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Markus 12,31 - deinen Nächsten lieben E-Mail Drucken
Geschrieben von Paul Kieffer  
Wednesday, 20 April 2016

Markus 12,31 - deinen Nächsten lieben

Welche Liebe meinte Jesus Christus, als er davon sprach, dass wir unseren Nächsten wie uns selbst lieben sollen?

"»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese." (Markus 12,31)
Die meisten Menschen würden die Liebe als ein romantisches Gefühl oder eine tiefe Verbundenheit mit jemandem oder etwas beschreiben. Oder sie würden die Liebe mit sexueller Anziehung gleichsetzen. In allen diesen Fällen ist die Liebe etwas Ichbezogenes. Sie ist ein Empfinden oder eine Anziehungskraft, die mit einem intensiven Gefühl verbunden ist. Doch mit Liebe meint Jesus Christus etwas weitaus Höheres.

 

Die Liebe, wie sie in der Bibel beschrieben wird, bedeutet, dass man sich in erster Linie um das Wohl anderer sorgt. Auf einen einfachen Nenner gebracht, ist Liebe der Weg des Gebens, im Gegensatz zum Weg des Nehmens:

"Ich habe euch in allem gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen muss im Gedenken an das Wort des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen." (Apostelgeschichte 20,35).
Diese Worte stehen in krassem Gegensatz zur modernen Philosophie der Selbstbeweihräucherung. In der heutigen Welt glauben viele Menschen, bei der Suche nach Selbstverwirklichung die persönliche Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen hintanstellen zu dürfen. Manche Leute finden nichts dabei, andere im Stich zu lassen, wenn es dem eigenen Vorwärtskommen dient. Doch eine solche Haltung ist das Gegenteil wahrer Liebe und führt zu innerer Leere und Frustration.

 

Jesus weist uns an, unsere Liebe erst unserem Schöpfer entgegenzubringen. Wir sollen bemüht sein, eigene Wünsche zurückzustellen, um ihm zu gefallen und zu dienen:

"Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon." (Matthäus 6,24).
Wir sollen ihn mit unserem ganzen Wesen lieben. Diesem Muster folgend sollen wir unseren Mitmenschen Liebe zeigen. Nicht nur das eigene Wohlergehen, sondern auch das unserer Mitmenschen soll uns wichtig sein.

 

In den Sprüchen lesen wir:

"Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag" (Sprüche 3,27).
Wir können nicht allen Menschen helfen, das kann kein normal Sterblicher. Wenn wir es aber können, sollen wir es tun. Und wir wollen allen Menschen das Gute wünschen, was durch die Wiederkehr Jesu Christi möglich sein wird.

 

Nachdem er seinen Jüngern vorgeführt hatte, wie Liebe, Demut und Dienstbereitschaft aussehen, sagte Jesus Christus:

„Wenn ihr dies wisst – selig seid ihr, wenn ihr’s tut“ (Johannes 13,17).
Am Passahabend bei der Fußwaschung erinnert uns Jesus als Vorbild daran.

 

Weiterführende Lektüren und Broschüren finden Sie auf unserer Web-Seite : www.gutenachrichten.org

Letztes Update ( Wednesday, 20 April 2016 )
 
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