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Wachet, steht im Glauben, seid mutig und stark! E-Mail Drucken
Geschrieben von Siegfried Schönwald  
Saturday, 02 October 2021

Wachet, steht im Glauben, seid mutig und stark!

Wir durchleben im Moment eine turbulente Zeit. Überall auf der Welt gibt es große Probleme und eines davon ist die Coronaepidemie, die uns zur Zeit große Schwierigkeiten bereitet.

Trotzdem fordert uns Gott auf, unter solchen Umständen, seine Feste zu feiern und sogar z.B. während des Laubhüttenfestes, fröhlich dabei zu sein.

Was benötigen wir, damit wir unter solchen Umständen Gottes Willen befolgen können?

Wie gehen wir mit diesen Problemen um? Mit Angst oder Zweifel?

Holen wir uns den Rat und die Kraft bei dem, der sie uns gerne gibt, bei Gott. Wir finden Beides in seinem inspiriertem Wort, der Bibel. In 1Kor 16,13 lesen wir:

„Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark!“
Das ist auch mein heutiges Thema.

 

Schauen wir uns einmal den ersten Aspekt von diesem Vers 1Kor 16,13 an:

Wachet:

Zuerst sollen wir wachsam sein. Dazu sagt uns Jesus was wir tun sollen. Er sagt:

„Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!“ ( Mt 26,41).
Wenn man nicht wach ist, schläft man und wenn man schläft, kann man nicht beten und wenn man nicht betet, fällt man in Anfechtung.
Anfechtungen haben wir zu jeder Zeit. Es steht geschrieben, dass unser Widersacher, Satan, der Teufel nie ruht und sucht, wen er verschlingen kann. Er ist immer bereit zum Angriff. Wenn wir nicht aufpassen geraten wir oft und sehr schnell in seine Fallen.

 

Sollten wir einschlafen, wird es uns so ergehen, wie den 5 törichten Jungfrauen. Sie schliefen ein, nicht vergessen, sie hatten auch den hl. Geist, aber die Tür zum ewigen Leben war verschlossen, weil sie eingeschlafen waren, also nicht wachsam waren. Darum ermahnt uns auch Jesus zu wachen, denn wir können auch den richtigen Zeitpunkt verschlafen, zu dem er wieder kommt. Er selbst weiß nicht, wann er wieder kommt, sondern nur der Vater.
Gegen die listigen Angriffe Satans kommen wir nur mit der Hilfe Gottes an und deshalb sollen wir immer im Gebet mit ihm in Verbindung stehen. Ständig müssen wir Entscheidungen treffen. Manche sind schwer zu lösen. Durch Gebet und dann mit der Hilfe des Vaters können wir Satan widerstehen.

Der zweite Aspekt von unserem Thema, 1Kor 16,13 lautet „steht fest im Glauben“.

Das geht nur, wenn wir den ersten Schritt getan haben und wachsam sind, damit wir auch im richtigen Glauben bleiben können und weiter wachsen. Zugang zu diesem Glauben verdanken wir nach Römer Kapitel 5 nur Jesus. Dann nimmt uns Gott gnädig an und wir haben dann die Hoffnung, dass wir teilhaben dürfen an der zukünftigen Herrlichkeit.

Durch Wachsamkeit und den richtigen Glauben vertrauen wir Gott immer mehr und wir finden den Frieden durch Jesus, denn er sagt uns, dass wir keine Angst haben sollen, denn er selbst hat ja die Welt überwunden und versprochen, uns immer zu unterstützen.

Wir sollen also wach sein und nur, wenn man wach ist, kann man im wahren Glauben sein. Aber durch ständige Anfeindungen kann man wieder schwach werden und einschlafen. Wie kommt man dagegen an? Das sehen wir im nächsten Teil von unserem Vers 1Kor 16,13.
Wenn man wach und im richtigen Glauben ist, kann man auch die weitere Aufforderung von unserem Thema von 1Kor 16,13 erfüllen. Mit Wachstum und dem richtigen Glauben ausgestattet sollen wir dann mutig sein. Also:

Seid mutig!

Was bedeutet es mutig zu sein?
Es bedeutet auch Beherztheit, also sich etwas zutrauen. Dazu gehört, dass wir mutig zu unserem Glauben stehen. Hier sehen wir, wie Mut und Glauben zusammengehören, denn wenn man mutig ist, steht man auch zu seinem Glauben. Wenn wir durch unsere Lebensweise, die von der Lebensweise dieser Welt sehr abweicht, Probleme bekommen, bleiben wir trotzdem standhaft, denn in Spr 18,14 steht:

„Wer ein mutiges Herz hat, weiß sich auch im Leiden zu halten.“
Wenn man mit den unterschiedlichsten Problemen zu einem Fest gekommen ist, hat man damit eine Entschlossenheit und auch Mut bewiesen. Die Belohnung dafür steht in Pred 9, 7. Wir werden dort von Gott aufgefordert:
„So geh hin und iss dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen.“
Gott ermuntert uns immer wieder, damit wir nie aufgeben, denn er gibt uns die Gabe für den benötigten Mut. Damit wir zu solchem Mut wie Beherztheit, Entschlossenheit und Furchtlosigkeit kommen können, sollen wir an Jesus denken. Er musste viel Widerspruch gegen sich von den Sündern erdulden. Er ermuntert uns , dass auch wir durchhalten und nicht matt werden und den Mut nicht sinken lassen. Nicht aufgeben und schon gar nicht einschlafen.

 

Jesus war mutig, als er seine Herrlichkeit für uns einsetzte, obwohl er wusste, auf was er sich einließ. Er war nicht nur mutig, sondern auch stark, wie wir auch aufgefordert werden, es zu sein, an letzter Stelle von unserem Vers 1Kor 16,13.

Wachstum, Glauben und Mut führen weiter zu der letzten Aufforderung unseres Verses:

„Seid Stark“, was auch bedeutet, stark werden oder zunehmen an Kraft:

Wie schaffen wir das?

Mit Hilfe unseres Vorbildes, Jesus, von ihm bekommen wir Hilfe und den Rat. Wie hat er es geschafft? Er hat für uns Gottes Lebensweg vorgelebt, als er hier auf Erde war. Das lesen wir in Joh 5, 19:

„Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen ( auch zu uns): Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“
Jesus hatte sich ja seiner Herrlichkeit entäußert, aber er war voll des hl. Geistes und hatte immer Verbindung mit dem Vater. Wir sollen ihm folgen, Gott um Hilfe bitten und dann können wir auch den nächsten Teil von 1Kor 16,13 erfüllen – seid stark!

 

Jesus erfüllte viele Aussagen der Bibel, die in Verbindung mit Kraft und Stärke stehen. Eine davon ist Spr 24,5 zu finden:

„Ein weiser Mann ist stark und ein vernünftiger Mann voller Kraft; ...“
Jesus war der weiseste und vernünftigste Mann auf Erden und so voller Kraft, dass er standhaft blieb und das ohne Sünde, bis zu seinem Tod. Wir sollen ihm nachfolgen. Jesus stand immer in Verbindung zum Vater und betete viel. Er erfüllte unseren Vers 1Kor 16,13 vollständig.

 

- Jesus war immer wachsam. Das sehen wir, als er von Satan versucht wurde. Sind wir immer wach, wenn Satan uns versucht?

- Jesus hatte absoluten Glauben. Den sollen wir auch haben, also den Glauben Jesu.

- Jesu hatte Mut. Er setzte sein Leben ein für unsere Sündenvergebung, wenn wir ihm Gehorsam sind.

Dazu werden wir auch aufgefordert in Eph 6,10 – GN-ÜS:

„Noch ein letztes Wort: Werdet stark durch die Verbindung mit dem Herrn! Lasst euch stärken von seiner Kraft!“
So wie Jesus in Verbindung zum Vater durch seine Kraft alles überstand, so sollen wir uns auch mit dem Vater verbinden.

 

Jesus ist wieder in seiner Herrlichkeit, die er vorher hatte und wir sollen durch sein Opfer in die Familie Gottes aufgenommen werden, wenn wir ihm nachfolgen.

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Saturday, 02 October 2021 )
 
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