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Johannes 10,34 - ihr seid Götter E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Sunday, 03 January 2021

Johannes 10,34 - ihr seid Götter

Zur Zeit Jesu beschuldigten ihn die Juden der Gotteslästerung, weil er behauptete, der Sohn Gottes zu sein:

„Du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott“ (Johannes 10,33).
Achten Sie hier auf seine faszinierende Antwort:
„Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er [Gott] die Götter nennt, zu denen das Wort Gottes geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden –, wie sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst Gott –, weilich sage: Ich bin Gottes Sohn?“ (Johannes 10,34-36).
Christus sagte mit anderen Worten:
„Wenn die Schrift Menschen klar Götter nannte, warum regt ihr euch so auf, wenn ich lediglich sage, dass ich Gottes Sohn bin?“
Können Menschen wirklich Götter sein? Was hat Christus damit gemeint?
In Psalm 82, Vers 6, den Jesus zitierte, sagt Gott zu Menschen:
„Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten.“
Der Schlüssel hier ist das Wort Söhne, wie wir in anderen Bibelversen sehen. Wir müssen verstehen, dass Gott eine Familie ist – eine göttliche Familie, die aus mehr als einer Person besteht. Es einen Gott (die Gottfamilie), der aus mehr als einem Gottwesen besteht. Die Gottfamilie bestand von Anfang an aus zwei göttlichen Wesen – aus Gott und dem Wort, das vor 2000 Jahren als der Sohn Gottes, Jesus Christus, zu Fleisch wurde - Johannes 1,1-3. 14:
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."
Nach Jesu menschlichem Leben und Tod wurde er zu göttlicher, geistlicher Existenz als der
„Erstgeborene von den Toten“ (Kolosser 1,18) und der
„Erstgeborene unter vielen Brüdern“ (Römer8,29) auferweckt.
Jesus wurde daher in der Auferstehung geistlich als der erste vieler „Brüder“ oder Kinder, die später folgen sollten, geboren. Apostelgeschichte 17,Verse 28-29 zeigt, dass Menschen von Gottes „Geschlecht“ sind. (Das griechische Wort genos bedeutet hier „Verwandtschaft“, „Rasse“, „Art“, „Abstammung“ oder „Familie“.) Wie wir in 1. Mose 1 sehen, war Gottes Vorhaben bei der Erschaffung des Menschen nach seinem Bild, ihn gemäß der „Art Gottes“ zu schaffen und sich so durch die Menschheit fortzupflanzen.

 

Psalm 82 lässt sich unter diesem Gesichtspunkt viel leichter verstehen. In Vers 6 wird das Wort „Götter“ dem Ausdruck „Söhne des Höchsten“ gleichgesetzt. Das ergibt Sinn. Wenn ein Wesen Nachkommen hat, dann sind diese Nachkommen von der gleichen Artwie das Wesen selbst.
Die Nachkommenschaft von Katzen sind Katzen.
Die Nachkommenschaft von Hunden sind Hunde.
Die Nachkommenschaft von Menschen sind Menschen.
Die Nachkommenschaft von Gott sind,in Christi eigenen Worten, „Götter“.
Aber wir müssen hier vorsichtig sein.
Menschen sind nicht buchstäblich Götter – auf jeden Fall zurzeit noch nicht. Tatsächlich sind Menschen ursprünglich nicht einmal buchstäblich Gottes Kinder, außer in dem Sinn, dass er die Menschheit nach seinem Ebenbild geschaffen hat.

In Psalm 82 werden Menschen als Götter bezeichnet, und zwar in dem Sinn, dass sie Gottes Nachkommen sind und ihn hinsichtlich Autorität und richterlicher Entscheidungen auf Erden repräsentieren sollen. Dennoch werden sie als unvollkommen und dem Verfall bzw. dem Tod unterworfen dargestellt. Sie sind also nur im eingeschränkten Sinn Teil der göttlichen Familie.

Ein Aspekt ist in dieser Hinsicht, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild auf einer physischen, sterblichen Ebene mit eingeschränkter Herrschaft geschaffen worden ist und Gott gleicht, aber ohne dessen göttlichen Charakter und Herrlichkeit.

Ein weiterer Aspekt ist, dass der Mensch das letztendliche Potenzial hat, die gleiche Art von Wesen wie der Vater und Christus zu werden.Tatsächlich benennt Gott oft „das noch nicht Vorhandene . . . als wäre es schon vorhanden“ (Römer 4,17; Menge-Bibel). Er sieht sein Vorhaben als bereits verwirklicht an. Erstaunlicherweise ist es Gottes Vorhaben, menschliche Wesen von dieser fleischlichen Existenz auf die gleiche Ebene göttlicher, geistlicher Existenz zu erhöhen, die er selbst einnimmt.

Text entnommen aus der Broschüre "Das Geheimnis ihrer Existenz" Oktober 2019 der Vereinten Kirche Gottes.

 

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Sunday, 03 January 2021 )
 
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