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Wohl dem .. oder glücklich ist E-Mail Drucken
Geschrieben von Siegfried Schönwald  
Sunday, 29 November 2020

Wohl dem .. oder glücklich ist

Wie viele Menschen fühlen sich wohl und glücklich?

 

Man hört in der letzten Zeit viel negatives und zwar überall. In den Zeitschriften, im Fernsehen, im Internet usw. Die Informationen sind oft gegensätzlich. Wem kann man Glauben? Wer sagt die Wahrheit? Die Einen beschwichtigen, die Anderen verschlimmern die Lage. Auch die religiösen Botschaften sind oft sehr negativ und das auch, was die Zukunft betrifft, zurecht. Das alles führt bei manchen zu Ängsten und manchmal auch zur Depression, wenn sie ständig negatives hören.

 

Was ist das meist gesprochene Wort in den letzten Monaten? Ist es ein positives oder ein negatives Wort?
Es ist das Wort Corona. Welche Gedanken kommen auf bei diesem Wort. Überall hat Corona ihre Auswirkungen und das in der ganzen Welt und in fast allen Bereichen. Fast jeder ist davon betroffen. Nachrichten und Zeitungen bringen täglich hauptsächlich über und von der Corona Berichte. Negative Berichte verkaufen sich besser als positive. Kaum hat man das Radio oder den Fernseher an, was hört man hauptsächlich – die Corona – Fallzahlen.

Wer hätte das vor einiger Zeit gedacht, dass wieder eine Krankheit so einen Einfluss auf die Menschheit hat. Vorher hat man noch verlauten lassen, wie viele Krankheiten überwunden wären, welche guten Medikamente und Impfstoffe schon zur Verfügung ständen. Und nun das. Ratlosigkeit und ständig andere Erkenntnisse zeigen die Hilfslosigkeit der Verantwortlichen. Die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich weltweit und die Arbeitslosigkeit nimmt zu.

Verzweifelt suchen die Menschen nach Lösungen. Aber bei wem? Die Weisen oder die Spezialisten der verschiedenen Institutionen oder die Professoren sind sich oft nicht einig, sondern haben sogar noch gegenseitige Ansichten und Meinungen. Was sich davon durchsetzt ist nicht immer das Richtige. Jeder will es besser wissen.

Was finden wir in der Bibel dazu? Paulus schreibt in 1Kor 1,20:

„Wo sind die Klugen?
Wo sind die Schriftgelehrten?
Wo sind die Weisen dieser Welt?
[Das fragte er damals schon]
Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?“
Wohin haben die Vorschlägen und Maßnahmen der Experten heute bisher geführt?

 

Das Volk ist total verunsichert und die Menschen suchen nach Hilfe und das in allen Richtungen. Nur nicht in eine, wo man die Lösung finden würde.

Welche Hoffnung und Zuversicht wird verkündet?
Führt irgend eine Entscheidung von der Regierung, den Wissenschaftler oder Fachärzten zum Erfolg?
War irgend ein Vorschlag so weise, dass es den Menschen „wohl geht und sie glücklich werden“?

An die Römer schrieb Paulus in Röm 1,22:

„Da sie sich für Weise hielten,“ [was die Elite auch noch heute tun] „sind sie zu Narren geworden.“ = eine zeitlose Aussage, es hat sich nie etwas geändert.
Die Schlachter – ÜS übersetzt: „… wo ist der Wortgewaltige dieser Weltzeit?“

 

Also, die Klugen, die Weisen oder der Wortgewaltige dieser Weltzeit, die nicht nach Gott fragen, sind in Gottes Augen Narren.

Fragen wir die Menschen, was sie über Gott denken, ist die Antwort negativ oder positiv?
Die meisten glauben überhaupt nicht mehr an ihn und die an ihn glauben, machen noch einen Unterschied zwischen dem Alten - und dem Neuen Testament. Sie sagen, der Gott des AT sei ein blutrünstiger, kriegerischer und liebloser Gott. Wir wissen ja, dass es der gleiche Gott war, wie er es im NT ist.

Dann wird auch noch gepredigt und zwar nicht nur aus dem AT, sondern auch aus dem NT, dass eine schlimme Zeit kommen wird. Kann man sich da „wohl fühlen und glücklich sein“?

Wenn man hauptsächlich und immer wieder negatives hört, dann wird auch die Frage gestellt, wo ist der biblische Gott. Warum greift er nicht ein. Es ist doch alles so traurig.

Ja, wo ist der biblische Gott? Was steht zu unserem Thema „Wohl dem .. oder glücklich ist“ in der Bibel?

Hat Gott die Menschen geschaffen, dass sie traurig, hoffnungslos, deprimiert und voller Probleme durchs Leben gehen sollen?

Der Mensch sollte über die ganze Erde herrschen, aber er lässt Satan über sich und die Erde herrschen. Er lebte bis zu seiner falschen Entscheidung sogar nackt im Garten Eden.
Wir sind zur Zeit physisch, weil Gott uns für unsere ewige Zukunft vorbereiten will und in der Erwartung Jesu, dass wir uns für diese Zukunft entscheiden, zählt er uns schon zu seiner Familie.
Der Vater und Jesus haben sich bestimmt schon von Anfang der Planung der Menschheit für die Erweiterung ihrer Familie, Gedanken gemacht, wie das zu machen ist. Diese Familie soll in alle Ewigkeit so weiter leben, wie der Vater und Jesus es schon von Ewigkeit her tun. Da dies aber nur auf freiwilliger Entscheidung geschehen kann, muss dies der Mensch auch beweisen, dass er das tun will.

Einige werden sagen, in 1Mo 3,19 steht doch die berühmte Aussage Gottes, die uns sehr geläufig ist:

„Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.“
Im Schweiße deines Angesichts bedeutet doch kein „wohlergehen … oder glücklich sei“, also kein glückliches Leben.

 

Wie kam es zu dieser Aussage von Gott? Es kam durch den Ungehorsam der Menschen, vor dem Gott ihm aber schon vorher gewarnt hatte.

Der Vater und das Wort wollten, dass es den Menschen von vorne herein „wohl geht .. und sie glücklich“ sein sollten. Das schreibt auch Paulus an die Epheser in Eph 2, 10:

„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“
Noch bevor wir nach dem Bilde Gottes geschaffen wurden - wie wir sehen in 1Mos 1,31 „sehr gut “– hat Gott schon vorbereitet, was für das Leben der neu - sehr gut - geschaffenen Menschen zu ihrem „Wohl und Glück“ führen wird.

 

Es ist also möglich, dass es den Menschen „Wohl geht .. und sie glücklich“ sein können, wenn sie in den guten Werken wandeln, die ihr Schöpfer schon vorher für ihr Wohlergehen, vorbereitet hatte.
Gott hat die Voraussetzung für ein gutes Leben an seine Geschöpfe gegeben, die für alle Zeit und für alle Menschen gültig ist.

Der Mensch war etwas neues in der Schöpfung. Er hat also keine Erfahrung über die Lebensweise, die nötig ist, als Mensch gesund und friedlich zu leben. Von Anfang an maßte er sich aber an, er wüsste alles besser, besser, wie sein Schöpfer. Er glaubte Satan, der sich vorher auch gegen Gott entschieden hat. Adam fand es nicht für nötig, Gott einmal zu fragen, wer derjenige ist, der Eva anstiftete, Gott nicht zu gehorchen. Das hat sich bis heute nicht geändert.
Die Menschen wollen selbst entscheiden wie sie leben wollen. Sie sehen in der Gebrauchsanweisung Gottes – der Bibel – einen Zwang. Sehr vieles wäre verboten und gerade das, was Spaß macht. Sie sehen aber nicht, wie die Welt von jeher aussieht und wie sie auch heute noch aussieht und sich verschlimmert.

Aber einmal sich mit der wahren Absicht Gottes zu beschäftigen und die dazu von ihm aufgeschriebenen Gebrauchsanweisungen zu untersuchen, gehen sie von einer Niederlage zur anderen.

Gott lässt uns nicht alleine. Er hilft uns weiter und das schreibt Paulus dazu an Timotheus in 1Tim 2,4:

[Gott ]…. „welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“
Zu den guten Werken in denen wir wandeln sollen, wie wir gelesen haben in Eph 2,10, gehört diese Erkenntnis der Wahrheit Gottes. Was die Wahrheit ist steht in Joh 17, 17 – wir kennen diese Schriftstelle alle:
„Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.“
Zu den guten Werke, wie wir gelesen haben in Eph 2,10, gehören alle Worte Gottes in der Bibel.

 

Wohin führt es, wenn man auf das Wort Gottes hört? Es führt zu dem Ergebnis unseres heutigen Themas und dassteht auch schon im AT - Spr 16, 20 – Menge - ÜS:

„Wer auf das Wort (Gottes) achtet, wird Segen davon haben, und wer auf den HERRN vertraut: wohl ihm! –„
Auch hier wieder: „Wohl ihm“. Denn Segen wird auf ihm liegen. Das Vertrauen zu Gott wird zunehmen.
Das Wort achten – das wir eben gelesen haben - bedeutet hier noch
– einsehen, was Gott in der Bibel sagt; glauben wir daran?
- weiter heißt es verstehen und begreifen, was in der Bibel steht
- oder auch klug sein.
Deshalb gehört auch zu diesem Segen, dass Gott diese Verständnisse und Einsichten gibt.

 

Segen bedeutet, er stattet die gehorsamen Menschen mit „heilsamer Kraft aus“.
Das bedeutet weiter auch, dass er für die Menschen „Wohlergehen, Glück und Gesundheit“ wünscht.

Man muss also Einsehen und Verständnis haben, was die guten Werke sind, die Gott schon vor der Erschaffung der Menschen vorbereitet hat, damit es ihnen „wohl ergeht“ und sie „glücklich“ sein können.

Gott wollte auch, dass es damals seinem Volk Israel, gut geht. Immer wieder ermunterte er es durch viele Propheten, ihm zu gehorchen, aber vergebens.

„Ich aber habe euren Vätern an dem Tage, als ich sie aus Ägyptenland führte, nichts gesagt noch geboten von Brandopfern und Schlachtopfern;… sondern dieses Wort habe ich ihnen befohlen: Gehorcht meiner Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein; und wandelt auf dem ganzen Weg, den ich euch gebieten werde, damit es euch wohlergehe!“ (Jer 7, 22 - 23).
Also, Israel hätte sich viel ersparen können, wenn sie gehorsam gewesen wären und hätten auch glücklich werden können, wie wir sehen in Spr 16, 20:
„Wer auf das Wort merkt, der findet Glück; und wohl dem, der sich auf den HERRN verlässt!“
Wenn man berechnet, was Israel erspart geblieben wäre, wenn sie keine Brandopfer und Schlachtopfer hätten bringen brauchen und das täglich morgens, abends, bei Neumond, an den Sabbaten, kein Altar hätte gebaut werden müssen und die sehr vielen Tiere hätten müssen nicht geschlachtet werden.

 

Nicht nur Israel hat sich nicht auf Gott verlassen, sondern auch die gesamte Menschheit hat ihn abgelehnt.

Wir sind geschaffen zu einem guten Werk und sollen auch im Guten wandeln. Damit das auch möglich ist, braucht man auch das Wissen für diese Lebensweise.

Was zeigt uns die Bibel noch über die Werke, die wir tun sollen, um zum „Wohlergehen oder glücklich sein“ zu kommen?. Wenn wir heute den Menschen sagen, dass wir aus der Bibel lernen und das Evangelium daraus verkündigen, haben sie kein Verständnis dafür. Als Erstes haben sie die Gebote und Verbote im Sinn. Die sind eine Last für sie.

Wir sollen ja gute Werke tun, dazu gehört z.B. auch den Sabbat halten - Jes 56, 2:

„Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält: der den Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgend etwas Böses zu tun!"
Jesaja schreibt hier nicht „Wohl dem Volke Israel“, sondern wohl dem Menschen. Dem Menschen geht es nicht wohl, wenn sie den Sabbat nicht halten und böse ist es auch noch.
Wir sollen auf dem rechten Weg wandel und dann wird es uns wohl gehen, Ps. 1,1 – Menge - ÜS steht:
„Wohl dem, der nicht wandelt im Rat (= nach den Lehren) der Gottlosen und nicht tritt auf den Weg der Sünder,noch sitzt im Kreise der Spötter, ..“
Die Gute Nachricht - ÜS und Andere übersetzen:
„Wie glücklich ist ein Mensch, .. der sich nicht verführen lässt von denen, die Gottes Gebote missachten, der nicht dem Beispiel gewissenloser Sünder folgt und nicht zusammensitzt mit Leuten, denen nichts heilig ist.“
Auch hier wieder, wenn wir uns wieder verführen lassen, wird es uns nicht „wohl gehen und wir glücklich“ werden.
Von was sollen wir uns nicht verführen lassen? Von Gottes Gebote! Sie gehören zu dem Werk von Eph 2,20, das Gott vorab – also bevor es uns Menschen gab – festlegte und darin wir wandeln sollen. Gott sagt, „wohl dem oder glücklich“ ist der Mensch, der sich Rat bei ihm holt. Aber der Mensch lehnt ihn ab und sucht bei menschlichen Weisen Rat, wie wir schon gesehen haben.

 

Gott bemühte sich von Anfang an, dass es seinem Geschöpf wohl geht und glücklich ist. Das wünschen doch auch alle Eltern ihren Kindern. Die menschliche Eltern versuchen ihre Kinder so zu erziehen, dass sie sich auch wohl fühlen und für die Zukunft gerüstet sind. Dabei können sie auch in vielen Entscheidungen Fehler machen. Aber Gott macht in unserer Erziehung keine Fehler. Der Mensch möchte sich nicht erziehen lassen. Er meint, er könnte nach seiner Vorstellung das Leben genießen. Was dabei heraus kommt, zeigt die Geschichte und der jetzige Zustand der Welt.

Im AT hat Gott mit einzelnen Menschen und dem Volk Israel gearbeitet. Dann hat er die Arbeit auf allen seinen Geschöpfen erweitert. Er hat ja das Ziel für die Menschen gesteckt. Es ist das höchste und wichtigstes Ziel, das es geben kann. Seine Geschöpfe hat er für sich selbst ausgesondert und das für alle Ewigkeit. Das sehen wir auch an dem, was er dann tat:

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Joh. 3,16).
Das größte „ Wohlergehen und Glücklich sein“ wird durch das ewige Leben erreicht. Das wird nur ermöglicht durch Jesus Christus. Aber was haben wir eben gelesen? Glauben gehört dazu. Welcher Glaube? Nur der Glaube an ihn? Die Teufel tun es auch und zittern sogar, wie es steht in Jak 2,19.
Und in Jak 2, 17 lesen wir:
„So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.“
Auch hier wieder, die gleichen Werke, wie in Eph, 2,10, die Gott zuvor bereitet hat, bevor er die Menschen schuf und zu diesen Werke er sie geschaffen hat. Das bedeutet, wenn wir die Werke nicht tun, die Gott für uns vorgesehen hat, haben wir nicht den richtigen Glauben.

 

Wir müssen lernen Gott vollkommen zu vertrauen. Also „wohl dem – oder glücklich“ ist, der sich zu diesem Gott bekennt. Damit ehren wir ihn auch. Denn er tut alles für die Menschen, damit sie ihm glauben, also nicht nur an ihn:

„Wohl dem, der sein Vertrauen auf den HERRN setzt und sich nicht zu den Aufgeblasenen wendet und zu den abtrünnigen Lügnern.“ (Ps 40,5).
Für Aufgeblasenen wird in anderen ÜS – Stolz verwendet.
Kann es einem wohl gehen, wenn man bei Aufgeblasenen oder Stolzen, Lügner, Gottlosen und Spötter sitzt, wie wir in unserem 1. Lied in unserem Liederbuch singen?

 

Von Anfang der Bibel bis zum Schluss, sehen wir, wie Gott sich bemüht, dass wir Menschen auf ihn hören sollen, damit wir ohne Elend und Not in sein Reich kommen können. Er hatte ja die Erfahrung mit Satan und seinen Dämonen gemacht, die die gleiche Entscheidungsfreiheit hatten, wie wir Menschen es heute auch haben.

Gott wollte und will immer noch, dass sich die Menschen für seinen Weg entscheiden. Es ist sehr erstaunlich, was er anbietet. Wir werden sehen, alles wonach sich die Menschen sehnten und noch sehnen, ist das, was Gott den Menschen von Anfang an angeboten hat, und dennoch nahmen und nehmen sie sein Angebot nicht an.

Denken wir nicht immer daran, was uns bevorstehen oder geschehen kann. „Wohl dem oder glücklich“ ist der, der an ein schönes Ziel denkt und immer vor Augen hat. Was auch geschieht, das schöne Ziel hilft immer weiter. Wir kennen das herrlichste, schönste und vollkommenste Ziel, das es geben kann.

Wir müssen begreifen, was Gott wirklich mit uns vorhat und dass wir uns in einer Ausbildung befinden. Es ist die wichtigste Ausbildung, die es gibt und nur sie führt zu dem ewigen Leben. Gibt es etwas, worüber man glücklicher sein kann, als das ewige Leben in Gottes Familie, das auf uns wartet. Dafür müssen wir bereit und belehrbar sein, damit wir die Ausbildung erfolgreich beenden können. Und was ist das Endergebnis unserer Ausbildung - 1Kor 15, 49:

„Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.“ Welches Ziel kann höher sein?
Warum hat Gott uns Menschen so geschaffen? Einfach so und überlässt sie ihrem Schicksal, egal, was ihnen passiert? Nein! Er hat ihnen sein Wort für ihr Wohlergehen und Glücklichsein mitgegeben.

 

Jesus, unser Schöpfer und Erlöser, hat sein Leben für uns eingesetzt, weil er uns in seinem Reich haben will und wozu er uns ja auch geschaffen hat - Hebr 2,10 – GN-ÜS:

„Weil Gott wollte, dass viele Kinder Gottes in sein herrliches Reich aufgenommen werden, hat er den, der sie zur Rettung führen sollte, durch Leiden zur Vollendung gebracht. Das war der angemessene Weg für Gott, den Ursprung und das Ziel von allem.“
Auch hier sehen wir, dass die Ursache zur Erschaffung der Menschen und das Ziel für sie, sein Reich sein sollte und zwar als seine Kinder. Gott hat uns vor Augen gehabt und Jesus stand schon als Erlöser bereit und das aus Liebe – seiner Liebe, die Agape Liebe und das schon vorher. Das bestätigt Eph 1, 4 + 5 -GN–ÜS:
„Schon bevor er die Welt erschuf, hat er uns vor Augen gehabt als Menschen, die zu Christus gehören; in ihm hat er uns dazu erwählt, dass wir heilig und fehlerlos vor ihm stehen. Aus Liebe hat er uns dazu bestimmt, seine Söhne und Töchter zu werden - durch Jesus Christus und im Blick auf ihn. Das war sein Wille und so gefiel es ihm, ...“
Was für ein herrlicher Vater!

 

Während wir auf Gottes Reich mit Freuden warten, werden wir dafür geschult und vorbereitet, in sein Reich kommen zu können. Was dazu gehört lesen wir in Ps 112, 1 – GN – ÜS :

„Halleluja - Preist den Herrn! Wie glücklich ist ein Mensch, der den Herrn achtet und ehrt und große Freude hat an Gottes Geboten!“
Auch hier wieder „wohl dem oder glücklich ist“, also große Freude hat derjenige, der dem Herrn gehorsam ist. Wie viele freuen sich über die Gebote Gottes?

 

Erkennen wir so langsam, dass der Gott der Bibel, ganz anders ist, wie er von den meisten Menschen empfunden und gelehrt wird. Einige sagen, dass der Gott des NT ein liebender Gott sei, aber aus dem AT würde viel Blut fließen.
Hat sich Gott geändert?
Wir haben doch gesehen, dass er von Anfang an wollte, dass es den Menschen gut gehen sollte. Wir sehen von Anfang der Bibel bis zum Ende, also im AT und im NT, dass nicht Gott dafür verantwortlich ist, wenn es den Menschen nicht gut geht.

Wir müssen nur durchhalten. So wie Habakuk im AT schon die Kunde von Gott hörte, so hören wir die gleiche Kunde heute von Gott. So wie er damals schon auf Gottes Reich wartete, so warten auch wir auf das gleiche Reich. Habakuk spricht von dem gleichen Werk, von dem Gott in Eph 2,10 im Nt auch spricht, wie wir gelesen haben - ich wiederhole:

[Wir sind] „ … „geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“
Habakuk schrieb schon damals in Hab 3, 2:
„HERR, ich habe die Kunde von dir gehört, ich habe dein Werk gesehen, HERR! Mache es lebendig in naher Zeit, und lass es kund werden in naher Zeit.“
Habakuk hatte damals schon von dem gleichen Werk gehört und gesehen, wie es Paulus an die Epheser schrieb.

 

„Wohl dem, oder glücklich ist“, der das glaubt, was das Ende der gehorsamen Menschen sein wird - Spr 24, 14:

„So ist Weisheit gut für deine Seele; wenn du sie findest, wird dirs am Ende wohlgehen, und deine Hoffnung wird nicht umsonst sein.“
Damit ist die Weisheit Gottes gemeint, durch die man dann zu der Hoffnung kommt, die am Ende zum „wohlergehen und glücklich sein“ führt.

 

Sehen wir uns noch einmal an, wodurch Gott schon den Menschen „Wohl sein und Glück“ versprochen hat, bevor er sie geschaffen hatte und wie sie das erreichen können. Das führt nicht nur zum Wohlergehen der Menschen, sondern ist auch Gott wohl fällig, wie Paulus schreibt in Kol 1, 10:

„..damit ihr des Herrn würdig wandelt und ihm in allem wohlgefällig seid: in jedem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend, ..“
Werke zusammengefasst, die zum Wohle und Glück führen, was beinhalten sie, die Gott zuvor bereitet hat? Sie bedeuten:

 

- den wahren Glaube annehmen

- das Gesetz Gottes halten

- nach der Erkenntnis der Wahrheit Gottes suchen

- Gott vertrauen

- Gott gehorchen

- sich auf Gott verlassen

- sich belehren lassen

- die Hoffnung nie aufgeben - Spr 10, 28 „Das Warten der Gerechten wird Freude werden;

Was wird die Folge sein, wenn man das tut und wartet und durchhält:

„Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!“ (Mt 13,43).
Man gehört zu den Gerechten und wird im Reich Gottes sein. Dann werden wir das erfüllen, was Gott von vorne herein für uns vorgesehen und bereitet hat und wir gelesen haben in Eph 2,10 : "geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, .."

 

Was hat Gott von vorne herein für die Menschen getan und vorgesehen, wenn sie die Werke tun, die zu ihrem „Wohl und Glück“ führen würden?

 

- Gott hat sich persönlich den ersten Menschen vorgestellt und sich immer wieder durch Wunder und Propheten an sie gewendet.

- es gäbe nur einen Gott auf Erden und nicht die vielen sogenannten Götter und Götzen

- es gäbe nur einen Glauben, eine Hoffnung, Frieden, Freude, Gerechtigkeit

- es gäbe keine Angst, keine Krankheiten

- jeder würde die Zukunft kennen und sich darauf freuen, dass sie als Gottes Kinder in alle Ewigkeit in Gottes Reich leben werden

Was sagt Gott zu denen, die ihm gehorchen, also das glauben - 1Petr 2, 9

„Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; ..“
Hier verspricht Gott seinen Berufenen und Auserwählten auch wieder vorab, was aus ihnen wird, wenn sie ihm gehorsam bleiben. Wann und wie wird das geschehen?:
„So wird es auch am Ende der Welt gehen: Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheiden.“ (Mt 13,49). ( Das sind die Gerechten von Mt. 13,43, wie gelesen.)
Unsere Hoffnung wird keine Enttäuschung sein, sondern zum vollkommenen „Wohl und Glück“ führen - 1Jo 3, 10:
„Daran wird offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind: Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder lieb hat.“
Es wird Kinder des Teufels geben, aber Gott hält weiter an seinem Plan fest, für die Gehorsamen.

 

Warum tut das Gott? - Röm 5, 21:

„… damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.“
Wenn es keinen Ausweg der Menschen gibt, dass sie heraus kommen aus der Gewalt Satans und sie sich selbst vernichten, greift Gott ein, damit sie endlich „wohl und glücklich“ leben können - Offb 11, 15:
„Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
und das für die meisten Menschen unerwartet und im letzten Augenblick - 1Kor 15, 52:
„und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“
Mit dieser herrlichen Hoffnung und Gewissheit hat man doch die wunderbarste Lebensgrundlage, zu der man sagen kann: „wohl dem oder glücklich ist“, der das weiß und glaubt.

 

Gott wollte schon immer, dass der Mensch sich für das wahre Leben, das man nur durch seine Lebensweise erreichen kann, entscheiden soll.

Viele Menschen haben Angst und sie nimmt immer mehr zu. Aber Gott hilft uns, indem er uns in sehr vielfältiger Weise zeigt, was wir tun sollen, damit wir keine Angst haben brauchen. Er ist kein Gott oder Herrscher, der durch Drohungen und Einschüchterungen die Menschen unter seine Gewalt bringen und halten will, wie es die Herrscher der Welt tun. Was dabei heraus kommt, sehen wir zur Zeit, wie es auf dieser Welt unter Satans Herrschaft aussieht.

Gott verspricht sehr viel Gutes, wenn wir seinen Weg gehen, denn sein Weg ist der einzige, der zum Guten führt und führen kann.

Immer wieder lesen wir, dass Gott die Menschen belehrt hat, durch Priester, Propheten und Lehrer.
Auch an die zukünftigen Menschen hat er gedacht und das geschieht auch heute durch seine Gemeinde, deren Oberhaupt Jesus ist.

Der Himmel und diese Erde werden einmal vergehen nach dem 1000jährigen Reich. Das bedeutet aber auch, dass alles worin wir jetzt ausgebildet werden und lernen, ist auch für die danach folgende Zukunft noch gültig.

Deshalb hat auch Gott von vorneherein seinen Geschöpfen immer wieder gesagt, entscheidet euch für mich, das bedeutet das ewige Leben. Aber er wusste auch, dass man bei freier Entscheidung sich für das Falsche entscheiden kann.

Da er seine Geschöpfe über alles liebt, und zwar in der agape – Liebe, seiner Liebe, kümmert er sich um jeden persönlich.

Da es keinen Menschen gab und geben wird, der nicht gesündigt hat, außer dem Menschensohn Jesus Christus, ist auch Gott barmherzig und bietet uns seine Hilfe und unsere Vergebung an, damit auch Ps 32, 2 in Erfüllung gehen kann:

[Wohl dem … oder glücklich ist], "dem der HERR die Schuld nicht zurechnet“.
Nehmen wir sein Angebot an. Er hält sein Versprechen. Was kann uns noch ängstigen, wenn wir als unser Ziel, das ewige Leben haben.

 

 

Siegfried Schönwald

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Sunday, 29 November 2020 )
 
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