Glaubensfundamente
Startseite
Tuesday, 11 December 2018
Hauptmenü
Startseite
Bibellesung
Fragen und Antworten
Impressum
Preisrätsel
Themen
Wir über uns
Wort zum Sabbat
Datenschutzerklärung
Halloween: Eine Feier des Bösen E-Mail Drucken
Geschrieben von Übersetzt von Manfred Meier  
Sunday, 14 November 2010

Halloween: Eine Feier des Bösen

Oberflächlich betrachtet scheint das Feiern von Halloween ganz harmlos zu sein, aber der spirituelle Hintergrund, sich mit der Geisterwelt zu beschäftigen, ist äußerst ernst zu nehmen.

Was muss jemand denken, der mit Halloween nicht vertraut ist, es nicht kennt? Eltern verkleiden ihre Kinder in Monster, Vampire, Teufeln, Hexen und Geister und ermutigen sie, total fremde Leute anzusprechen und sie um Süßigkeiten oder andere „Gaben“ anzubetteln. Hausbesitzer dekorieren ihre Häuser mit Symbolen, wie schwarze Katzen, Geistern, Kobolden und geschnitzten Kürbissen und manchmal verwandeln sie sogar ihre Höfe um das Haus herum in Friedhöfe. Erwachsene kleiden sich in ähnlich seltsamen und komischen Kostümen und gehen auf Partys, die in Räumen stattfinden, die wie Kerker oder Krypten dekoriert sind.

Warum sind so bizarre Praktiken so populär? Warum feiert jemand ein Fest, bei dem er das Krankhafte und Makabre betont? Woher kommen solch außergewöhnliche Bräuche?

So wie bei Weihnachten und Ostern finden wir die Wurzeln im frühen Heidentum. Die „The Encyclopedia of Religion“ schreibt darüber:

„Halloween oder Allerheiligen Abend, ist ein Fest, das am 31. Oktober begangen wird, also einen Abend vor dem christlichen Fest Allerheiligen.
Halloween ist der Name für den Abend von Samhain (sprich: sou-en), ein Fest, das den Beginn des Winters und des Neujahrs der alten keltischen Kultur auf den Britischen Inseln, ankündigte. Der Abend des Festes und der Tag selber (also 31. Oktober und 1. November) wurde als Samhain bezeichnet. (1987, Seite 176, „Halloween“).

 

Außer Halloween feierten die Kelten noch viele andere Festtage, mit eingeschlossen die Wintersonnenwende (später in Weihnachten umbenannt), Frühlings-Fruchtbarkeits-Riten (neu aufgegriffen als Ostern) und May Day…..
Was Halloween anbelangt, so kann man in „The Ecyclopedia of Religion“ weiter lesen:
Was diesen Brauch betrifft, glaubte man, dass sich zu keiner anderen Jahreszeit die übernatürlichen Kräfte sammelten. Der Abend und der Tag von Samhain wurden als jene Zeit angesehen, an der die Barrieren zwischen Menschen und der übernatürlichen Welt unterbrochen wurde. Andere Wesen, wie die Seelen der Toten, konnten zu dieser Zeit die Erdbewohner besuchen. Die Menschen ihrerseits konnten die Gelegenheit ergreifen, in die Domäne der Götter und übernatürlichen Wesen einzudringen.

Tiere, Feldfrüchte und auch Menschen wurden geopfert, um die übernatürlichen Mächte, welche das fruchtbare Land kontrollierten, zu beschwichtigen. Samhain umschloss das gesamte Spektrum der übernatürlichen Mächte, welche die Erde während dieser Zeit durchstreiften.. (Seiten 176-177).

An diesem Feiertag wurden große Freudenfeuer auf Hügeln errichtet, um die bösen Geister zu vertreiben. Man nahm an, dass die Seelen der Toten an diesem Tag ihr früheres zu Hause besuchten und die Herbstfeste erhielten diesen finsteren „Anhang“, mit Geistern, Hexen, Kobolden, schwarzen Katzen, Märchen und verschiedenen Dämonen, die herumschlichen. Zu dieser Zeit mussten die übernatürlichen Kräfte, welche die natürlichen Abläufe kontrollierten, beruhigt werden. Zusätzlich nahm man an, dass Halloween die günstigste Zeit war, für Wahrsagerei, Glück, Gesundheit und Tod. Es war der einzige Tag, an welchem die Hilfe des Teufels angerufen wurde.

Alte Praktiken werden heute noch fortgesetzt

Was Weihnachten und Ostern anbelangt, so haben Kirchenführer diese alten Bräuche aufgenommen, damit sie ihnen zweckdienlich waren. Während der Christianisierung von Großbritannien blieb das Fest „Samhain“ sehr beliebt unter den Kelten. Die Englische Kirche versuchte von den Interessen an diesen heidnischen Bräuchen abzulenken, in dem sie zum gleichen Zeitpunkt, an dem Samhain gefeiert wurde, ein christliches Fest einfügten. Das christliche Fest, das Fest Allerheiligen, erinnert an die bekannten und unbekannten Heiligen der christlichen Religion, so wie Samhain an die von den Kelten verehrten Gottheiten, erinnert.

Viele heidnische Praktiken existieren immer noch bei der modernen Feier von Halloween. Ursprünglich war das Betteln um Äpfel eine Art, die Zukunft vorauszusagen, über zukünftige Hochzeiten Informationen zu bekommen. Von der Person, die als erste in einen Apfel biss, nahm man an, dass sie im kommenden Jahr heiraten werde. Die Kürbislaterne repräsentierte den Nachtwächter in der Halloween-Nacht oder einen Mann, der zwischen Erde und der übernatürlichen Welt gefangen war.

Die Bibel verdammt Okkultismus

Obwohl viele die dämonischen Symbole und Weissagungen, die mit Halloween verbunden werden, als harmlosen Spaß verstehen, offenbart die Bibel die Existenz von bösen Geistern, die von Satan, dem Teufel, gelenkt werden. Gott hält ihn für die großen Leiden und Sorgen der Menschheit verantwortlich:

"Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen." (Offb 12,9).

 

Der Name, der ihm in der Bibel gegeben wurde, Satan, bedeutet Widersacher, Feind. Der Apostel Johannes sagt uns „die ganze Welt liegt unter dem Fluch des Bösen … 1 Joh 5,19. Satan und die anderen gefallenen Engeln (Dämonen) versuchen ständig, die Menschheit geistig blind zu halten, indem sie diese von der unvorstellbaren Bestimmung, ein Teil der Gottesfamilie zu werden, fernhält.

Als liebender Vater befiehlt uns Gott, Dinge zu meiden, die uns verletzen können. Was die geistige Welt anbelangt, sagt Gott zu Seinem Volk:

„Ihr sollt euch nicht wenden zu den Geisterbeschwörern…“, 3 Mo 19,31.

 

Zusätzlich zu diesem Gebot, solche Praktiken, die sich auf die bösen Geister beziehen, zu vermeiden, warnte Gott das alte Israel, jede Art von Okkultismus zu meiden:

"dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir." (5 Mose 18,10-12).

 

Gott hat sein Volk zu einem ganz anderen Standard berufen. Anstatt Aberglauben und Mythen möchte Gott, dass wir auf Ihn schauen, damit wir gesegnet werden, ein Ziel haben; damit wir wissen, was uns in Zukunft erwartet.

Heutige Halloween-Feiern scheinen oberflächlich betrachtet sehr harmlos zu sein, aber die geistige Verwicklung und das oberflächliche Beschäftigen mit der geistigen Welt ist äußerst ernst zu nehmen. Zukunft voraussagen, Astrologie, Voodoo, Hellseherei, Zauberei und dergleichen zählen alle zu okkulten und satanischen Kräften oder dienen der Verehrung natürlicher Phänomene - und sie werden in der Schrift verboten.

Christus gebietet uns:

„…Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot.“, (Mt 22,37-38).
Gott allein ist der Spender des Lebens und aller guten Dinge. Falsche Götter anzuerkennen und zu ihren Ehren irgendwelche Praktiken nachzuahmen, ist unannehmbar und Götzendienst.

 

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Sunday, 14 November 2010 )
 
Design by Mamboteam.com | Powered by Mambobanner.de