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Geschrieben von Paul Kieffer  
Sunday, 14 June 2020
Es kann sein, dass man als Christ oft schnell "Es tut mir leid" sagt, aber ist uns dabei immer bewusst, dass wir diesem Satz auch Taten folgen lassen sollen?
Kann es vorkommen, dass wir uns manchmal entschuldigen, um der Erwartung anderer gerecht zu werden?
Denken wir aber daran, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen dem Wissen um richtiges Verhalten und der Ausführung richtigen Verhaltens, das von Herzen kommt.

 

Um eine Beziehung aufzubauen, muss uns das Wohlergehen der anderen Person am Herzen liegen. Für die meisten Menschen ist das kein angeborenes Verhalten. Denken wir darüber nach – wie viel haben wir in eine Beziehung zu einem anderen Menschen investiert?
Männer und Frauen können in der Ehe viel Leid erleben. Dennoch bleiben sie aus einem Grund zusammen – sie haben viel in die Beziehung investiert.

Gott denkt auch so über Beziehungen. Er liebte uns, als wir nicht liebenswert waren:

"Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind." (Römer 5, 10).
Gott hat alles, was er hat, in eine Beziehung mit uns investiert:
"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3, 16).
Wir können in das Leben anderer Menschen investieren, indem wir uns die Zeit nehmen, um eine Beziehung zu ihnen aufzubauen – um uns um sie zu kümmern. Welche Beziehungen haben wir aufgebaut?

 

Die Pflege einer Beziehung kann die Bereitschaft bedeuten, "den Kürzeren zu ziehen", wie es sprichwörtlich heißt. Das bedeutet nicht, dass wir uns ständig übervorteilen lassen, sondern dass wir bereit sein müssen, kurzzeitig benachteiligt zu werden um der Beziehung willen. Ein Beispiel ist unsere Zeit. Zeit für die Pflege einer Beziehung zu opfern, wenn man selbst etwas anderes gern getan hätte, ist eine kurzzeitige Benachteiligung.

Oder auf etwas zu verzichten, um einem Bruder oder einer Schwester zu helfen. Das ganze achte Kapitel von 1. Korinther ist eine Abhandlung der persönlichen Benachteiligung mit der Absicht, unserem Bruder zu helfen, das Reich Gottes zu erlangen.

Beachten wir die Überzeugung von Paulus in dieser Angelegenheit:

"Wenn jemand dich, der du die Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch sitzen sieht, wird dann nicht sein Gewissen, da er doch schwach ist, verleitet, das Götzenopfer zu essen? Und so wird durch deine Erkenntnis der Schwache zugrunde gehen, der Bruder, für den doch Christus gestorben ist. Wenn ihr aber so sündigt an den Brüdern und verletzt ihr schwaches Gewissen, so sündigt ihr an Christus. Darum, wenn Speise meinen Bruder zu Fall bringt, will ich nie mehr Fleisch essen, damit ich meinen Bruder nicht zu Fall bringe" (1. Korinther 8,10-13).
Zeit unseres Lebens werden wir durch andere Menschen viel weniger erlitten haben, als wir selbst Christus zugefügt haben. Doch er vergab uns und löschte unsere Sündenschuld völlig aus. Denken wir daran, wenn wir das nächste Mal bei der Pflege einer Beziehung "Es tut mir leid" sagen.

 

Paul Kieffer

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Sunday, 14 June 2020 )
 
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