Glaubensfundamente
Startseite arrow Sonntag arrow Aussagen über den Sonntag
Monday, 10 August 2020
Hauptmenü
Startseite
Bibellesung
Fragen und Antworten
Gedanken zum Tag
Impressum
Preisrätsel
Themen
Wir über uns
Wort zum Sabbat
Datenschutzerklärung
Aussagen über den Sonntag E-Mail Drucken
Geschrieben von Siegfried Schönwald  
Thursday, 09 April 2015

Aussagen über den Sonntag

Aussagen über den Sonntag von Personen und Kirchen, die bestätigen, dass nirgends in der Bibel der Sonntag als Ruhetag eingestzt wurde.
Sie bestätigen auch, dass der Sonntag von Menschen eingesetzt wurde.

In der Realenzyklopädie von Herzog Hauck ist zu lesen: "Das erste polizeiliche Sonntagsgesetz vom Jahre 321 n. Chr. stützt sich nicht auf das Sabbatgebot, sondern darauf, dass der 'Dies Solis' geheiligt und fest ausgezeichnet werden müsse. Der Zusammenhang der Verordnung mit des Kaisers Sonnenkultus ist da unverkennbar."
(Realenzyklopädie von Herzog Hauck)

"Die Protestanten... akzeptieren lieber den Sonntag als den Samstag als öffentlichen Ruhetag, nachdem die katholische Kirche die Änderung vorgenommen hat.... Aber der protestantische Verstand scheint sich nicht darüber im klaren zu sein, dass er... durch die Beachtung des Sonntags die Autorität des Wortführers für die Kirche, den Papst, anerkennt. "
In "Our Sunday Visitor", 5. Februar 1950.Das sind ehrliche Kommentare aus der r.k.Kirche.

"Es war die katholische Kirche, gestützt auf die Autorität Christi: die diese Ruhe zur Erinnerung an die Auferstehung unseres Herrn auf den Sonntag übertragen hat. Daher ist die Beobachtung des Sonntags durch die Protestanten eine Huldigung, die sie, ihrer selbst ungeachtet, der Autorität der (katholischen) Kirche zollen."
(L.Gaston de Segur, „Plain Talk About the Protestantism of Today", Boston, 1868, S. 225)

"Der Sonntag ist durchaus eine staatliche, eine weltliche, keine kirchliche oder christliche Einrichtung. Da die Sonne von alter Zeit weithin religiöse Verehrung genoss, so hatte der Sonntag von Anfang an einen religiösen Beigeschmack, und zwar einen heidnischen. Kein Wunder: war doch der Kaiser, der das Sonntagsgesetz erließ, bis zur letzten Stunde seines Lebens ein Heide. So war und ist der Sonntag eine rechte 'donatio constantini', eine Schenkung Konstantins. Somit ist der Sonntag nicht ein Geschenk des Christentums an die Welt, sondern ein Geschenk der Welt an die Christen." Pfarrer Fritz Jahr in der ev. Zeitschrift "Einheit" 1947

"Die Übernahme des Sonntags durch die frühe Christenheit ist nach meiner Auffassung ein überaus wichtiges Symptom dafür, dass die frühe Kirche direkt durch einen Geist beeinflusst wurde, der weder im Evangelium noch im Alten Testament seinen Ursprung hat, sondern in einem fremden religiösen System."
Dr. H. Gunkel (Lutheraner) "Zum religionsgeschichtlichen Verständnis des Neuen Testamentes" S. 76

Es gab und ist ein Gebot, den Sabbat zu heiligen, aber der Sabbat ist nicht der Sonntag.
Man wird jedoch zugleich sagen,und zwar mit dem Schein des Sieges, dass der Sabbat vom siebten auf den ersten Wochentag verlegt wurde.
Wo ist aber der Bericht von einer solchen Verlegung zu finden?
Nicht im NT, auf keinem Fall!
Natürlich weiß ich sehr gut,dass in der ersten christlichen Geschichte der Sonntag nicht als ein religiöser Tag aufkam, wie wir von den christlichen Vätern und aus anderen Quellen ersehen.
Aber wie schade,dass er mit dem Brandmal des Heidentums erscheint und mit dem Namen des Sonnengottes verchristlich wurde, als er von dem päpstlichen Abfall angenommen und gutgeheißen und als heiliges Vermächtnis dem Protestantismus hinterlassen wurde!
(Prof.D.Hiscox,Verfasser des Babtist Manual, in New York Examiner vom 16.Nov.1893)

Es ist gut, die Presbyterianer, Baptisten, Methodisten und alle anderen Christen (Pfingstler, Charismatiker,..) daran zu erinnern, dass die Bibel sie in keinster Weise in ihrer Sonntagsfeier unterstützt.
Der Sonntag ist eine Einrichtung der röm. katholischen Kirche und diejenigen, die den Tag heilig halten, folgen einem Gebot der katholischen Kirche.
"Priester Brady, in Elizabeth, N.J. "News" 18. März 1903.

"Die Kirche verlegte die Beobachtung des Sabbats auf den Sonntag kraft der göttlichen, unfehlbaren Autorität, die ihr von ihrem Gründer, Jesus Christus, verliehen worden ist.
Der Protestant welcher die Bibel als alleinigen Führer des Glaubens beansprucht, hat keine Berechtigung zur Beobachtung des Sonntags."
"The Question Box" The Catholic Universe Bulletin, Aug. lif, 1942, Seite 4

Die Kirche bemühte sich den Sonntag; mit dem vierten Gebot zu begründen und ihn als Sabbat zu bezeichnen. Der Staatsmann und Dichter John Milton meinte dazu:
"Es ist unmöglich, einen solchen Sinn aus dem Wortlaut des Gebotes herauszulesen; man muss den Grund in Betracht ziehen, aus dem das Gebot ursprünglich gegeben wurde, nämlich zum Gedächtnis der Ruhe Gottes nach der Schöpfung der Welt, und dieser kann nicht vom siebten auf den ersten Tag übertragen werden; auch kann ohne die Bestätigung durch ein göttliches Gebot kein andrer Beweggrund an seiner Stelle gesetzt werden, weder die Auferstehung unseres Herrn noch irgend ein anderer."

The Catholic World (März 1994, Seite 809):
Die Sonne war ein führender Gott im Heidentum [...] Und tatsächlich ist wahrhaftig etwas majestätisch-königliches an der Sonne, so dass sie das geeignete Emblem für Jesus darstellt…
Daher kam die Kirche in diesen Ländern zu der Aussage:
‘Behaltet diesen alten heidnischen Namen.
Er soll weiterhin geweiht und geheiligt bleiben.’
Und so wurde der heidnische Sonntag [...] der christliche Sonntag und Jesus geweiht.

"Man nehme z. B. nur die Beobachtung des Sonntags mit dem Besuch des Gottesdienstes und dem Enthalten von unnötiger Arbeit, etwas, worauf die Protestanten lange Jahre großen Wert gelegt haben. Ich möchte mich hier ganz freundschaftlich an meine protestantischen Leser wenden:
Du glaubst, dass die Bibel allein ein sicherer Führer in religiösen Dingen ist?
Du glaubst auch, dass eine der fundamentalen Pflichten, die dein christlicher Glaube dir auferlegt, die Sonntagsheiligung ist?
Doch wo spricht die Bibel von solch einer Verpflichtung?
Ich habe die Bibel vom ersten Vers der Genesis bis zum letzten der Offenbarung gelesen und habe keinen Hinweis auf die Pflicht der Sonntagsheiligung gefunden.
Der Tag, den die Bibel im AT erwähnt, ist nicht der Sonntag, der erste Tag der Woche, sondern der Samstag, der letzte Wochentag. ...
Wenn man wie du den Sonntag hält, gibt man da nicht ganz offensichtlich die Unzulänglichkeit der Bibel als alleinige Richtschnur für Glaube und religiöse Übung zu und bekundet die Notwendigkeit einer von Gott gesetzten Lehrautorität, die du theoretisch verneinst?"

(Pater John A.O'Brien, „Der Glaube der Millionen", S. 195, P. Pattloch, Aschaffenburg, 1951)

" Wir Katholiken akzeptieren die Bibel nicht als einzigen Glaubensmaßstab.
Neben der Bibel ist es die lebendige Kirche, die uns führt.
Diese Kirche hat das Recht, die zeremoniellen Gesetze des Alten Testaments zu verändern, also auch den Sabbat auf den Sonntag zu verlegen.
Wir sagen öffentlich:
Ja, die Kirche veränderte und machte dieses Gesetz, wie auch so viele andere Gesetze, z.B. das Fasten am Freitag, das Zölibat, Ehegesetze und tausend andere Gestze."
(The Catholic Extension Magazine, Chicago,Illinois, unter dem Segen von Papst Pius XII)

Kardinal Faulhaber bestätigt:
Die Kirche hat den letzten Tag der Woche, als Tag des Herrn (2. Mose 20,10) aufgelöst und an seine Stelle des Sabbats den ersten Tag der Woche, den Sonntag, den Tag der Auferstehung Christi von den Toten festgelegt.
Katholische Kirchenzeitung 26.2.1950 München.

Papst Johannes Paul II bezog dazu sehr offen und ehrlich Stellung und zeigt auf, wo der Sonntag seinen Ursprung hat:
"Auf Grund einer wohlüberlegten pastoralen Eingebung sah sich nämlich die Kirche veranlasst, die Bezeichnung "Tag der Sonne" - ein Ausdruck, mit dem die Römer diesen Tag benannten und der noch in einigen modernen Sprachen aufscheint - für den Herrentag zu christianisieren; dadurch sollten die Gläubigen von Sitzungen des Sonnenkultes, wo die Sonne als Gott verehrt wurde, abgehalten und die Feier dieses Tages auf Christus, die wahre "Sonne" der Menschheit, ausgerichtet werden. Der hl. Justinus gebraucht, wenn er an die Heiden schreibt, die gängige Terminologie, um zu vermerken, dass die Christen ihre Versammlung "am Sonnentag" abhielten, aber der Bezug auf diesen Ausdruck gewinnt nun für die Gläubigen einen neuen, vollkommenen evangelischen Sinn."
(Quelle: DIES DOMINI, 5. Juli 1998, Absatz 27)

"Wie vieles, was wir halten, Sonntage u. Feiertage, Apostolikum, Kindertaufe und Konfirmation, diese wesentlichen Haltepunkte unseres kirchlichen Lebens, haben wir nicht aus dem Neuen Testament, sondern aus der kirchlichen Überlieferung.
Dass Christus oder seine Apostel die Kindertaufe, den Sonntag und die Feiertage verordnet haben, lässt sich nicht nur nicht beweisen, sondern es lässt sich sogar das Gegenteil zu aller nach Lage der Zeugnisse denkbaren augenscheinlichen Gewissheit bringen."
Prof. Beyschlag - Der Altkatholizismus - S. 52.53

Zur Sonntagsheiligung schreibt die "Catholic Press":
"Der Sonntag ist eine katholische Institution und ... kann nur aufgrund katholischer Prinzipien verteidigt werden.
Es gibt von Anfang bis Ende keine einzige Passage in der Schrift (in der Bibel), die die Übertragung des wöchentlichen Gottesdienstes vom letzten auf den ersten Tag der Woche gutheißt." (Anm.: damals war der Sonntag in der Wochentagszählung noch der erste Tag der Woche).
Hier wird also ziemlich offen eingestanden, dass man bewusst eines der wichtigsten der Zehn Gebote Gottes bricht und Menschengebote höher achtet als Gottes Gebot.
Dagegen protestierten die Protestanten eigenartiger Weise nicht, sondern haben sich diesem frevlerischen Irrweg eines christlich geschmückten Sonnenkultes (Sonntag = Tag des Sonnengottes) noch angeschlossen.
Luther ging es in dieser Frage nicht um die Wahrheit, sondern um die Befürchtung, Anhänger zu verlieren - also um den Machterhalt und -ausbau. Deshalb hat er sich - entgegen dem Rat seines Mitstreiters Karlstadt - der Sonntagsheiligung angeschlossen .
Eigenartigerweise beugen auch die Freikirchen, welche immer so tun, als ob sie wissen würden, was in der Bibel steht, hier mit den fadenscheinigsten Auslegungen das Bibelwort anstatt sich unter dasselbige zu beugen.
Dass die Protestanten und die Freikirchen in der Frage des Sonntags der Katholischen Kirche bzw. menschlicher Tradition und nicht der Bibel folgen, bestätigt den Wahn der Katholischen Kirche, dass sie die maßgebliche Autorität und die einzig wahre Kirche sei.
Es erfüllt sie deshalb "mit Freude" zu erwähnen, dass sie den Tag geändert hat, denn dies zeigt, dass die Protestanten und die Freikirchen sich nicht auf die Bibel als alleinige Glaubensautorität stützen, sondern statt dessen die "Autorität" der römischen Kirche anerkennen.
- So ist es kein Wunder, dass sich die pseudochristlichen Huldiger des Sonnengottes mittlerweile in Eintracht unter der Führung der Katholischen Kirche zusammenfinden und mit dieser zu einem profillosen und ungenießbaren Einheitsbrei verschmelzen. Auch in Vorarlberg gibt es einen "Kreis zur Einheit". In dieser ökumenischen Organisation treffen sich katholische Pfarrer, katholische Laien (darunter auch ein hoher Beamter, ein Richter und ein Arzt) sowie Pastoren und Gemeindeleiter aus fast allen Freikirchen des Landes. Geleitet wird dieser Kreis - wie könnte es auch anders sein - von einem ultrareligiösen katholischen "Charismatiker", welcher zugleich ein hoher Beamter der Stadt Dornbirn ist.
Dr. Richard Hennessey Lindau

"So geschah es, dass der Sonntag von Kirche u. Staat als Tag der Ruhe und der Heiligung allgemein und überall gesetzlich geboten wurde, und die Kirche selbst das Gebot Gottes:
'Gedenke dass du den Sabbat heiligest’ dahin abänderte
'Du sollst den Sonntag heiligen', wie es in unseren Katechismen heißt.
Also nicht Christus, sondern die Kirche hat den Sabbat auf den Sonntag verlegt, oder den Sabbat förmlich abgeschafft und den Sonntag dafür eingesetzt.
Dieses lehrt auch der römische Katechismus, wenn er gleich im Anfang von Kapitel III über den Sabbat sagt:
„Es gefiel aber der Kirche, die Feier und Heiligung des Sabbats auf den Sonntag zu verlegen."
Joseph Winkler, Chorherr zu Luzern - "Der Sonntag", S. 52.53

Kaiser Konstantins Sonntagsgesetz enthielt folgenden Absatz:
„Am ehrwürdigen Tag der Sonne sollen die Stadtbeamten und das Volk, das in den Städten wohnt, ruhen, und alle Werkstätten geschlossen bleiben. Auf dem Lande jedoch mögen solche Personen, die in der Landwirtschaft tätig sind, ihrer Arbeit weiterhin frei und nach dem Gesetz nachgehen“
(aus: Codex Justanianus, lib. 3 tit. 12,3; zitiert in „History oft he Christian Church“, Phillip Schaff, D.D., 7 vol. ed., Vol. III, S. 380)

Reformator Martin Luther machte sich zu seiner Zeit bereits über die Sonntag/Sabbatfrage seine Gedanken:
„Sie (die Päpste) bezeichnen den Sonntag als Tag des Herrn. Wie es scheint, im Gegensatz zum Dekalog; und sie haben kein anderes Beispiel, das sie in ihrem Munde führen als die Änderung des Sabbats. Sie werden es nötig haben, die Macht der Kirche groß sein zu lassen, denn sie hat eine Anordnung des Dekalogs zunichte gemacht.“
(Philip Schaff, The Creeds of Christendom, Bd. 2, S. 64)

"Alle unter uns glauben Dinge mit Bezug auf Religion, die wir nicht in der Bibel finden.
Zum Beispiel finden wir nirgends in der Bibel, dass Christus oder die Apostel die Verlegung des Sabbats auf den Sonntag anordneten.
Wir haben das Mose gegebene Gebot Gottes, den Sabbattag heilig zu halten, das ist der siebente Tag der Woche, der Samstag.
Heute feiern die meisten Christen den Sonntag, weil er uns durch die Kirche außerhalb der Bibel offenbart worden ist."
"To Tell You The Truth" - The Catholic Virginian - 22. Okt. 1947

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Thursday, 09 April 2015 )
 
Design by Mamboteam.com | Powered by Mambobanner.de