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Warum einige Christen Weihnachten nicht feiern E-Mail Drucken
Geschrieben von Übersetzt von Manfred Meier  
Tuesday, 30 November 2010

Warum einige Christen Weihnachten nicht feiern

Die meisten Christen nehmen an, dass zu Weihnachten die Feier von Christi Geburt zu Seiner Ehre begangen wird. Auf jeden Fall kommt die Frage auf:
„Können sich über 2 Milliarden Christen irren? Andererseits feiern einige Christen die Geburt nicht, weil sie annehmen, dass Jesus das Fest nicht für richtig hält, dass es ihn sogar entehrt. Wer hat nun recht – und warum?

Vor einigen Jahren wurde mir die Frage gestellt, warum ich denn Weihnachten feiern würde.

„Die Bibel befiehlt es doch!“, antwortete ich, „irgendwo im Evangelium von Lukas ist doch von der Geburt Jesu die Rede. Ein Engel sagte doch den Hirten, die nachts mit ihren Schafen auf dem Feld waren, dass Jesus in Bethlehem geboren worden war. Ich denke, dass sie sich sofort aufmachten, Jesus zu sehen. Das war das erste Weihnachten! Deshalb feiere ich Weihnachten, weil die Bibel Weihnachten, den Geburtstag von Jesus Christus, verlangt.“

 

„Das ist nicht wahr“, erwiderte mein Freund, „und ich sage dir auch warum.“

Sehr schnell hatte ich gelernt, dass die Bibel Weihnachten nicht lehrt. Auch fand ich heraus, dass der Ursprung dieses Festes nichts mit der Bibel zu tun hat. Für mich war es eine sehr wichtige Lektion über etwas, das ich immer als wahr angesehen hatte.

Nur weil über 2 Milliarden Menschen – ungefähr 1 Milliarde Katholiken und eine Milliarde protestantischen Glaubens – Weihnachten feiern, besagt nicht, dass es wahr ist! Ist es nicht egal, ob ich es feiere oder nicht?

Warum feiern so viele Menschen Weihnachten?

Wie würden Sie antworten, wenn man sie fragte, warum Sie Weihnachten feiern? Viele würden sagen, weil der Geburtstag von Jesus gefeiert wird. Andere denken, zu dieser Zeit des Jahres wäre es gut, wenn die Familien wieder zusammen kommen würden. Wiederrum andere feiern es, weil sie das schon immer getan haben.

Weihnachten ist für Augen und Ohren sehr verlockend. Die Leute scheinen glücklich zu sein, sind großzügig und voller Freude. Glitzernde Lichter schmücken viele Häuser. Der Weihnachtsmann ist mit seinen Rentieren auf den schneebedeckten Straßen unterwegs oder sitzt auf Hausdächern, obwohl es in der südlichen Hemisphäre und in den Tropen im Dezember keinen Schnee gibt. Die farbenprächtige und friedvoll erscheinende Weihnachtsstimmung ist berauschend und kann „süchtig“ machen.

Verlockende Angebote in den Geschäften unter ständigem Berieseln von „White Christmas“ oder „Stille Nacht“.

In der nördlichen Hemisphäre kann es draußen um diese Jahreszeit sehr kalt sein, aber die wohlige Wärme in den Häusern und Wohnungen hebt die Stimmung. Weihnachtsbäume, geschmückt mit Spritzkerzen und glitzernden Girlanden, schaffen überall eine mystische und überschwängliche Atmosphäre. Viele Familien wollen diese Stimmung, die nur zu Weihnachten aufkommt, genießen. Für Millionen, die Weihnachten feiern, gibt es das Jahr über keinen vergleichbaren Feiertag.

Wurde Jesus wirklich am 25. Dezember geboren?

Halten wir für einen Moment inne und fragen wir uns: Wurde Christus wirklich zu Weihnachten geboren? Nirgendwo in der Bibel wird das Geburtsdatum erwähnt.

Tatsache ist, dass viele historische Schriften belegen, dass das Feiern von Weihnachten vor mehr als 200 Jahren nach Christi Tod, als Sünde angesehen wurde. Im Jahre 245 n. Chr. bezeichnete es der katholische Theologe Origen als sündhaft, die Geburt Christi zu feiern (Encyclopaedia Britannica).

Im Jahre 354 n. Chr. erwähnte ein lateinischer Chronist Weihnachten, aber er schrieb damals nicht über ein Fest, das gehalten wurde.

Es gibt keinen Beweis, dass der 25. Dezember der Geburtstag Jesu ist. Ganz im Gegenteil, der biblische Bericht zeigt ziemlich deutlich, dass Jesus nicht an diesem Tag geboren wurde.

Lukas schreibt zum Beispiel, dass die Hirten ihre Schafe während der Nacht auf dem Feld hatten, als Jesus geboren wurde.

"Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde."(Lk 2,7-8)

 

Der späte Dezember ist in Judäa eine kalte und regnerische Zeit.
Würden Hirten wirklich ihre Herden auf offenem Feld in kalten Dezembernächten lassen?
Kein verantwortungsbewusster Hirte würde seine Schafe den unwirtlichen Elementen um diese Jahreszeit aussetzen. Gerade um diese Jahreszeit gab es in diesen Regionen kalten Regen und gelegentlichen Schnee.
Das Klima in Palästina ist nicht so rau wie bei uns hier. Obwohl es dort tagsüber beträchtlich warm sein kann, können die Nächte von Dezember bis Februar stechend kalt sein. Es war für die Hirten in Judäa nicht üblich, ihre Herden länger als bis Ende Oktober auf offenem Feld zu lassen (Alexander Hislop).

Lukas schreibt weiter, dass Jesus in einer Zeit geboren wurde, als der römische Kaiser eine Volkszählung anordnete.

"Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.
Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.
Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt."
(Lk 2,1-3)

 

Die Römer waren hervorragende Administratoren; sie haben sicher nicht angeordnet, dass sich die Leute zu einer Jahreszeit auf Reise begeben müssen, in der die Straßen nass und matschig waren, in der also die Reisebedingungen miserabel waren. Dies würde einem Schlag ins Gesicht gleichgekommen sein.

Der Glaube, dass Jesus am oder um den 25. Dezember geboren wurde, hat keine Grundlage, auch dann nicht, wenn sogar 2 Milliarden Menschen es ohne zu hinterfragen, akzeptieren.
Der berühmte Schriftsteller George Bernard Shaw sagte:
„Wenn 50 Millionen Menschen an etwas Dummes glauben, dann bleibt es nach wie vor etwas Dummes.“

Ehrt Weihnachten tatsächlich Christus?

Wenn die Weihnachtsfeier so wichtig für die Geburt Christi ist, warum wird es dann nirgends in der Bibel erwähnt? Warum hat Christus seine engsten Nachfolger, seine 12 erwählten Apostel, nicht angewiesen, Weihnachten zu feiern? Warum wurde dieses Fest dann nicht in der frühen Kirche eingeführt bzw. gelehrt?

Bevor Sie antworten müssen Sie beachten, dass Jesus seinen 12 Aposteln große Autorität gab und ihnen zugesichert hatte, dass sie große Bedeutung und Verantwortung in Seinem Königreich haben würden.

"Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein". (Mt 18,18)

 

"Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels." (Mt 19,28)

"Und ich will euch das Reich zueignen, wie mirs mein Vater zugeeignet hat, dass ihr essen und trinken sollt an meinem Tisch in meinem Reich und sitzen auf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels." (Lk 22,29-30)

 

Aber Jesus hat weder Seine Apostel gelehrt, Weihnachten zu feiern, noch lehrten diese es der Gemeinde, obwohl sie jahrelang Gelegenheit dazu gehabt hätten. Das sollte uns zur Frage veranlassen, ob Jesus tatsächlich Weihnachten möchte oder das Fest schätzt.

Warum wurde dann Weihnachten eine so weit verbreitete Praktik, wenn die Bibel das gar nicht gut heißt und die ersten Christen es nie feierten und Christus es nie seinen Jüngern lehrte?

Der wahre Ursprung von Weihnachten

Viele fragen sich, was die Hauptsymbole von Weihnachten – Weihnachtsmann, Rentiere, geschmückte Bäume, Palmenzweige, Mistelzweige und dergleichen – mit der Geburt des Retters der Menschheit zu tun hat. Auf der südlichen Halbkugel haben wir Sommer, und die Leute fragen sich, warum sie Weihnachten mit einem Winterszenario feiern, so wie es auf der nördlichen Halbkugel gegeben ist.

Wenn man in verschiedensten Lexika und Enzyklopädien nachschlägt, kann man überprüfen, dass dies alles von alten heidnischen Bräuchen kommt.

Der 25. Dezember stammt von der Geburtstagsfeier des alten Sonnengottes Mithras.

Jeus sagte zu Seinen Nachfolgern nie, sie sollten Weihnachten feiern. Ganz im Gegenteil, er warnt uns, nicht an falschen, von Menschen gemachten religiösen Vorschriften festzuhalten, wie dies bei der Wintersonnenwende der Fall ist. Auch die alten Geschichtsschreiber, wie Origenes (ca. 182-251), erwähnen das Fest nie.

Tertullian, ein anderer katholischer Theologe, der ungefähr um 155-230 lebte, erwähnte Christen, welche Kompromisse machten und damit begannen, diese heidnischen Winterfeste, so wie sie im Römischen Reich begangen wurden, zu feiern und daraus wurde dann das Fest, das wir heute Weihnachten nennen.

Irgendwann fügten katholische Führer diesem vorchristlichen Feiertag einen würdevollen Ernst der „Masse der Christen“ hinzu, daher kommt wahrscheinlich der Name, den wir alle kennen, „Christmas“.

Eine Sache von ob und nicht was

Ein wahrer Christ kann nicht für sich entscheiden, was er befolgen möchte, sondern nur, ob er Gottes Wahrheit gehorchen will.

Die Geschichte zeigt, dass Weihnachten nichts mit Christus zu tun hat . Es vertritt die biblische Wahrheit nicht, es ist genau das Gegenteil davon. Gott möchte, dass wir ihm in Wahrheit dienen und nicht irgendwelchen Fabeln folgen.

"Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten."(Joh 4,23-24)

 

In 5 Mose 12,28-31 hatte Gott den Israeliten ganz besonders befohlen, nicht die religiösen Praktiken der Heiden nachzuahmen; er nennt sie ein Gräuel – er hasst dies.

"Sieh zu und höre auf alle diese Worte, die ich dir gebiete, auf dass dirs wohlgehe und deinen Kindern nach dir ewiglich, weil du getan hast, was recht und wohlgefällig ist vor dem HERRN, deinem Gott.
Wenn der HERR, dein Gott, vor dir her die Völker ausrottet, zu denen du kommst, ihr Land einzunehmen, und du es eingenommen hast und darin wohnst, so hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, es ihnen nachzutun, nachdem sie vertilgt sind vor dir, und dass du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst:
Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient?
Ebenso will auch ich es tun!
So sollst du dem HERRN, deinem Gott, nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem HERRN ein Gräuel ist und was er hasst; denn sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt."

 

Hunderte Millionen Männer, Frauen und Kinder feiern unwissentlich Weihnachten, sie wissen nicht, worum es ursprünglich geht, sie wissen nicht woher es kommt und machen sich auch keine Gedanken darüber. Sie nehmen an, dass 2 Milliarden Christen nicht falsch liegen können und dass es nichts ausmache, wie wir Gott verehren, so lange unsere Absichten gut sind. Aber warum denken wir, wir ehren Gott oder gefallen ihm, wenn wir das genaue Gegenteil von seinen Anordnungen tun?

Entscheidende Fragen, die wir nur für uns selbst beantworten können

Die entscheidende Frage ist, machen wir uns mehr über das sorgen, was andere denken oder über das, was Gott von uns erwartet?
Genauer gefragt, können uns die anderen Menschen das Heil geben?
Wenn das Hochhalten von Gottes Wahrheit unsere Erlösung bestimmt, warum ehren wir dann Menschen mehr als Gott?

Jesus sagte dazu:

"Was nennt ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage?:"(Lk 6,46)

 

"...denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken," (Mt 7,21)

 

Wenn Christus nichts mit Weihnachten zu tun hat, warum meinen dann Christen, sie müssten es feiern?

In einer Welt, die Christus nicht nachfolgt, ist es schwer, in seinen Fußtapfen zu folgen. Aber es ist besser und viel ertragreicher als den leeren Wegen dieser Welt zu folgen.

 

"Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.
Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit."
(1 Joh 2,15-17)

 

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Tuesday, 30 November 2010 )
 
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