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Kann sich Jesus Christus heute geehrt fühlen? E-Mail Drucken
Geschrieben von Siegfried Schönwald  
Tuesday, 28 July 2020

Kann sich Jesus Christus heute geehrt fühlen?

Was fällt uns bei dem Wort „Ehre“ ein? Wollen wir geehrt werden?

Ein Sprichwort sagt: Ehre, wem Ehre gebührt.
Was bedeutet Ehre? Es gibt viele Definitionen über Ehre.
So bedeutet Ehren im grieschichen = timao? = würdigen, verehren, wert halten, schätzen; kostbar.
Ehre bedeutet in etwa auch Achtungswürdigkeit oder man hat ein „verdienter Achtungsanspruch“.
Sie kann aber auch zuerkannt werden.
Gegenüber jemandem, dem man sich an Ehre sehr unterlegen fühlt, gibt man sich ehrerbietig.

Wenn jemand etwas besonderes vollbringt, erfindet, realisiert, erreicht, überwindet, beherrscht usw., wird er geehrt. Wie sehr, das kommt auf die Wichtigkeit der Person oder der Sache an. Es werden z.B. Städte nach ihnen benannt, wie Konstantinopel, oder Plätze, Bauwerke, Schulen, usw. Oder nach ihren Erfindungen wie Rudolf Diesel den Erfinder des Dieselmotors; der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen der die Röntgenstrahlung entdeckte, usw.

Wen ehrt man am meisten und am intensivsten? Es sind diejenigen, die einem am meisten am Herzen liegen, die einem sehr wichtig oder bedeutsam sind, hinsichtlich der Bildung, des Glaubens oder anderer Anschauungen. Sie werden oft auch als Vorbilder angenommen. Das hat große Auswirkungen auf die gesamte Menschheit. Es werden Entscheidungen getroffen, die viele Menschen übernehmen müssen, ob sie die Personen oder die Dinge ehrwürdig finden oder nicht.

Zu den größten Ehrungen gehört doch, wenn die zu ehrenden Personen oder Dinge oft oder regelmäßig genannt werden.

Wie sieht es heute damit bei uns aus. Sind wir uns darüber im Klaren, wen wir alles ehren?

 

Schauen wir uns einige Beispiele an:

 

Der Monat Juli wird nach Julius Cäsar benannt. Ist er so ehrbar, mit allem was er getan hat, dass man Jahrhunderte lang Jahr für Jahr einen ganzen Monat nach ihm ehrt?

Oder der Monat August, der nach dem römischen Kaiser Augustus benannt ist. War er so ehrwürdig?

Aber auch viele andere Menschen werden verehrt, wie z.B. Idole im Fußball oder in anderen Sportarten, in Film und Fernsehen, Musikstars, usw.

Dann haben wir noch die Verehrung von Göttern auf der Erde. Es gibt viele Religionen. Alle haben ihre Götter und verehren sie sehr.

Die Götter werden geehrt, in dem man Statuen von ihnen herstellt und sich vor ihnen beugt und sie anbetet. Auch das Jahr über werden Götter geehrt.

Das Jahr fängt bei uns mit dem Januar an. Woher der Namen kommt und wem man damit ehrt, interessiert heute niemand. Das Selbe gilt auch für andere Monate:

Januar wird genannt nach dem altrömischen Gott Janus. Er war der Gott der Zeit mit zwei Gesichtern, eines nach vorne (schaut in die Zukunft) und eines nach hinten (schaut in die Vergangenheit).  

Der Februar wird genannt nach dem römischen Gott Februus.

Der März wird genannt nach dem römischen Kriegsgott Mars.

Der April ist der Monat der Ostara

Der Mai wird genannt nach dem Wachstum bringenden Gott Jupiter Maius.

Der Juni nach der römischen Göttin Juno, der Beschützerin des Lichts und des Ehebündnisses.

Der Dezember war das Julfest der Germanen.

Jahr für Jahr werden diese Götter geehrt – jeden intensiv einen Monat lang - auch wenn die meisten Menschen das nicht so wahr nehmen oder wissen. Das gilt aber nicht nur für die Monate, sondern auch für die Woche:

Jede Woche werden heidnische Götter geehrt – Woche für Woche:

Sonntag ist dem Sonnengott gewidmet.
Montag der Mondgöttin Luna geweiht.
Dienstag dem Kriegsgott Mars und im alemannischen dem Schutzgott Tiu
Mittwoch, Tag des Merkur oder Wotanstag
Donnerstag, Tag des Jupiters oder Donarstag
Freitag, Tag der röm. Liebesgöttin Venus oder der germ. Friatag
Samstag, Tag des Saturns

Warum erwähne ich diese Aufzählungen?

Wie wir sehen, ist Ehre eine wichtige Sache. Es werden sogar auch Ehrenmorde begangen.

Was sagt Gott in seinem Wort, der Bibel, über die Ehre?

Die größte Religionsgemeinschaft ist noch das Christentum. Dieses Christentum beruft sich auf die Bibel als Grundlage. Wie ehrt dieses Christentum seinen Gründer und Namensgeber?

Ist das nicht schon eine Ehre für Jesus, wenn sie sich Christen nennen?

Die heidnischen Götter wurden geehrt, indem man den Sonntag hielt, so wie Weihnachten, Ostern, die Sonnenwendfeste usw.

Mit welchen Tagen und Festen ehrt das Christentum den biblischen Gott?

Während bei den anderen Götter niemand auf Erden war, der den Menschen vorlebte, was sie tun sollten, war Jesus hier und tat das. Er sprach mit den Menschen und ließ es auch niederschreiben:

„Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Joh 8,12.
Das bedeutet doch, wer Jesus nicht nachfolgt, wandelt in der Finsternis.

 

Ehrt man Jesus, wenn man seine Geburt an einem falschen Tag begeht, obwohl er nirgends in der Bibel erwähnt wird, also nicht gehalten werden soll und den man dann auch noch auf einen heidnischen Festtag gelegt hat? Eine Vorstufe zu diesem Fest, war der Mithraskult oder Tag der Geburt des Horus oder die jährliche Neugeburt des Pan.

Kann sich Jesus geehrt fühlen, wenn sein Fest, das Passa und die Tage der ungesäuerten Brote, überhaupt nicht bekannt sind, weil sie nicht gelehrt werden und somit auch nicht gehalten werden.

Auch ist es eins der wichtigsten Ereignisse für uns, denn ohne dieses Fest gäbe es kein ewiges Leben für uns.

Das Passa ist eine jährliche Erinnerung daran, dass wir durch Christi Opfer von der Sklaverei der Sünde befreit wurden, damit wir Gott in Gerechtigkeit dienen können (Römer 6,1-22). Deshalb sagte Jesus am Passa in Joh 13, 15:

„Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.“
D. h., Jesus wird geehrt, wenn man wie er, das Passa feiert. Aber wie wird er von den Namenschristen geehrt?

 

Jesus wird von ihnen geehrt am Karfreitag bis Ostersonntag. Aber in Wirklichkeit enttarnt man ihn, dass er in diesem Fall nicht sein Versprechen eingehalten hat, nämlich, wie er vorher sagte, dass er 3 Tage und 3 Nächte im Grab sein werde. Da das von Karfreitag bis Ostersonntagmorgen nicht der Fall ist, wäre Jesus ja nicht der Messias. Das Namenschristentum hat es wieder vom Heidentum übernommen von dem Fall Tammuz, bei ihm stimmt die Lehre von seinem Tod bis zu seiner Auferstehung von 2 Tagen, Tammuz ist ein babylonischer und assyrischer Hirtengott. Er gilt als der Gemahl oder Geliebte von Istar. Ištar war die wichtigste babylonische Göttin und auch bei anderen Heiden unter anderem Namen bekannt.

Trotzdem ehrt man Jesus sehr in dieser Osterzeit, aber wofür dann, wenn er doch die 3 Tage und Nächte nicht eingehalten hat nach der Karfreitag – Ostersonntaglehre.

Auch das allgemeine christliche Kirchenjahr beginnt nicht nach Gottes Kalender:
Das Kirchenjahr hat keine Monate, sondern Fest- Zeiten – also feste Zeiten. Das Jahr beginnt mit dem 1.Advent = „Ankunft/Erwartung“ und dann folgt Weihnachten. Aber was schreibt Paulus an die Epheser in Eph. 4,17:

„So sage ich nun und bezeuge in dem Herrn, dass ihr nicht mehr leben dürft, wie die Heiden leben in der Nichtigkeit ihres Sinnes.“
Ehrt man Jesus, wenn man seinen Glauben auf dem Fundament von heidnischen Götter aufbaut und nicht nach der Bibel? Die heidnischen Götzen, über die das Mainstreamchristentum für ihre Bräuche einen christlichen Mantel überstülpt haben, werden Götter genannt. Aber Jesus wird von ihnen nur als Gottes Sohn bezeichnet, nicht aber als Gott und Schöpfer aller Dinge. Das ist doch eine große Entehrung Jesu.

 

Gott warnt durch Paulus alle, die Jesus nachfolgen wollen:

„Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, ..“ Röm 12,2.
Was ist Gottes Wille und warum soll Jesus geehrt werden?:
„… damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“ Joh 5,23.
Wo finden wir Jesus im Mainstreamchristentum richtig geehrt?
Das ist schwer zu finden, aber nichts neues. Wir wissen schon von Salomo, dass es nichts neues auf Erden gibt und Gott lässt Maleachi schreiben in Mal 1, 6:
„Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo fürchtet man mich?, spricht der HERR Zebaoth zu euch Priestern, die meinen Namen verachten.“
Auch heute wird Jesus von vielen Priestern und Predigern entehrt und verachtet, weil sie ihm nicht gehorchen und wie wir sehen, das Falsche lehren.

 

Es hat sich also nichts geändert. Die Heiden blieben und bleiben bei ihren nichtigen Götzen und auf deren Fundament steht das allgemeine Christentum. Gott sah das im voraus. Er fragte schon zu Jeremias Zeit in Jer 2, 11

„...ob die Heiden ihre Götter wechseln, die doch keine Götter sind. Aber mein Volk hat seine Herrlichkeit eingetauscht gegen einen Götzen, der nicht helfen kann!“
Wir sehen ja, dass viele heidn. Traditionen noch im Christentum weiter leben.
Noch spricht man ab und zu von dem christlichen Abendland. Aber wenn man die Bibel erwähnt, oder gar sagt, dass man sie liest, wird man verspottet und abgeschoben.

 

Sehr viele verantwortliche Personen in den Regierungen und in der Wirtschaft holen sich Rat bei den Wahrsagern und den selbsternannten Weisen. Jesus und seine Lehre gibt es in keiner Regierung. Aber die unbewiesene Evolutionstheorie muss in den Schulen gelehrt werden. Damit entehrt das sogenannte Christentum Jesus besonders, denn viele Oberen von christlichen Glaubensgemeinschaften haben die Bibel durch die Evolutionstheorie praktisch ersetzt, denn wenn man Gottes Wort dagegen setzt, wird man sehr von ihnen angegangen.

Viele gehen in den Ethikuntericht und glauben fest an die Evolutionstheorie. Diesen Glauben nehmen sie ernst, aber den Glauben an den biblischen Gott lehnen sie ab. Auch hier wird Gott entehrt. Die Religionsführer in den Schulen verteidigen die wahre Lehre nicht, wie es in Psalm 19,2 steht:

„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.“
Wie viele Kinder und Jugendliche glauben noch an die Schöpfungsgeschichte? Laut Internet sollen 2019 nur noch 55 Prozent der Deutschen an „einen Gott“ glauben.
Die Bedeutung des Glaubens an Gott unter katholischen Jugendlichen von 2002 bis 2019 hat von 51 auf 39 Prozent abgenommen, bei evangelischen Jugendlichen sank der Wert im selben Zeitraum von 38 auf 24 Prozent.
Im Gegensatz dazu wächst der Gottglaube vor allem unter jungen Muslimen in Deutschland weiter an:
Im Jahr 2019 stuften 73 Prozent der befragten Muslime den Glauben an ihren Gott als wichtig ein, nur 18 Prozent bezeichneten ihn als unwichtig. Auch für Jugendliche anderer Religionen gilt laut den Ergebnissen der Studie, dass sie "glaubensfester" sind als ihre evangelischen und katholischen Altersgenossen. = ein Ergebnis der 18 Shell-Jugendstudie.

 

Was sagt der wahre christliche Gott in seiner Bibel dazu, die also nur noch sehr wenige ernst nehmen?:

„So spricht der HERR: Ihr sollt nicht den Gottesdienst der Heiden annehmen und sollt euch nicht fürchten vor den Zeichen des Himmels, wie die Heiden sich fürchten.“ Jer 10,2.
Viele Politiker, Manager und weitere einflussreiche Menschen gehen zu Wahrsager oder richten sich nach dem Horoskop. Der Rest geht dem normalen Sonntaggottesdienst nach und der ist am gleichen Tag wie der der Heiden im AT und im NT. Dort bricht man nicht nur das 4.Gebot – das Sabbatgebot, sondern auch noch das 2.Gebot – dass wir kein Bildnis machen sollen. Massenweise hängen Kirchen, Dome, Klöster und Kapellen voll von Bildern mit Jesus. Jeder stellt ihn dar, wie er ihn sich vorstellt. Oft sind es Fratzen und meistens mit langen Haaren, wie es überhaupt nicht sein kann:
„Lehrt euch nicht auch die Natur, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt, ...“ 1Kor 11,14.
Wie schon erwähnt, war Jesus auf Erden und ging gewohnheitsmäßig an seinem Sabbat zum Gottesdienst, aber bestimmt nicht mit langen Haaren. Die Juden hätten ihn nicht in den Tempel gelassen.
Wenn Jesus der Herr ist und er sagt was man tun soll, damit man gerettet werden kann, ist es dann nicht logisch, dass man ihm gehorcht und damit ehrt?
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“ Joh 3,36.
Ehrt man Jesus, wenn man ihm nicht folgt und z. B. das 4.Gebot ändert und weiter die heidn. Traditionen feiert? Dazu schreibt Paulus an die Kolosser:
„Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams.“ Kol3,6.
Was sagt Jesus noch weiter dazu? Jesus antwortete:
„Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr sagt, er sei euer Gott.“ Jh 8,54.
Jesus wird von seinem Vater geehrt, aber nicht von denen, die behaupten, dass sie Jesus nachfolgen würden. Wer wird noch vom Vater geehrt? Das sagt Jesus in Joh 12, 26:
„Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.“
Das selbe sagt auch Gott schon in 1Sam 2, 30:
„….. Sondern wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.“
Indem man den Vater und den Sohn ehrt, wird man auch von Beiden geehrt. So ist es auch in einer intakten Familie und so wird es auch sein, wenn die Familie Gottes einmal kpl. sein wird.

 

Wir sehen, dass Ehre und Entehren dicht beieinander liegen können.

Nur wenn es um den wahren biblischen Gott geht, gibt es keine Kompromisse und wenn man das Falsche tut, muss man die Folgen tragen. Es geht um das ewige Leben:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahrt (d.h. auch: an ihm festhält, es genau befolgt.), so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit!“ Jh 8,51 - Schlachter-Üs.
Das bedeutet, wer Jesu Wort, d.h. auch seine Lebensweise, nicht befolgt, wird nicht in seinem ewigen Reich sein.

 

Was tut man, wenn man dem Ehrwürdigsten, den es gibt, nicht ehrt, d. h. demjenigen, dem wir alles zu verdanken haben, auch unsere ewige Zukunft, nicht folgen? Jesus sagt das in Matth 10, 32 + 33:

„Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“
Indem man Gottes Festtage ablehnt und an dessen Stelle alte heidnische Festtage hält, die man einfach mit einem christlichen Mantel versehen hat, hat man Gottes Festtage entehrt und verleugnet.
So entehrt man auch Jesus als Vorbild. Er ist zu seinen Geschöpfen gekommen, um ihnen den Lebensweg vorzuleben, der zum ewigen Leben führt. Aber was sagt Gott zu denen, die ihn nicht gehen:
„Und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin; denn ihr seid nach meinen Geboten nicht gewandelt und habt meine Ordnungen nicht gehalten, sondern habt gelebt nach den Ordnungen der Heiden, die um euch her sind.“ Hes 11,12.
Das tun auch heute die meisten Mainstreamchristen, wie wir gesehen haben. Aber sie werden sich ändern müssen, wenn sie in Gottes Reich kommen wollen.
„ … dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“ Phil 2,10-11.
Jesus Christus ist unser Herr zur Ehre Gottes. Aber er wurde auch schon zu seiner Lebenszeit entehrt wie wir sehen in Joh 8, 49 - Schlachter-ÜS:
„Jesus erwiderte: [er erwiederte den Menschen, die ihn angegriffen haben,] Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr entehrt mich.“ [warum? Weil sie ihm nicht glaubten!]
Die Entehrung Jesu setzt sich bis heute fort. Darunter zählt auch, wenn man das Wort Jesu ablehnt. Heute wird Jesus hauotsächlich von den Klugen und Weisen abgelehnt.
„Die Weisen müssen zuschanden, erschreckt und gefangen werden; denn was können sie Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?“ Jer 8,9.
Die Eliten heute wollen alles besser wissen, aber wohin führt ihre Weisheit? Wie sieht es auf der Welt aus? Trotzdem ehren sie sich selbst über alle Maßen. Was wird die Folge sein?:
„Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.«“ 1Kor 1,19.
So wird Gott mit den heutigen Weisen und Eliten handeln.
Auch viele sich christlich nennende Lehrer und Prediger entehren Jesus. Sie lehren Jesus nach ihrer Vorstellung, aber auch gleichzeitig die Evolutionstheorie, die Gott als Schöpfer ablehnt. Wie wird sich Jesus heute fühlen?
Hier sehen wir, dass Jesus seiner Ehre, als Schöpfer alles Erschaffenen, beraubt wird.
Damit wird er auch erniedrigt – auch auf diese Weise.
Für Jesus muss es sehr beschämend sein, zu sehen, wie er von Menschen, die behaupten, an ihn zu glauben, von ihnen erniedrigt wird, indem er als Schöpfer aller Dinge abgesetzt wird, durch die Evolutionstheorie.

 

Jesus sagt z. B. in Mt 5,21 - 22:

„Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.“
Er hat dieses Gebot verschärft, wie noch andere auch und zwar in die geistliche Ebene. Aber was macht das christliche Abendland daraus? Selbst töten wird gesetzlich erlaubt:
Am 26.02.2020 hat das Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, dass jeder selbst bestimmen kann, wann er sterben will. Man kann auch einen dritten mit hinzu ziehen bei dieser Entscheidung. Das hat einen großen Zuspruch in der Regierung und in der Bevölkerung gefunden.
Die katholische und evangelische Kirche haben sich dagegen geäußert, aber nicht anhand der Bibel. Sie haben nicht Gott eingebracht als Argument, somit auch nicht das 6.Gebot und damit wird ein weiteres Gebot offiziell entfernt, auch mit Hilfe von sich christlich nennende Kirchen.

 

Was sehen wir anhand von diesen einzelnen Beispiele wie mit Jesus umgegangen wird?:
Ehrt man Ihn, wenn man nur sagt, ich liebe Jesus und Jesus ist alles für mich, aber gehen mit dem Mainstreamchristentum? Was sagt Jesu dazu?:

„»Nicht alle, die zu mir sagen Herr, Herr, werden in Gottes neue Welt kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will.“ Mt 7,21 - GN -Üs.
Alles , was wir bisher gesehen haben - und das ist bei weitem nicht alles was man noch bringen kann - zeigt eindeutig, dass Jesus sich damit nicht geehrt fühlen kann. In Allem was wir gesehen haben, finden wir nichts, womit Jesus geehrt wird. Aber was ergibt sich daraus? So sieht das Ergebnis aus:
- Jesus wird der Ehre beraubt
- Jesus wird erniedrigt
- Jesus wird beschämt
- Jesu Namen wird entehrt
- Jesus wird gedemütigt
- in Jesu Namen werden viele verführt

 

Wie aber sieht die Ehre aus, die man Jesus entgegenbringen soll? In Ps 86, 12 lesen wir, was wir tun sollen:

„Ich danke dir, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen und ehre deinen Namen ewiglich.“
Wir sehen hier, dass sein Namen ewig geehrt werden soll. Welche Namen werden in den Monatsnamen und den Wochentagennamen geehrt? Doch die der Heiden!
Wer aber sind diejenigen, die Jesus ehren?
„Ihr Gerechten, freut euch des HERRN und danket ihm und preiset seinen heiligen Namen!“ Ps 97,12.
Die Gerechten sind diejenigen, die Jesus gehorchen.

 

Was werden die Folgen dieser Ehrerbietung sein?:

„Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen!“ Ps 115,1.
Wir benötigen die Gnade, aber kann man Gnade von jemanden bekommen, den man nicht ehrt sondern so entehrt, wie wir gesehen haben. Gerade von ihm kommt diese Gnade:
„…. die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“ Joh 1,17.
Wir sehen, dass die Wahrheit zur Gnade gehört. Was ist Wahrheit? Ist das Wahrheit, wonach das Mainstreamchristentum lebt? Was sagt die Bibel dazu,
„Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, ...“ Eph 2,8.
Durch Glauben kommt man zur Wahrheit und dann wird man gerettet, weil die Wahrheit Gottes Wort ist.
„Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.“ Joh 17,17.
Ohne die Wahrheit Gottes entehrt man Jesus, denn man gehorcht ihm nicht, sondern seinem Widersacher, dem Satan. Satan ist der Vater der Lüge:
„Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ Joh 8,44.
Jesus entehrt man, wenn man ihm nicht glaubt. Dazu gehört auch, dass über ihn gelehrt wird, was nach der Bibel, nicht stimmt.

 

Man weiß genau, dass Jesus nicht an Weihnachten geboren wurde, aber man hält daran fest. Dazu lügt man die Kinder an, vom Weihnachtsmann, vom Nikolaus, usw., die es überhaupt nicht gibt und auch nicht die Geschenke bringen.

Welche Ehre bringt man da Jesus?

Oder man lehrt, dass der Osterhase Eier legt, sie anmalt und dann noch mit anderen Sachen in ein Nest legt, dass vorher bereit gestellt wird.

Was lernen die Kinder davon und welche Ehre hat Jesus davon.

Welch eine Erniedrigung ist das für Jesus. Er hat sich für die ganze Menschheit geopfert und wurde sehr gedemütigt. Für das Passa, das er selbst einnahm und für die nachfolgenden Gehorsamen erweitert hatte, setzt man ein einfaches Abendmahl ein, das man während des ganzen Jahres einnimmt und das noch an einem Tag des Sonnengottes. Fragt man jemand, was die wahre Bedeutung des Passamahls ist, so bekommt man als Antwort, dass es nur für das alte Israel bestimmt war.

Alles was in der Bibel steht ist für die meisten sich christlich Nennende eine Last. Man könne sowieso nicht danach leben und vieles wäre nur von Menschen geschrieben. All das hat Gott schon im voraus gesehen:

„Aber sagt nicht mehr »Last des HERRN«; denn einem jeden wird sein eigenes Wort zur Last werden, weil ihr so die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unseres Gottes, verdreht.“ Jer 23,36.
Heute wird die Bibel massenweise verdreht.

 

Über 30 Jahre hat Jesus die Lebensweise Gottes vorgelebt und er wird dadurch geehrt, dass wir ihm Nachfolgen, denn er ist doch unser Hirte. So begann er das Jahr im Frühjahr und nicht im Januar, wie es das heutige Christentum tut. Das Kirchenjahr beginnt bei ihnen am 1.Advent.

Wir sehen mit der heutigen Verehrung Jesu durch das Mainstreamchristentum, dass es nicht gut für Jesus aussieht, nachdem wir einiges gegenüber gestellt haben, was getan wird, zu Jesu Ehren und was getan werden sollte.
Zieht man noch andere Synonyme zur Bedeutung des Wortes Ehre hinzu, wird es noch trauriger für Jesus.

„...die Heiden aber sollen Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht (Psalm 18,50): »Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen.« Röm 15,9.
Wir sind Heidenchristen und was sollen wir tun, um Jesus zu ehren, weil das ja das gleiche ist, wir sollen Gott loben. Geschieht das auf der Art und Weise wie es heute gelebt wird? Niemand beachtet die Folge von falscher Ehrerbietung. Dadurch wird es keine Barmherzigkeit geben, wie wir eben gelesen haben.

 

Ein weiteres Synonym ist achten, aber was hat das alles, wie man Jesus heute ehrt mit Achtung zu tun? Lukas beschreibt die heutige Situation schon im voraus:

„Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ Lk 16,13.
Man kann nicht an Gott glauben und an die Evolutionstheorie und die heidn. Festtage.
Wenn man nicht Jesus nachfolgt und auf sein Wort hört, ist alles vergebens:
„Darum sollen wir desto mehr achten auf das Wort, das wir hören, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.“ Hebr. 2,1.
Was ist unser Ziel?:
„..wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.“ 1Petr 1,9.
D. h., wenn man auf das Wort Jesu hört und tut, hat man den richtigen Glauben und wird gerettet zum ewigen Leben.

 

Aber die falsche heutige Lebensweise wird sich ändern. Schon im AT lesen wir:

„Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren, ...“ Ps 86,9.
So wie es Jesus vorgelebt hat, aber nicht so wie es heute praktiziert wird. Jeremia sah schon voraus, dass viel gelogen werden wird und dadurch der wahre Lebensweg Gottes verdreht wird.
„HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not! Die Heiden werden zu dir kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Lüge haben unsere Väter gehabt, nichtige Götter, die nicht helfen können.“ Jer 16,19.
Wer zum ewigen Leben eingehen will, muss Jesus in der richtigen Weise ehren:
„..damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“ Joh 5,23 - [und zwar richtig geehrt].
Was sagt Jesus noch dazu?:
„Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.“ Joh 12,26.
Nur wenn wir Jesus richtig ehren, werden wir auch vom Vater geehrt und das ewige Leben bekommen.

 

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Letztes Update ( Tuesday, 28 July 2020 )
 
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