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Die zwei Frauen im Buch der Offenbarung E-Mail Drucken
Geschrieben von Vereinte Kirche Gottes  
Sunday, 27 June 2021

Die zwei Frauen im Buch der Offenbarung

Die in der zweiten Hälfte des Buches der Offenbarung beschriebenen Ereignisse stehen in direktem Zusammenhang mit der Vergangenheit und der Zukunft von zwei symbolischen Frauen,die diametrale Gegensätze verkörpern. Die erste (Offenbarung 12) symbolisiert diejenigen, die Gottes Bundesvolk – der „Kirche Gottes“ – angehören, entweder als alttestamentliche Israeliten oder als neutestamentliche berufene Diener Christi. Die jeweils genaue Identität dieser Frauen (die Nation Israel oder die Kirche des Neuen Testaments) in den Prophezeiungen der Offenbarung ergibt sich aus dem jeweiligen Kontext und anderen Schriftstellen. Jerusalem, die heilige Stadt, wird als die geistliche Heimat beider Gruppen geschildert:

"Aber den äußeren Vorhof des Tempels lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang." (Offenbarung 11, 2).
In der Zukunft werden Christi treue Nachfolger die ewige, gerechte Gemeinschaft der Erlösten im neuen Jerusalem darstellen. Es sind diejenigen,
„die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu“ (Offenbarung 12,17; vgl. auch 14,12; 22,14).
Von den meisten Menschen des gegenwärtigen Zeitalters werden sie aber verachtet, abgelehnt und verfolgt werden. Die Frau, die die wahre Kirche Gottes darstellt, wird von Christus in Ehren gehalten. Seit Langem hat sie sich darauf vor bereitet,seine Braut zu werden:
".. sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei." (Epheser 5, 27);
"Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde." (Epheser 5,29).

 

 

"Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes." (Offenbarung 19, 7-9).
Sie wird mit ihm auf seinem Thron sitzen und an der Herrschaft über diejenigen teilhaben, die sie in diesem Zeitalter abgelehnt und verachtet haben:
"Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron." (Offenbarung 3, 21).
Sie wird Christus dabei unterstützen, Gottes Wege alle Nationen zu lehren:
"Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre." (Offenbarung 20, 6);
".. und viele Heiden werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinauf zum Berge des HERRN gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir in seinen Pfaden wandeln! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem." (Micha 4, 2).
Die andere Frau, die als eine treulose Hure dargestellt wird, ist ebenfalls eine weitere große Stadt:
„Auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu“ (Offenbarung 17,5-6).
Was wird hier symbolisiert?
„Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden“ (Offenbarung 17,18).
Sie wird der Stolz dieser Welt sein. Aber sie ist auch eine unbarmherzige Verfolgerin der wahren Christen, die Gott gehorsam sind. Gott beschuldigt sie,
„betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu“ zu sein (Vers 6).
Ihr weltweiter Einfluss reicht bis in die höchsten politischen und gesellschaftlichen Kreise:
„Die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit“ (Offenbarung 18,3).
Auf symbolische Weise nennt Gott diese Hurenstadt – mit ihren intimen, aber auch korrupten Verwicklungen in die internationalen Angelegenheiten – das große Babylon. Ihre kulturellen und religiösen Wurzeln gehen auf das antike Babylon zurück, die Stadt, in der die Menschheit bald nach der großen Flut zur Zeit Noahs gegen Gott rebellierte:
".. und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder." (1.Mose 11, 4).
"Daher heißt ihr Name Babel, weil der HERR daselbst verwirrt hat aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder." (1.Mose 11, 9).
Das alte Babylon war es auch, in dem Satan seine Kontrolle über die Menschen in dieser „gegenwärtigen, bösen Welt [Zeitalter]“ (Galater 1,4) wieder erlangte – das Zeitalter, das den Tagen Noahs folgte.

 

Die Encyclopaedia Britannica beschreibt das antike Babylon als eine „kulturelle Region zwischen den Flüssen Tigris und Euphrat[dem heutigen Südirak von der Gegend um Bagdad bis zum Persischen Golf], die das südöstliche Mesopotamien umfasste. Weil die Stadt Babylon so viele Jahrhunderte lang die Hauptstadt dieser Region gewesen ist, bezog sich der Begriff Babylon auf die gesamte Kultur, die sich in diesem Gebiet seit der Zeit seiner ersten Besiedlung um 4000 v. Chr. entwickelt hatte“ (1999 Multimedia Edition, Stichwort „Babylonia“, Hervorhebung durch uns).

Eine moderne Stadt – in der Bibel „Babylon, die Große“ genannt – wird, wie das antike Babylon seinerzeit auch, die religiösen und kulturellen Normen des endzeitlichen politisch-religiösenReiches des Tieres der Offenbarung bestimmen. Das Interpreter’s Dictionary of the Bible erläutert die biblischen Implikationen dieses babylonischen Erbes:
„Als Bereich des Bösen wird Babylon als das architektonische Haupt allen fest verwurzelten weltlichen Widerstands gegen Gott angesehen. Babylon ist eine über Zeitalter hinweg reichende Realität, die so unterschiedliche götzendienerische Königreiche wie Sodom, Gomorra, Ägypten, Tyrus, Ninive und Rom mit einschloss . . . Babylon, die Mutter aller Huren, ist sowohl die große Ursprungsquelle und das Sammelbecken der Feindschaft gegen Gott als auch das vergegenständlichte Produkt des, einen Sinnes‘

"Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier." [Offenbarung 17, 13).
"Denn Gott hats ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes." [Offenbarung 17, 17],
der den falschen Göttern Macht und Autorität verleiht. Als solches ist sie das Gegenteil von der jungfräulichen Braut Christi, der heiligen Stadt, dem neuen Jerusalem – das Reich Gottes“ (Seite 338; Stichwort „Babylon“; Hervorhebung durch uns).

 

Die wichtigsten Angelegenheiten des antiken Babylons wurden im Prinzip von einer Priesterhierarchie gehandhabt, die sehr geschickt z. B. verbotene Sexualpraktiken in ihr götzendienerisches religiöses System integrierte. Spuren dieser Traditionen lassen sich noch heute bei religiösen Kulturen finden. In der Endzeit werden viele alte heidnische Konzepte durch den unermüdlichen Einsatz einer modernen Stadt, die eifrig viele Elemente des babylonischen Götzendienstes bewahrt hat, international an Bedeutung gewinnen.

Wie viel Einfluss wird diese abtrünnige Stadt, diese zweite Frau,auf unser modernes Zeitalter ausüben?

„Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten,redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei“ (Offenbarung17,1-2).
Ein Engel erklärt Johannes, dass
„die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, Völker und Scharen und Nationen und Sprachen sind“ (Vers 15).
Die Einwohner vieler Länder mit vielen unterschiedlichen Sprachen werden ihre satanische Herangehensweise an persönliche und geistliche Beziehungen – ihre geistliche Hurerei – freudig begrüßen.

 

Sie werden mit bereitwilliger Zustimmung ihren Einfluss und ihre Macht über sie akzeptieren. Sie wird prahlen:

„Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen“ (Offenbarung18,7).
Gott jedoch bezeichnet sie als Mutter der Hurerei. Er verurteilt ihre Bräuche und wird sie zusammen mit all ihren verdorbenen Traditionen vernichten.

 

Im Gegensatz dazu wird die erste Frau, „die Gemeinde des lebendigen Gottes“ (1. Timotheus 3,15), bei Jesu Rückkehr die Braut Christi sein (Offenbarung 19,7-9).

Die Offenbarung endet mit dem Volk Gottes, den zu Geist verwandelten Menschen, die das ewige Leben erlangt haben und mit Christus und dem Vater ewig leben werden:

„Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes. Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem hernieder kommen aus dem Himmel von Gott, die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem aller edelsten Stein, einem Jaspis,klar wie Kristall“ (Offenbarung 21,9-11).
Hier ist die Frau, die auf ewig das Licht und die Wahrheit Gottes ausstrahlen wird. Sie wird sich zu einer enormen Stadt der treuen und gehorsamen Diener Gottes entwickeln – der unvergänglichen heiligen Stadt des neuen Jerusalems.

 

Sehen Sie hier Gottes letzte Warnung:

„Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht“ (Offenbarung 22,19).

 

Text entnommen aus der Broschüre "Das Buch der Offenbarung verständlich erklärt" der Vereinten Kirche Gottes.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Sunday, 27 June 2021 )
 
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