigte ja auch aus dem AT und wollte Israel auf die neue Zeit vorbereiten.

 

Die Jünger, die von Jesus in den selben Ordnungen und Gesetzen gelehrt wurden, verkündeten diese nach seinem Tode weiter, auch zu den Heiden - Kol 1, 28:

„Den [also Jesus] verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.“
Genau dasselbe werden die Erstlinge im tausendjährigen Reich tun.

 

Israel hat versagt, aber Gott hat auch für diesen Fall, wie wir sehen, einen weiteren Plan.

Was gehört zu der Ausbildung der Erstlinge, um im tausendjährigen Reich die Menschen nach Gottes Lebensweise lehren und regieren zu können? Wir lesen, dass man schon nicht zu zweit miteinander gut zusammen leben kann, wenn man nicht einig ist:

„Können etwa zwei miteinander wandern, sie seien denn einig untereinander?“ (Am 3,3).
Kann man ein Reich mit so vielen Menschen, aufbauen ohne Ordnungen, Verhaltensweisen, Weisheit, Anweisungen und Vorschriften?

 

Selbst unsere weltlichen Reiche haben eine Regierung mit vielen Unterabteilungen, Gesetze, Rechtsbestimmungen, usw.
In der Bundesrepublik Deutschland gab es im Jahr 2003 insgesamt 2.197 Bundesgesetze mit 45.511 Paragraphen und 3.131 Bundesrechtsverordnungen. (laut Wikipedia).
So finden wir auch in der Bibel die Lebensweise Gottes beschrieben. Das Gesetz besteht nicht nur aus den zehn Geboten. Unser Zusammenleben wird noch von vielen anderen Dingen bestimmt.

„Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ (Röm 3,20).
Sünde wird es nicht mehr geben im tausendjährigen Reich, also braucht man Gesetze, d. h. dass Handlungen, die nicht in den zehn Geboten enthalten sind, aber der Lebensweise Gottes widersprechen, auch Sünde sind und deshalb nicht geduldet werden.

 

Wie schon erwähnt, wird es sehr schwer sein, die vielen unwissenden Menschen umzustimmen, die fest in falschen Religionen verwurzelt sind, aber sie werden auf den richtigen Weg geführt. Wie geschieht das?

„……. Und dein Lehrer (das sind die verwandelten Erstlinge) wird sich nicht mehr verbergen müssen, sondern deine Augen werden deinen Lehrer sehen. Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: »Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken!«" (Jes 30,20-21).
Die Erstlinge werden zwar jetzt Geistwesen sein, aber sich auch sichtbar machen können.

 

Da Gott immer der Selbe ist, das heißt, seine Lebensweise sich nie ändern wird, weil sie vollkommen ist, sind seine Anordnungen und Gesetze in alle Ewigkeit dieselben.

„Wer tut und macht das? Wer ruft die Geschlechter von Anfang her? Ich bins, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe.“ (Jes 41,4).
Das Selbe lesen wir auch im NT. Auch das ist ein Beweis, dass sich zwischen beiden Testamenten in der Lebensweise Gottes nichts geändert hat und ändern wird:
„Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ (Hebr 13,8).
AT und NT noch einmal zusammengefasst in Jak 1, 17:
„Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.“
Das gilt natürlich auch für das tausendjährige Reich.

 

Milliarden von sehr unterschiedlichen Menschen sollen jetzt in jeder Lebenslage, in einem Glauben zusammengeführt werden und so in Frieden und Harmonie tausend Jahre zusammen leben.

Die Regierungsmannschaft muss sehr gut geschult sein und diese Schulung fängt schon mit der Berufung durch den Vater an. Wir werden sehen, manches wird in den 10 Geboten festgehalten, aber vieles, was im Leben noch vorkommt, wird zusätzlich in der Schrift behandelt.
Die jetzt Regierenden müssen wissen, was Weisheit, Klugheit und die Furcht des Herrn ist.

Sehen wir uns einmal an, wie Gott Abraham, durch den alle Menschen gesegnet werden (Apg 3,25), geführt und gelehrt hatte:

„..weil Abraham meiner [Gottes] Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte [= Rechtsgeheiße], meine Gebote, meine Weisungen und mein Gesetz [= Satzungen). (1Mos 26,5).
Hier spricht Gott nicht nur vom Gesetz oder den Geboten.

 

Was heißt das, meine Rechte, was wir eben gelesen habe?
Direkte Übersetzung ist auch Rechtsgeheiße.
Andere Übersetzungen lauten: Anordnungen, Befehl, Weisungen , Vorschriften, Verpflichtungen.

Abraham hatte damals schon die Aufgabe, seine Kinder und Nachkommen nach Gottes Anweisungen zu belehren, was er dann auch weiter im tausendjährigen Reich tun wird:

„Denn dazu habe ich ihn auserkoren, dass er seinen Kindern befehle und seinem Hause nach ihm, dass sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat.“ (1Mo 18,19).
Von Noah erfahren wir, dass er nach Gottes Gerechtigkeit lebte, genau wie Abraham:
„Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht erfunden vor mir zu dieser Zeit.“ (1Mo 7,1).
Noah war gerecht, d.h. er lebte nach Gottes Lebensweise und wird deshalb auch im tausendjährigen Reich bei Jesus auf dem Thron sitzen, so wie auch Abraham: 1Mo 15, 6
„Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.“ (1Mo 15,6)
Der gleichen Gerechtigkeit, wie sie Noah hatte.

 

Schon vor Sinai gab Gott Israel Gesetze und Gebote und zwar nachdem sie durch das Schilfmeer gegangen waren und das Wasser bei Mara bitter war:

„Da schrie er [Mose] zum HERRN, und der HERR zeigte ihm ein Stück Holz; das warf er ins Wasser, und das Wasser wurde süß. Dort legte er Ordnung und Recht für es fest, und dort prüfte er es, - und er sprach: Wenn du willig auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, seinen Geboten gehorchst und all seine Ordnungen hältst, dann werde ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, der dich heilt.“ (2Mo 15,25 - 26 -Elberfelder -ÜS).
Auch das müssen die Erstlinge lehren, dass Gott durch Gehorsam die Menschen vor Krankheiten schützt.

 

Weiter sehen wir, dass Gott genau dieselben Worte zu Mose sprach, wie vorher zu Abraham:

„Und der HERR sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und bleib daselbst, dass ich dir gebe die steinernen Tafeln, Gesetz und Gebot, die ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen.“ (2Mo 24,12).
Im NT wurde Jesus zu diesem Thema gefragt:
„Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?“ (NT - Mt 22,36).
Was ist der Unterschied zwischen dem Gesetz und dem Gebot?

 

AT - Gesetz = tora = Weisung = Unterweisung
in allen Lebens- u. Glaubensfragen nach Werten und
Ordnungen Gottes und
das Lehren nach dem Willen Gottes.
NT – Gesetz: = nomos = die ganze Tora – das AT

Gibt es da ein Unterschied zwischen den beiden Gesetzen?

AT - Gebot = mizwa
= Auftrag
= Anweisung
= Verpflichtung
= regelt den Bund mit Gott
NT – Gebot = enthole
= Befehl
= Anordnung
- auch hier gibt es keinen Unterschied zwischen AT + NT.

Es wird heute auch gelehrt, dass die Gebote des AT nur für das Volk Israel bestimmt wären.
Aber warum erwähnt das NT, dass das Gesetz des Mose gehalten werden muss? Hebr 10, 28:

„Wenn jemand das Gesetz des Mose bricht, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin.“
Auch darauf müssen die Lehrer im tausendjährigen Reich eine Antwort geben mit dem Hinweis, dass die Aussage Jesu zeigt, NT und AT sind identisch - Mt 22,37 - 40:
„Jesus aber antwortete ihm (auf die Frage Meister, was ist das höchste Gebot im Gesetz): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«" (= Zitat aus AT = 5.Mose 6,5) Dies ist das höchste und größte Gebot. (Erinnerung - Gebot = Anweisung, Verpflichtung, Befehl) Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (= ebenfalls ein Zitat aus AT - 3.Mose 19,18) In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Gesetz = die Tora).
Worauf müssen sich die Erstlinge noch konzentrieren und von wem noch lernen?:
„Gott der HERR tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten.“ (Am 3,7) (Von den Propheten sollen wir auch noch lernen)
Hos 12, 11
„Ich (Gott) rede wieder zu den Propheten, und ich bins, der viel Offenbarung gibt und durch die Propheten sich kundtut.“ (Hos 12,11) Also in der Zukunft und für die Zukunft
Was sagt Jesus über die Propheten, von denen auch im tausendjährigen Reich gelehrt wird Mt 5, 17:
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“
So wird es auch im 1000j. Reich erfüllt und warum?
„Denn alle Schrift (NT +AT), von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, ..“ (2Tim 3,16).
Sonst funktioniert das 1000jährige Reich nicht.

 

Auch das ist eine Voraussetzung für das Regieren im tausendjährigen Reich. Deshalb hat Jesus uns das vor gelebt und uns dadurch den richtigen Weg gezeigt. Weiter sagte er über die Propheten:

„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.“ (Mt 7,12). (Gesetz = Unterweisung in der ganzen Tora).
Auch Abraham sagte im Gleichnis vom reichen Mann, der seine Brüder warnen und retten wollte, und dem armen Lazarus im NT - Lk 16, 31:
„Er (Abraham) sprach zu ihm (zu dem reichen Mann): Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.“
Auch für Paulus waren die Aussagen der Propheten sehr wichtig wie er schreibt in Apg 24, 14:
„Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich allem glaube, was geschrieben steht im Gesetz und in den Propheten.“
Auch wir werden eine Sekte genannt.

 

Auch diese Grundlagen und Voraussetzungen müssen die Regierenden im tausendjährigen Reich beherrschen.
Abraham und die Propheten wurden von Gott belehrt.
Die Jünger wurden von Jesus belehrt.
Die Auserwählten werden durch den hl. Geist belehrt.
Beachten wir, was am Anfang des tausendjährigen Reiches sein wird.
Die Erstlinge sind verwandelt und bei Jesus. Der Rest von Israel, also alle seine Stämme, werden in den von Gott bestimmten Gebieten leben – Hes. Kap.45.
Alle andere Menschen werden Heiden sein.
Satan wird zwar nicht mehr da sein, aber die Menschen sind noch in ihrem alten Glauben oder ohne Glauben, aber haben noch ihre falschen Vorstellungen. Einfach wird es nicht werden, sonst würden nicht folgende Maßnahmen nötig sein - Offb 12, 5:

„Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben, der alle Völker weiden sollte mit eisernem Stabe. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.“
Hier ist natürlich Jesus gemeint. Auch die auferstandenen Überwinder – Erstlinge, die jetzt bei ihm sind-, werden die Macht über die Heiden haben und sie mit eisernem Stabe weiden = Offb 2, 26 – 27.

 

Was wahrscheinlich zum Anfang der Belehrungen der Heiden gehören wird, lesen wir im AT + im NT:

„.. dass man annehme Zucht, die da klug macht, Gerechtigkeit, Recht und Redlichkeit; ..“ (Spr 1,3 ).
Zucht ist heute ein schreckliches Wort. Aber bei Gott hat sie folgende Bedeutung:
Unterweisung, Bildung annehmen, Weisheit erkennen.
„Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Leid zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit.“ (Hebr 12, 11).
Das Wort Zucht darf man heute nicht mehr aussprechen, aber ohne sie werden die Ergebnisse Gottes nicht erreicht – auch nicht im 1000lährige Reich. Die Überlebenden müssen begreifen lernen, dass Zucht auch Belehrung oder auch Respekt bedeutet und die Furcht gegen Gott „Ehrfurcht“ bedeutet und zu einem wunderbaren Ziel führen: Jes 33, 6
„Und du wirst sichere Zeiten haben: Reichtum an Heil, Weisheit und Klugheit; die Furcht des HERRN wird Zions Schatz sein.“ (Jes 33,6).
Nicht nur damals, sondern auch im tausendjährigen Reich. Es heißt ja: es wird so sein, aber es ist noch nicht so.

 

Um ein solches gewaltiges, großes und unterschiedliches Reich regieren zu können, bedarf es unter anderem Rechtssicherheit. Auch dies muss von den Regierenden gelehrt und durchgesetzt werden.
Was soll unter dieser Rechtssicherheit gelehrt werden?
Heute werden oft nur noch Urteile gefällt, aber kein Recht gesprochen.

„Du sollst das Recht nicht beugen und sollst auch die Person nicht ansehen und keine Geschenke nehmen; ..“ (5Mos 16,19).
Das Problem gab es also schon von Anfang an. Aber diese Ungerechtigkeit wird sich ändern und zwar durch die Erstlinge:
„Es soll ein und dasselbe Recht unter euch sein für den Fremdling wie für den Einheimischen; ich bin der HERR, euer Gott.“ (3Mos 24,22).
Und für wen wird es noch in der Zukunft Recht geben?:
„.. und schafft Recht den Waisen und Witwen ..“ (5Mos 10,18).
Was werden Jesus und seine Regierungsmannschaft noch lehren? Sie werden die Elenden leiten und lehren:
„Er leitet die Elenden recht und lehrt die Elenden seinen Weg.“ (Ps 25,9).
Dafür müssen auch die Erstlinge sorgen.

 

Zum Recht gehören auch, dass es keine Hungrigen mehr gibt. Dazu werden sie Anweisungen geben nach Ps 146, 7:

„ [Gott]… der Recht schafft denen, die Gewalt leiden, der die Hungrigen speiset.“
Hungrige gibt es nur durch Gewaltätige. Die wird es dann nicht mehr geben. Denken wir an den eisernen Stab.

 

Um ein Weltreich regieren zu können, bedarf es noch viel mehr. Deshalb spricht die Bibel auch noch von Satzungen, Bestimmungen, Ordnungen, Weisungen und Vorschriften.

Unter die Satzungen oder Ordnungen fallen auch die Festtage - 2.M.13.10:

„Darum halte diese Ordnung (=Satzung = austauschbar) Jahr für Jahr zu ihrer Zeit.“
„Und alle, die übrig geblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten.“ (Sach 14,16-17).
Wer ist der König aller Könige, der hier angebetet wird? Es ist Jesus.
Die Festlegung der Zeit erfolgt durch die Anweisung von Priestern.
„Darum so halte diese Ordnung [=Satzung] für dich und deine Nachkommen ewiglich ..“ [=Weltzeit]. (2Mos 12,24).
Wer sind dann diese Priester? Es sind die Erstlinge.

 

Das tausendjährige Reich fällt noch in die Weltzeit und somit sind die Festtage bis in dieses Reich zu halten.

An manchen Stellen spricht die Bibel auch von Dauersatzungen. Das bedeutet, dass sie auch im tausendjährigen Reich gelehrt werden müssen.

„Das sei eine ewige Ordnung (=Dauersatzung) für eure Nachkommen, überall wo ihr wohnt, dass ihr weder Fett noch Blut esset.“ (3Mos 3,17).
Zu den Dauersatzungen gehören also auch die Speisegesetze – auch das Wissen über reine und unreine Tiere. Die Tiere werden alle friedlich sein, der Löwe wird z.B. Stroh fressen, aber dass die Tiere alle zum Essen geändert werden, steht nirgends.
„Du sollst nichts essen, was dem Herrn ein Gräuel ist.“ (5Mos 14,3).
Welche Tiere das sind steht in 3.Mose Kap. 11. D. h., die Essgewohnheiten von allen übrig gebliebenen Menschen müssen neu gelehrt werden.

 

Was auch wichtig ist, sind die Reinheitsgebote. Werden sie nicht eingehalten, können sich Krankheiten ergeben und sich verbreiten.

„… und wer ihr Aas trägt, soll seine Kleider waschen ...“ (3Mos 11,25).
Z.B. sind früher viele Frauen bei der Geburt gestorben, weil die Ärzte nicht ihre Hände gewaschen und desinfiziert hatten, nachdem sie vorher Leichen berührt hatten.
Durch das Halten der Ess- u. Reinheitsgebote werden keine Corona-, Ebola- oder Ädsepdemien geben.

 

Was wir bis jetzt gehört haben ist nur ein Auszug was nötig ist, um das tausendjährige Reich nach Gottes Willen zu regieren. Es wird eine Regierung sein und dadurch eine gewaltige Umerziehung.
Im tausendjährigen Reich gibt es am Anfang viele Völker, menschliche Gesetze und unterschiedliche Glauben. Diese Menschen müssen erst einmal dazu gebracht werden in Frieden zuzuhören. Das geht nur mit der Macht Jesu.

Wie wird heute gehandelt? Jeder versucht mit wenig Aufwand viel zu verdienen und das auch mit Lügen. Wie wird es im tausendjährigen Reich sein, wenn das versucht wird? Da wird wieder die Stimme im Hintergrund sein, die sagen wird:

„Halte dich ferne von einer Sache, bei der Lüge im Spiel ist. Den Unschuldigen und den, der im Recht ist, sollst du nicht töten; denn ich lasse den Schuldigen nicht Recht haben.“ (2Mos 23,7).
Wir werden weitere Sachen lesen, die heute noch sehr aktuell sind, obwohl sie nicht mehr überall gelehrt werden, weil sie im AT stehen. Viele der folgenden praktizierten Lebensweisen werden am Anfang des tausendjährigen Reiches noch in vielen Menschen tief drin stecken, wie in 2Mo 23, 8:
„Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache derer, die im Recht sind.“
Was wird es auch nicht mehr geben? - Spr 29, 4
„…. wer aber viel Steuern erhebt, richtet es ( das Land /Vok ) zugrunde.“
Heute leiden fast alle Menschen darunter.

 

Das alles ist nur ein kleiner Geschmack von dem was auf die Erstlinge zukommt am Anfang der Regierungszeit im tausendjährigen Reich. Von dem was wir gelesen haben und noch lesen werden, was nur ein Bruchteil ist, was auf sie zukommt, müssen schon heute viele Dinge von ihnen gelernt und praktiziert werden.

Wir sehen bis hierher schon eine Ordnung bei der Errichtung des tausendjährigen Reiches:

• Da ist die Regierungsmannschaft unter Jesus Christus, also die Erstlinge, die aber auch schon sehr früh ab dem AT von Gott gerufen wurden.

• Was Recht ist bestimmt Jesus. Es ist das selbe Recht wie von Anfang der Menschheit. Dem muss Folge geleistet werden.

• Richtige Anordnungen, Vorschriften und Weisungen werden von den Erstlingen weiter gegeben

• Jeder Erstling wird Verpflichtungen haben.

So werden die Anfangsregeln bei Beginn des tausendjährigen Reiches sein.
Das ist schon ein gewaltiger Komplex und der muss von den Regierenden beherrscht werden.

Beileibe ist das noch nicht alles. Denken wir dabei immer noch an die völlig ahnungslosen Menschen, die immer noch in ihren festen, satanischen Glaubenswurzeln stecken.
Wir haben gesehen, dass es nach den Rechtsbestimmungen, dem Gesetz und den Geboten noch andere Regierungsanweisungen Gottes beachtet werden müssen.

Auch wird es am Anfang Verweigerer geben und die müssen zum Zusammenleben gebracht werden.
Deshalb gehört auch folgende Schriftstelle zur Ausbildung der Erstlinge:

„Erinnere sie [in unserem Fall sollen die Erstlinge die Überlebenden] daran, dass sie der Gewalt der Obrigkeit untertan und gehorsam seien, zu allem guten Werk bereit, niemanden verleumden, nicht streiten, gütig seien, alle Sanftmut beweisen gegen alle Menschen. Denn auch wir (die jetzt Regierenden), waren früher unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, waren mancherlei Begierden und Gelüsten dienstbar und lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten uns untereinander.“ (Tit 3,1-3).
Die Erstlinge sollen sanftmütig sein!
Wir sehen, die Aufgaben zum Regieren im tausendjährigen Reich werden immer länger. Es werden viele zwischenmenschliche Probleme da sein, die nach Gottes Willen gemeistert werden müssen.

 

Heute werden die Erstlinge umerzogen und dann weiter für die Aufgabe im tausendjährigen Reich vorbereitet. Dazu gehört auch die Anweisung, dass sie das Evangelium vom Reich Gottes in die ganze Welt verbreiten sollen.

Werden die heutigen Berufenen anders von Gott gelehrt, als die Berufenen im AT es wurden? Dann gäbe es im tausendjährigen Reich zwei unterschiedliche Regierungsanweisungen.

Wie arbeitete Gott im AT mit seinen Auserwählten?:

„»Ich (JHWH) will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.«" (Ps 32,8).
Leitet Gott die Auserwählten im NT anders? Hat sich das Gesetz – die Tora geändert?

 

Nur wenn alle Erstlinge – die vom AT und vom NT - eines Sinnes sind, wird folgendes geschehen:

„Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln.“ (Ps 119,165).
„Nun hat Ruhe und Frieden alle Welt und jubelt fröhlich.“ (Jes 14,7).
Diese zwei Prophezeiungen im AT müssen sich im 1000jährigen Reich erfüllen und sind deshalb der Beweis, dass der Gott des AT und des NT, der Selbe ist und somit auch die Lebensweise die Selbe ist.

 

Und all dies geschieht mit der Kraft des heiligen Geistes Gottes.

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