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Die unrechtmäßige Verurteilung Jesu Christi E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Thursday, 10 June 2021

Die unrechtmäßige Verurteilung Jesu Christi

Jesu Verurteilung erfolgte gesetzwidrig. Doch von manchen Richtern würde Jesus wohl auch heute noch schuldig gesprochen werden, obwohl er unschuldig war.

 

Erster Beweis

Es wurde kein Haftbefehl vorgelegt.
Samuel Mendelsohn schreibt in seinem Buch Criminal Jurisprudence of theAncient Hebrews( „Althebräisches Strafrecht“) dazu:
„Die Zeugenaussage eines Komplizen (wie Judas) ist nach rabbinischem Recht nicht zulässig . . .und keines Menschen Ruf, Freiheit und Leben darf durch die Bosheit einer Person gefährdet werden, die nach eigenem Eingeständnis ein Verbrecher ist“

 

 

Zweiter Beweis

Der eigentliche Prozessbeginn begann also für Jesus in einer Befragung durch Hannas, in einer nicht öffentlichen Nachtsitzung, die nach dem jüdischen Recht verboten war.

 

Jesus kam vor den Hohen Rat(Sanhedrin), und zwar noch in der Nacht, vor Tagesanbruch, wo er formwidrig, ohne Verteidigung, verurteilt wurde.

Der Sanhedrin verhandelte gegen Jesus gesetzwidrig zur Nachtzeit.

Jesus wurde gesetzwidrig in einer nächtlichen Anhörung unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt.

 

Dritter Beweis

Die Anklage gegen Jesus war also gesetzwidrig, weil die Richter selbst eine unbeweisbare Klage gegen Jesus vorbrachten, ohne dass vorher Zeugen gehört wurden.

 

 

Vierter Beweis

Im Falle Jesu trat der Hohe Rat zur Verhandlung eines Kapitalverbrechens gesetzwidrig am Vortag eines Jahressabbats zusammen. Das war gesetzlich verboten:
„Man soll nicht richten am Vorabend des Sabbat, noch vor irgendeinem anderen Fest“,
heißt es in der Mischna (Sanhedrin IV, 1).

 

Sie verhafteten ihn in der Frühe eines Mittwochs des Jahres 31, obwohl auf den folgenden Donnerstag der erste jährliche Sabbat fiel – der erste Tag der ungesäuerten Brote.

 

Fünfter Beweis

Der Prozess gegen Jesus war gesetzwidrig, weil er binnen eines einzigen Tages zum Abschluss gebracht wurde. Denn es heißt im jüdischen Gesetz:
„Ein Strafprozess, der zum Freispruch führt, kann noch am selben Tag abgeschlossen werden, an dem er angefangen hat. Soll aber ein Todesurteil ausgesprochen werden, kann er frühestens am folgenden Tag abgeschlossen werden“ (Mischna, Sanhedrin IV, 1).
Im Falle Jesu überging das Gericht dieses Gesetz, um Jesus diese Chance eines Entlastungszeugen nicht einzuräumen.

 

 

Sechster Beweis

Der Schwerpunkt der Anklage hatte sich nun verschoben:
„Sage uns, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes.“
Darauf antwortete Jesus:
„Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels. Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weiterer Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Gotteslästerung gehört. Was ist euer Urteil? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig“ (Matthäus 26,64-66).

 

 

Siebter Beweis

Die Verurteilung Jesu durch einen Teil des Hohen Rates war gesetzwidrig, weil diejenigen, die gegen die Verurteilung gestimmt hätten, nicht anwesend waren.

 

 

Achter Beweis

Das Todesurteil durfte nach jüdischem Gesetz nur ausgesprochen werden, solange der Hohe Rat seine Sitzung am vorgesehenen Ort abhielt.

 

 

Neunter Beweis

Die meisten Mitglieder des Hohen Rates waren rechtlich nicht berechtigt,über Jesus zu Gericht zu sitzen. Einige der Richter waren nicht rechtmäßig gewählt.

 

Viele der Richter zählten zu den Feinden Jesu. Sie zahlten ja sogar Bestechungsgelder, damit er verraten wurde.

 

Zehnter Beweis

Vor Pilatus wurde der Anklagepunkt „Gotteslästerung“ gesetzwidrig gegen den Anklagepunkt „Aufwiegelung und Hochverrat“ ausgetauscht.

 

Da sprach Pilatus zu ihnen: "So nehmt ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz." Da sprachen die Juden zu ihm: "Wir dürfen niemand töten“ (Johannes 18,28-31).

Die religiösen Führer hatten Angst vor ihrem eigenen Volk und darum brachten sie Jesus vor Pilatus. Er sollte Jesus zum Tode verurteilen, aber dazu war eine andere neue Anklage gegen Jesus notwendig.

Pilatus verhörte Jesus und ging danach hinaus zu den Juden und sagte zu ihnen:
„Ich finde keine Schuld an ihm“ (Johannes 18,38).

Die aufgebrachte Menge klagte Jesus an, ohne Beweise, ohne Zeugen und mit einer falschen Anklage.

Text entnommen aus der Zeitschrift "Intern" April 2021 der Vereinten Kirche Gottes.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Thursday, 10 June 2021 )
 
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