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Kann ein ganzes Volk zu Gott umkehren? E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Thursday, 12 November 2020

Kann ein ganzes Volk zu Gott umkehren?

Gottes Verhaltensmaßstäbe, die in den Zehn Geboten (2. Mose 20) und den beiden von Jesus als „größten Geboten“ beschriebenen Anweisungen zusammengefasst werden:

"Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften« (5.Mose 6,4-5). Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese." ( Markus 12, 29-31),
dienen dem Wohl der Menschheit. Wer sein Leben nach den Gesetzen Gottes ausrichtet, erntet eine höhere Lebensqualität, sowohl in diesem als auch im nächsten Leben.

 

Gott hat uns Menschen Entscheidungsfreiheit gegeben. Ein Großteil der Bibel beinhaltet Aufrufe an die Menschen, ihr Leben nach den Gesetzen und Geboten Gottes auszurichten. Gott hindert uns jedoch nicht daran, einen anderen Weg einzuschlagen und die entsprechenden Folgen zu tragen – auch über Generationen hinweg.

In der Bibel wird erfreulicherweise von der Umkehr einzelner Menschen und auch eines ganzen Volkes berichtet. Es mag überraschen, aber das eindrucksvollste biblische Beispiel für die Umkehr einer ganzen Gemeinschaft dreht sich nicht um das erwählte Volk Israel.

Die Stadt Ninive, die Hauptstadt des assyrischen Reiches, war ein Zentrum wirtschaftlicher und politischer Macht. Sie gilt als eine der ältesten und mächtigsten Städte der antiken Welt. Um 700 v. Chr. erreichte sie den Gipfel ihres Einflusses. In dieser Metropole herrschten aber Gewalt und Unrecht in einem Ausmaß, das Gott veranlasste, einen Propheten dorthin mit der Ankündigung eines Strafgerichtes zu entsenden.

Dieser Prophet war Jona und sein Auftrag lautete:

„Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen“ (Jona 1,2).
Die Geschichte des Jona wird häufig als Märchen abgetan. Jonas Auftrag wird aber von Jesus Christus selbst bestätigt:
"Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und abtrünniges Geschlecht fordert ein Zeichen, aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein. Die Leute von Ninive werden auftreten beim Jüngsten Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr als Jona. Die Königin vom Süden wird auftreten beim Jüngsten Gericht mit diesem Geschlecht und wird es verdammen; denn sie kam vom Ende der Erde, um Salomos Weisheit zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Salomo." (Matthäus 12, 39-42).
In der großen Stadt angekommen, rief Jona aus:
„Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen“ (Jona 3,4).
Aber dann passierte etwas Erstaunliches:
„Da glaubten die Leute von Ninive an Gott“ (Vers 5).
Erschrocken über die Aussicht auf ihren Untergang beteiligten sich alle Einwohner der Stadt, groß und klein, an einem gemeinsamen Fasten. Damit wollten sie Gott zeigen, dass sie zu einer Umkehr bereit waren.

 

Der König und sein Hof befahlen jedem Bewohner der Stadt, Gott „mit Macht“ anzurufen und „sich von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände“ abzukehren (Vers 8). Obwohl der Untergang der Stadt angekündigt worden war, hoffte der König, dass Gott sich von seinem „grimmigen Zorn“ abwenden und auf die Strafe verzichten würde (Vers 9). Was war nun das Ergebnis?

Als Gott sah, dass die Einwohner von Ninive sich von ihrem bösen Tun abwandten, wandte auch er sich von der vorgesehenen Strafe ab (Vers 10). Die Bewohner Ninives demütigten sich vor Gott und blieben verschont.

Diese Geschichte enthält eine Lehre für Menschen und Völker in aller Welt. Überall kann man sich durch eine Umkehr zu Gott retten. Denn Gott selbst sagt:

„Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben“ (Hesekiel 18,32).
Obwohl die Bibel wirtschaftliche Katastrophen und weitläufige Verwüstungen vor der Wiederkehr Christi voraussagt, gilt nach wie vor für alle Völker – denn sie alle gehören Gott – das folgende Versprechen:
„[Wenn] mein Volk . . . sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen“ (2. Chronik 7,14).
Wir wollen nicht darauf warten, dass die Menschen in unserem Umfeld umkehren. Wir wollen es selbst tun! Wie uns Petrus ermahnt:
„Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht!“ (Apostelgeschichte 2,40).

 

Text entnommen aus der Zeitschrift "Gute Nachrichten" Oktober 2020 der Vereinten Kirche Gottes.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Thursday, 12 November 2020 )
 
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