Glaubensfundamente
Startseite arrow Fragen und Antworten arrow Nahtoderfahrungen
Monday, 19 November 2018
Hauptmenü
Startseite
Bibellesung
Fragen und Antworten
Impressum
Preisrätsel
Themen
Wir über uns
Wort zum Sabbat
Datenschutzerklärung
Nahtoderfahrungen E-Mail Drucken
Geschrieben von Paul Kieffer  
Sunday, 18 January 2015

Nahtoderfahrungen

Ich bin sehr dankbar für die Zusendung Ihrer Zeitschrift "Gute Nachrichten" mit interessanten Artikeln auch aus der Wissenschaft. Habe aber auch festgestellt, dass Sie absolut bibeltreu sind, obwohl doch auch viele Pfarrer sagen, in der Bibel würden widersprüchliche Aussagen gemacht.

Heute las ich den Artikel "Wenn junge Menschen über den Tod reden wollen". Die armen jungen Menschen, die sich das anhören mussten, ein schwacher Trost. Für mich als 80-jährige beängstigend. Gut, dass ich eine ganz andere Meinung dazu habe, die ich mir auch von keinem nehmen lasse. Ich glaube, dass wir beim Sterben nur den Leib ablegen, der einfach nicht für die Ewigkeit geschaffen ist. Aber wir bestehen nicht nur aus Fleisch, Knochen und Organen, sonst wären wir keine fühlenden Menschen. Das ist meine feste Überzeugung, dass wir nur unseren materiellen Körper ablegen und als Geistwesen, Seele oder wie wir es immer nennen wollen, weiterleben.

Unsere Liebe, unsere Gefühle, unser Ich, alles, was unsere Person ausmachte, bleiben erhalten in Ewigkeit. Sagte so etwas ähnliches nicht auch Paulus. Er sprach doch auch von einem geistigen und einem fleischlichen Leib? Vielleicht hat Gott für später auch einmal geplant, dass unsere Leiber wieder auferstehen. Beachten Sie denn nicht, bei aller Bibeltreue, was nach dem Verfassen der Bibel geschah, welche Erfahrungen auch heute noch Menschen machen. So vieles weist doch auf ein Fortleben unmittelbar nach dem Tode hin, z. B. die Nahtoderfahrungen, die Nachtodeserfahrungen. Natürlich habe ich leicht reden, weil ich selbst solche Nachtodeserfahrungen mit meinem Mann seit 13 Jahren mache.

Papst Paul der II. hat sich auch zu diesem Thema geäußert, und ich denke, dass er Recht hat. Ich verweise auch auf den Sterbeforscher Jakoby, auf den Forscher Rudolf Passian, auf die vielen tiefgläubigen Wissenschaftler, Physiker usw. Das kann man doch nicht einfach außer Acht lassen.
Jedenfalls glaube ich, dass Gott besseres mit uns vor hat und nicht, dass wir in unseren Gräbern auf die Auferstehung warten müssen. Das ist für mich ein schrecklicher Gedanke, den ich, Gott sei es gedankt, besiegt habe.

-- 99869 Günthersleben-Wechmar

Nachfolgend die Antwort der Redaktion auf die Leserzuschrift zum Thema Nahtoderfahrungen:

Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre positive Einschätzung unserer Arbeit.

Sie erwähnten Nahtoderfahrungen.

Obwohl viele dieser Nahtoderlebnisse begreiflicherweise erstaunlich sind und scheinbar dem widersprechen, was die Bibel über den Tod sagt, so basiert doch diese ganze Idee vom sogenanntem "Leben nach dem Leben"-Erlebnis auf der Voraussetzung, dass diese Menschen gestorben waren.

Gemäß der Definition der Mediziner waren einige dieser Personen klinisch tot. Jedoch ist sich die medizinische Wissenschaft bis heute noch nicht darüber einig, was den Tod eines Menschen tatsächlich ausmacht. Der wirkliche Tod ist, gemäß der Bibel, der absolute Verlust des Bewusstseins, d. h. es sind weder Gedächtnis, Gefühl, Wissen noch Wahrnehmung vorhanden:

 

"Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.
Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn bei den Toten, zu denen du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit."
(Prediger 9,5 + 10)

 

"Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Psalm 6,6).

 

Es scheint also, dass diejenigen, die wiederbelebt wurden und von ihren Erfahrungen berichteten, nicht tatsächlich tot, sondern einfach bewusstlos waren.

Zum anderen haben Wissenschaftler entdeckt, dass das menschliche Gehirn und das Nervensystem durch elektrische Signale und Impulse gesteuert werden. Um richtig arbeiten zu können, ist das Gehirn von einer ständigen Blut- und Sauerstoffversorgung abhängig. Werden nun der Kreislauf und die Atmung unterbrochen oder gestört, wenn auch nur für wenige Minuten, so treten Fehlfunktionen des Gehirns auf, die schließlich (mit fortschreitender Zeit) zum völligen Funktionsausfall führen.

Einige Forscher sind nun der Meinung, dass die seltsamen Licht- und Sinneseindrücke, Wahrnehmungen usw., die mit der "Rückkehr vom Tode" verbunden sind, im Zusammenhang mit der elektrischen Fehlfunktion des Gehirns und des Nervensystems bei dem erlebten Trauma des sich nahenden Todes stehen.

Einen Bericht des "Spiegels", der unsere Sichtweise bestätigt, finden Sie hier:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,687918,00.html

Mit freundlichen Grüßen

Paul Kieffer
Redaktion "Gute Nachrichten"

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Sunday, 18 January 2015 )
 
Design by Mamboteam.com | Powered by Mambobanner.de