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Freude nach Anfechtungen / Prüfungen E-Mail Drucken
Geschrieben von Paul Kieffer  
Wednesday, 02 September 2020

Freude nach Anfechtungen / Prüfungen

Schwer verständliche Freude

Der Apostel Petrus meinte, dass in den Briefen seines Apostelkollegen Paulus "einige Dinge schwer zu verstehen sind" (2. Petrus 3,16). Das stimmt, aber in seinem ersten Brief schrieb Petrus etwas, das manche Christen schwer zu verstehen finden, obwohl die Bedeutung klar ist. Wir mögen in Prüfungen und Anfechtungen traurig sein, aber wir werden uns über das Ergebnis solcher Prüfungen freuen:

"Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus." (1. Petrus 1, 6-7).
Ja, wir sollen wissen, dass alles Leiden nur auf die Zeit dieses kurzen Lebens begrenzt ist. Bald wird die Zeit kommen, wenn
"Gott abwischen [wird] alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein" (Offenbarung 21,4).
Wir können uns über unsere Prüfungen freuen, wenn wir verstehen, wie Gott sie gebraucht, um uns bei der Entwicklung von göttlichem Charakter zu helfen. Paulus beschrieb, wie unsere Probleme uns in diesem Sinne helfen können:
"Wir freuen uns auch dann, wenn uns Sorgen und Probleme bedrängen, denn wir wissen, dass wir dadurch lernen, geduldig zu werden. Geduld aber macht uns innerlich stark, und das wiederum macht uns zuversichtlich in der Hoffnung auf die Erlösung" (Römer 5,3-4; „Neues Leben“-Übersetzung).
Christus litt für jeden von uns. Deshalb sollten wir eine besondere Freude empfinden, wenn wir um unseres Glaubens willen leiden müssen. Jesus sagte:
"Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind" (Matthäus 5,11-12).
Ja, wir können in Prüfungen und Bedrängnissen Trauer empfinden, aber besonders dann gilt es, Selbstmitleid und Ichbezogenheit zu vermeiden. Denken wir an das mittel- oder langfristige Ergebnis, das Gott wichtig ist:
unser Charakter, der durch die Erfahrungen dieses Lebens — auch die schmerzlichen — zur göttlichen Reife gebracht wird.

 

Paul Kieffer

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Wednesday, 02 September 2020 )
 
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