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Das „Haus des Herrn“ und die Ewigkeit auf Erden E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Friday, 06 November 2020

Das „Haus des Herrn“ und die Ewigkeit auf Erden

Gottes Wunsch, bei seinem Volk zu wohnen, wird eines Tages auf ewig wahr werden. Den Augenblick der Erfüllung dieses Wunsches beschreibt der Apostel Johannes wie folgt:

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein“ (Offenbarung 21,1-3).
Hier ist die „bessere Heimat“, nach der sich die in Hebräer 11 aufgeführten Personen sehnten. Hier ist die himmlische Heimat – ja, Heimat! Hier ist die himmlische Stadt, die auf die Erde herabkommt.

 

„Willkommen in der Ewigkeit!“, wäre ein geeigneter Gruß an alle, die dieses Ereignis erleben werden.

Wir können zu denen gehören, die diesen Gruß erleben! Ja, wir können eines Tages persönlich miterleben, wie die biblische Beschreibung vom Anbruch der Ewigkeit Wirklichkeit wird. Jesus forderte uns in der Bergpredigt dazu auf, für das Eintreffen dieses Ereignisses zu beten:

„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“ (Matthäus 6,10).
Johannes hat unseren Eintritt in die Ewigkeit auch in einem seiner Briefe festgehalten:
„Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist“ (1. Johannes 3,1-2).
Gottes Verheißung, dass diejenigen, „die reinen Herzens sind, Gott schauen“ werden, wird endlich wahr werden:
"Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen." (Matthäus 5,8),
und zwar auf eine Weise, die Mose nicht vergönnt war, als der „Ich bin“ ihm sagte:
„Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht“ (2. Mose 33,20).
Wie wird es möglich sein, dass wir das Licht, „zu dem niemand kommen kann“, sehen und in die Gegenwart Gottes treten werden:
"... der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen." (1. Timotheus 6, 16)?
Vom Apostel Paulus wissen wir, dass kein Mensch die Dinge gesehen oder gehört hat, die
„Gott bereitet hat denen, die ihn lieben“ (1. Korinther 2,9).
Um es ganz offen zu sagen: Wir sind in diesem Leben einfach nicht in der Lage, die Ewigkeit in ihrem vollem Umfang zu erfassen. Als physische Menschen sind wir dafür ungenügend „ausgerüstet“, aber Gott natürlich schon! Und er wird diejenigen, „die die Gebote Gottes halten und den Glauben an Jesus“ (Offenbarung 14,12), eine wundersame Verwandlung erfahren lassen. Wie Paulus weiter schrieb:
„Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit“ (1. Korinther 15,53).
Ja, wir werden als unsterbliche Kinder Gottes Teil der Familie Gottes sein, was der Höhepunkt von Gottes erklärter Absicht für die Menschheit sein wird. Wie das alte Sprichwort sagt: „Wie der Vater, so der Sohn.“ Gottes Geschenk der Unsterblichkeit wird es uns erlauben, an seinen Eigenschaften teilzuhaben, wie Johannes sagte: „Wir werden ihm gleich sein.“
Der Apostel Petrus sagte sogar, dass wir „Anteil an der göttlichen Natur“ bekommen sollen (2. Petrus 1,4).Das bedeutet freilich nicht, dass wir dann hinsichtlich unserer Stellung und Autorität unserem nicht erschaffenen himmlischen Vater und Jesus gleichgestellt sein werden. Nein, denn im Gegensatz zu ihnen sind wir aus Staub geschaffen und wurden Raum und Zeit unterworfen.

 

Wie viele Verheißungen offenbaren, werden wir mit ihnen herrschen und ihnen doch unterstellt sein. Gott, der Vater, und Jesus werden für immer die Höchsten sein. Welch ein Privileg ist es doch, Teil der Familie Gottes sein zu dürfen! In der Liebe und Gnade des Vaters und Christi uns gegenüber öffnen sie uns die Tür zur Ewigkeit und erlauben uns, einzutreten – und was am wichtigsten ist – in der Ewigkeit zu bleiben!

So wird die Ewigkeit zu unserer Heimat werden – und nicht nur zu einem vorübergehenden Gastaufenthalt oder Teilzeitwohnrecht. Hier finden wir uns bei Davids Zuversicht wieder, dass er letztendlich „immerdar im Hause des Herrn bleiben“ würde. Seit Jahrhunderten lesen Jesu treue Nachfolger sein Versprechen:

„Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen“ (Offenbarung 3,12).
Das Fazit?

 

Durch Gottes Gnade gehen wir in die Ewigkeit hinein, um sie zu erleben und in ihr zu bleiben.

Text entnommen aus der Zeitschrift "Gute Nachrichten" September - Oktober 2020 der Vereinten Kirche Gottes.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Friday, 06 November 2020 )
 
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