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Römer 7,6 - vom Gesetz frei geworden? E-Mail Drucken
Geschrieben von Paul Kieffer  
Wednesday, 30 March 2016

Römer 7,6 - vom Gesetz frei geworden?

 

„Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und ihm abgestorben, das uns gefangen hielt, sodass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens. „ (Rö 7,6).
Von welchem Gesetz sind wir abgestorben?
Was bedeutet im neuen Wesen des Geistes?
So wie Luther und manche andere übersetzt haben, könnte man oberflächlich sagen, dass wir frei vom Gesetz sind. Aber das würde viele anderen Bibelstellen widersprechen und auch dem Urtext.
In der Interlinear-ÜS sehen deutlicher, dass wir:
- nicht mehr im alten Zustand des Buchstabens,
- sondern in Neuheit des Geistes dienen sollen.

 

So übersetzt die Bibelübersetzung „Neues Leben“ diese Selle folgender maßen:

„ ..Deshalb können wir Gott von nun an in einer neuen Weise dienen - nicht wie früher durch Einhaltung jedes einzelnen Buchstabens des Gesetzes, sondern durch den Heiligen Geist.“
Hier steht nicht, dass das Gesetz abgeschafft ist, sondern, wie wir noch sehen werden, durch den heiligen Geist auf eine neue Art und Weise gehalten werden soll.

 

Sehen wir uns zunächst noch eine andere Bibelstelle an, die Beweisen soll, dass wir nichts mehr brauchen als nur noch die Liebe – Gal 5,1:

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“
Von welcher Freiheit und von welchem Joch hat uns Christus befreit?
Was ist das Joch der Knechtschaft von dem Paulus an die Galater spricht?
Der Verfasser der Klagelieder schreibt in Kap. 1, Vers 14:
„Schwer ist das Joch meiner Sünden;“
Die Sünde ist unser Joch und die Sünde macht uns unfrei, weil wir ihr dienen.

 

 

Wie aber ist das Joch Jesu?:

Was sagt Jesus zum Thema Knecht oder Joch - Mt 11, 30:
„Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“
Deshalb sollen wir mit den Ungläubigen keine gemeinsamen Sachen machen, denn sie sind gesetzlos. Das schreibt Paulus an die Korinther - 2.Kor 6,14:
„Macht nicht gemeinsame Sache mit Ungläubigen. Wie kann die Gerechtigkeit sich mit der Gesetzlosigkeit zusammentun? Wie kann das Licht mit der Finsternis zusammenleben.“
Auch diese Schriftstelle sagt ganz deutlich, dass das Gesetz noch gültig ist – warum?:

 

- der Ungläubige ist gesetzlos
- d. h. , der Gläubige ist gesetzestreu
- nur der Gläubige ist gerecht

Wie kann man Römer 7,6 so auslegen, dass wir frei vom Gesetz sind, wenn Paulus in Röm 2, 13 folgendes ganz klar ausdrückt:

„Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz "hören," sondern die das Gesetz "tun," werden gerecht sein.“
Von welchem Gesetz hat sich Paulus nach Römer 7,25 also frei gesprochen :
„So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.“
Die Bibelübersetzung – Hoffnung für alle - übersetzt die Gedanken von Paulus sehr deutlich in den Versen 22-23:
„Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Gottes Gesetz zu erfüllen. Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen.
Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt.“
Jesus hat den Fluch des Gesetzes ans Kreuz genagelt. Das bedeutet nicht, dass wir weiter sündigen können, denn Sünde ist Übertretung von Gottes Gesetz – 1.Joh 3,4 Menge -ÜS:
„Jeder, der Sünde (vgl. Joh 16,9) tut (oder: begeht), begeht damit auch Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“
Gehen wir noch weiter auf Römer 7,6 ein, wo es heißt, dass wir im neuen Wesen des heiligen Geistes dienen sollen.

 

 

Wie wird durch den heiligen Geist Gott im neuen Wesen gedient?

Das hat Jesus in der Bergpredigt ganz klar in seiner Stellung zum Gesetz gesagt. In Mt 5,17 – 18 – (GN- ÜS) sagt er unmissverständlich:
»Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen und ihnen volle Geltung zu verschaffen.“
Dann erklärt er wie im neuen Wesen das Gesetz durch den heiligen Geist gehalten werden soll.
Lehrt er das hier vor seinem Tode, damit seine Jünger nach seinem Tode sagen, das hat nur für die kurze Zeit vor seinem Tode bis zu seinem Tode Gültigkeit gehabt?
Jesus sagt in Mt 5; 21, 27, 33 und 38:
„Ihr habt gehört ..“ - immer wieder - „Ihr habt gehört“ dann erwähnt er einzelne Gebote, wie z. B.
„Du sollst nicht töten“ und anschließend sagte er:
„Ich aber sage euch.“ und erhöhte das Gesetz vom fleischlichen Halten auf das Halten durch den heiligen Geist auf eine geistliche Ebene.

 

Das ist in Röm 7,6 gemeint mit„ .. dienen im neuen Wesen des Geistes“ .

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Wednesday, 30 March 2016 )
 
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