Glaubensfundamente
Startseite
Tuesday, 11 December 2018
Hauptmenü
Startseite
Bibellesung
Fragen und Antworten
Impressum
Preisrätsel
Themen
Wir über uns
Wort zum Sabbat
Datenschutzerklärung
Weihnachten - Eine geistlich finstere Jahreszeit E-Mail Drucken
Geschrieben von Gerhard Marx  
Friday, 07 December 2012

Weihnachten - Eine geistlich finstere Jahreszeit

Die Festlichkeiten zu Weihnachten könnten uns als Mitglieder der Kirche Gottes negativ beeinflussen bzw. uns von unserer christlichen Berufung ablenken. Die äußerlich reizvollen Feierlichkeiten der allgemeinen Christenheit mit ihren melodischen und populären Weihnachtsliedern sind an sich attraktiv, besonders wenn über die Geburt Jesu Christi gesungen wird. Wenn man sich das alles anhört, könnte man sich leicht in den Weihnachtsgeist verlieren, was für einen Christen, biblisch gesehen, keinen geistlichen Wert hat.

Die langen Winternächte nach den kurzen Tagen in einer Zeit der schlafenden Natur ist für die meisten nicht die beliebteste Jahreszeit. Obwohl es uns laut Gottes Wort klar ist, dass Weihnachten keine biblische Autorität hat, könnte diese dunkle Winterzeit eine geistlich mutlose Gesinnung in uns hervorrufen. Die feierlichen Festtage des Christentums können auch für uns reizvoll erscheinen, würden wir wahrend dieser Zeit vergessen, was die biblischen Feste Gottes im Plan Gottes versinnbildlichen – für die ganze Menschheit, auch für die, die Weihnachten feiern in dem Glauben, es geschehe zur Ehre Gottes.

Für die Mehrheit der Christen in der nördlichen Hemisphäre haben diese Tage der ruhenden Natur zum Jahresende u. a. den Zweck, die kalte Winterzeit mit fröhlichen Festlichkeiten zu verkürzen. Die heidnische Herkunft und die sinnlose Wesensart des Weihnachtsfests ist für sie anscheinend Nebensache, aber nicht für diejenigen, die Gott im Geist und in der Wahrheit ehren:

"Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten." (Johannes 4,24).
Es gibt natürlich auch Theologen im Christentum, die rationalisieren, dass das Feiern von Weihnachten am selben Tag, an dem die römischen Heiden ihren Sonnengott verehrten, schon in Ordnung ist. Die historische Tatsache, dass es 300 Jahre dauerte, bis die katholischen Kirche dieses Fest zum ersten Mal amtlich anerkannte und offiziell feierte, scheint diese Theologen nicht zu stören.
Wir als Mitglieder der Gemeinde Gottes akzeptieren die weltlichen Ersatzfeste nicht. Hier stehen wir gründlich auf Gottes Seite und rechtfertigen uns nicht mit der Meinung, Gott würde es uns nicht übel nehmen, wenn wir Festtage feiern, die in Wirklichkeit klare Ersatzfeste für Gottes Feste sind. Für die Kirche Gottes ist die Mahnung Gottes klar:
"so hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, es ihnen nachzutun, nachdem sie vertilgt sind vor dir, und dass du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient? Ebenso will auch ich es tun!" (5.Mose 12,30)
"und hat nicht mit unsern Vätern diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben." (5.Mose 5,3)
Dennoch ist es schon verständlich, warum die Weihnachtszeit mit ihrem feierlichen Glanz in den Augen vieler allgemeinen Christen sehr beliebt ist. Bei der Erschaffung des Menschen hat Gott in uns ein innerliches Verlangen nach Festlichkeiten eingebaut. Menschen lieben Festlichkeiten, bei denen man zusammenkommt, etwas zu feiern – sowohl nichtreligiöse als auch religiöse Feste. Mitte des 16. Jahrhunderts versuchte der Puritaner Oliver Cromwell die Weihnachtsfeier in England abzuschaffen, was ihm auch gelang. Aber kurz nachdem er starb, feierte England wieder Weihnachten. Der Fehler, den Cromwell machte, war nicht anzuerkennen, dass der Mensch eine Sehnsucht nach Festtagen und Feierlichkeiten hat. Er verpasste die günstige Gelegenheit, Gottes biblische Feste einzuführen, die dem englischen Volk eine zweckvolle Darstellung von Gottes Plan gegeben hätten.

 

Wir als Mitglieder des Leibes Christi wissen genau, dass falsche Lehrer und Philosophen die wahren Lehren von Jesus und den Aposteln mit menschlichen Lehren vertauscht haben – und das schon früh in der Geschichte des Christentums. Eine besondere falsche und schädliche Lehre betraf den biblischen Sabbat, als der göttliche Ruhetag von Samstag auf Sonntag verlegt wurde. Für uns ist und bleibt der Sabbat der Tag in der Woche, den Gott als den menschlichen Ruhetag bestimmt hat.

Laut Bibel hat Gott allein das Recht, etwas heilig zu sprechen.
Dem Menschen wurde solche Autorität nie gegeben.
Für wahre Christen ist der biblische Sabbat an dem wir Gott ehren und im Gesang preisen der einzig echte Tag des Herrn. Zusätzlich zu seiner Funktion als Ruhetag dient der Sabbat auch einem weiteren Zweck:
an diesem Tag haben wir die Gelegenheit, sein Wort gründlich zu studieren im Gottesdienst mit unseren Geschwistern, wenn es möglich ist, oder zu Hause mit Hilfe der Predigt-CDs.

Das Christentum, das den Sonntag als Ruhetag hält und eifrig Weihnachten feiert, hat einen großen Mangel an wahren biblischen Lehren.
Hört man nicht auf die Befehle Gottes, welcher Tag heilig zu halten ist und welche jährlichen Feste zu halten sind, dann ist es kein Wunder, dass man mehr Wert auf Menschenlehren als auf Gottes Wahrheiten legt.
Diejenigen im Christentum, die behaupten, sie seien echte Christen, sollten sich mal in dieser Weihnachtszeit fragen, warum feiere ich kirchliche Festlichkeiten, die keine biblische Grundlage haben und oft direkt aus dem Heidentum stammen.
Zweitens, warum handele ich gegen den Befehl Gottes, indem ich ihn mit heidnischen Festen und einem falschen Ruhetag ehren will – Feste, die den Zweck des Lebens und Gottes Plan für die Menschen nicht lehren.

" Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.« (Mk.7.7)
Für uns als Mitglieder der Kirche Gottes ist es klar, dass die zwecklosen Feierlichkeiten des Weihnachtsfests zu vermeiden sind, da uns etwas Besseres gegeben ist:
die Feste Gottes, die uns den Plan des Allmächtigen für seine Schöpfung offenbaren. Wir halten uns an das Wort Gottes, wie es uns der Prophet Jesaja darstellt:
"Das Gras ist verdorrt, die Blume ist verwelkt. Aber das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit" (40,7).

 

(Gerhard Marx)

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Friday, 07 December 2012 )
 
Design by Mamboteam.com | Powered by Mambobanner.de