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Kein Christ ohne den heiligen Geist E-Mail Drucken
Geschrieben von Paul Kieffer  
Wednesday, 09 September 2020

Kein Christ ohne den heiligen Geist

In Römer 8, Vers 9 lesen wir:

"Wer den heiligen Geist nicht hat, der ist nicht sein. "
– d. h. gehört nicht zu Christus, ist also kein Christ.

 

Ein Christ zeichnet sich dadurch aus, dass er den heiligen Geist Gottes empfangen hat und dass dieser Geist in ihm wohnt.

Es gibt einen definitiven Zeitpunkt des Geistempfangs. In dem Augenblick, in dem der heilige Geist in den Menschen kommt, ist der Mensch, in diesem Sinne, bekehrt. Ja, schlagartig! Hat er Christi Geist, so ist er "sein" – ein Christ! Das Leben Gottes ist in ihn eingegangen, hat ihn befruchtet. Er ist nun gezeugt als Kind Gottes.

Der heilige Geist lässt uns verstehen, wie wir nach Gottes Willen leben sollen, doch er zwingt uns nicht zu dieser Lebensweise. Das heißt, er drängt nicht, er nötigt nicht. Der Christ selbst muss dazu die Initiative ergreifen, wenn auch angeleitet, gestützt und gestärkt durch den heiligen Geist.

"Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes" (Römer 8,14; Elberfelder Bibel).
Christus hat gesagt, es könne niemand zu ihm kommen, es sei denn, dass der Vater ihn ziehe:
"44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 65 Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben." (Johannes 6, 44 + 65).
Der Ruf geht von Gott aus, er bringt dem Menschen durch seinen Geist das Unrecht zu Bewusstsein, indem er von außen durch den Geist auf ihn einwirkt. Jesu sagte, dass der heilige Geist vor der Bekehrung bei uns ist:
"Ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein" (Johannes 14,16-17).
Dass der heilige Geist uns vor der Taufe den Sinn für Gottes Wahrheit öffnet, ist absolut notwendig, denn ohne diesen Geist können wir die Dinge Gottes nicht verstehen:
"Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes" (1. Korinther 2,11).
Ist der Heilsweg mit der Taufe und dem Empfang des heiligen Geistes abgeschlossen?
Ist der Mensch jetzt ein für allemal "gerettet"?
Wird nichts weiter verlangt?
Ist er von einem Augenblick auf den anderen perfekt?
Kann er jetzt nichts mehr falsch machen?

 

Nein! Ganz und gar nicht!

Denn Jahre nach ihrer Bekehrung schrieb Johannes an die Christen seiner Zeit:

"Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,8-9).
Und Jesus sagt uns:
"Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden" (Matthäus 24,13).
Und das Ende erreichen wir, wenn wir uns, nachdem wir den heiligen Geist empfangen haben, willig von diesem Geist führen lassen. Dass Gott uns bis zum Ende führen wird bzw. will, ist absolut sicher. Unsere Aufgabe ist es, seine Begleitung bzw. Führung kontinuierlich zu akzeptieren.

 

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Wednesday, 09 September 2020 )
 
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